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Hamburg spart seine Angestellten kaputt

Hamburg spart sich und seine Angestellten wortwörtlich kaputt. Das belegt die Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft (Drs. 21/455). So haben MitarbeiterInnen der Bezirksämter allein im Bereich Soziales, Jugend und Gesundheit seit Januar letzten Jahres 60 kollektive und 30 individuelle Überlastungsanzeigen gestellt.

Hamburg spart sich und seine Angestellten wortwörtlich kaputt. Das belegt die Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft (Drs. 21/455). So haben MitarbeiterInnen der Bezirksämter allein im Bereich Soziales, Jugend und Gesundheit seit Januar letzten Jahres 60 kollektive und 30 individuelle Überlastungsanzeigen gestellt.

Dazu kommt, dass viele der Überlastungsanzeigen seit über einem Jahr unbearbeitet sind. „Hier zeigt sich das ganze Fiasko der Kürzungspolitik. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezahlen die Haushaltssanierung mit ihrer Gesundheit und die Hamburgerinnen und Hamburger verlieren ihre bürgernahe Infrastruktur“, erklärt dazu Stephan Jersch, bezirkspolitischer Sprecher der Fraktion. „Damit ist der praktische Beweis erbracht, dass die so genannte Aufgabenkritik, die der Senat den Bezirken zwangsverordnet hat, gescheitert ist. In Wirklichkeit ist sie sowieso eine reine Aufgabenverdichtung. Das Verhalten des Senats als Arbeitgeber ist ein Skandal! Hamburg muss wieder in seine Infrastruktur und die Arbeitsbedingungen seiner Beschäftigten in den Bezirken investieren, sonst wird die Senatspolitik noch schlimmere Folgen haben.“


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

So erreichen Sie Stephan Jersch: 

Büro: Weidenbaumsweg 19, 21029 Bergedorf (Bahnhofsvorplatz)

E-Mal:  stephan.jersch
Telefon: 040 / 71 18 90 90

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Stephan Jersch
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