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Corona: Kein Gesamtbild zu Infektionsquellen, Kontaktverfolgung und Quarantäne in Bergedorf

Die hohe Zahl der Corona-Infektionen im Bezirk in den letzten Wochen und die in Bergedorf äußerst umtriebige Szene der Corona-Leugnerinnen und -Leugner und der Impfgegnerinnen – und gegner, hat bei mir Fragen aufgeworfen, die ich dem Senat mit der Drs. 22/3288 gestellt habe. Besorgniserregend ist, dass nach Antwort des Senats im Bezirk immer noch ein Fünftel aller Infektionen nicht einem Ausgangsereignis zugeordnet werden kann und mittlerweile der Schwerpunkt des Infektionsgeschehens in privaten Haushalten liegt.

  • Die Schriftliche Kleine Anfrage "Ist Bergedorf die Hochburg der Corona-Leugner?" (Drs. 22/3288) ist hier als PDF online.

Ob die Aktionen von Corona-Leugnerinnen und -Leugner in Bergedorf, denen das Landesamt für Verfassungsschutz in Teilen Bestrebungen gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung unterstellt, zum Infektionsgeschehen beigetragen hat, kann der Senat nicht bestätigen.

Auch das Handling zur Anordnung der Quarantäne für Kontaktpersonen erscheint nicht der Schnelligkeit des Virus angemessen. Derzeit werden in Bergedorf laut Senat 1,9 Kontaktpersonen pro Infizierung ermittelt – die Quarantäneanordnung wird diesen Personen per Post zugestellt. Es war dem Senat nicht möglich, die Frage nach der Anzahl von Missachtungen der Quarantäneanordnungen zu beantworten. Demnach hat man im Bezirk zumindest kein Gesamtbild, was Infektionsquellen, Kontaktpersonen und Quarantänen angeht. Angesichts der schon in Hamburg festgestellten Mutanten und deren höherer Gefährlichkeit hinterlässt das zumindest ein ungutes Gefühl.


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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