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Stephan Jersch

SKA: Kundenzentren in Wandsbek 2018

Die Verwaltung arbeitet an der Verbesserung der defizitären Versorgung der Bevölkerung mit amtlichen Dienstleistungen.

15. Juni 2018

Schriftliche Kleine Anfrage

des Abgeordneten Stephan Jersch (DIE LINKE) vom 07.06.2018

und Antwort des Senats

- Drucksache 21/13338

 

Betr.: Kundenzentren in Wandsbek 2018

In der Vergangenheit war die Situation in den Wandsbeker Kundenzentren (KUZ) immer wieder Thema in der Bezirksversammlung Wandsbek. Viele Bürgerinnen und Bürger berichten von nicht ausreichender Terminversorgung in den Kundenzentren und langen Wartezeiten für grundlegende Verwaltungsvorgänge. Zudem sind die konkreten Auswirkungen von Umstrukturierungen und (Teil-)Schließungen kaum absehbar.

Dazu frage ich den Senat:

Die Angebotsoffensive für die Hamburger Kundenzentren (KUZ) hat in den zurückliegenden Monaten zu einer deutlichen Verbesserung des Angebotes in allen Hamburger Kundenzentren geführt. Die Öffnungszeiten der sieben Kernkundenzentren, auch in Wandsbek, sind alle auf 60 Stunden von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr ausgeweitet worden. Damit und mit der Einstellungsoffensive von mehr Fachkräften hat sich das Terminangebot in den Kundenzentren deutlich erhöht. In den letzten sechs Monaten wurden 35 neue Fachkräfte für die Kundenzentren eingestellt. Die zusätzlichen Fachkräfte werden temporär zentral von der Finanzbehörde eingestellt und nach Bedarf in den einzelnen Kundenzentren der Bezirke eingesetzt. In der aktuellen Situation vor den Schulferien, in der es in der Vergangenheit durchaus zu Terminschwierigkeiten kam, bieten die Kundenzentren viele freie Termine innerhalb der nächsten zehn Tage an.

Dies vorausgeschickt, beantwortet der Senat die Antworten wie folgt:

 

1. Wie viele Geschäftsfälle sind in den Wandsbeker Kundenzentren in 2017 behandelt worden? Bitte nach Monaten und Kundenzentren aufschlüsseln.

Siehe Anlage 1.

 

2. Wie viele Stellen (Vollzeitäquivalente) sind den Kundenzentren jeweils zugeordnet? Bitte für 2016, 2017 und das erste Quartal 2018 aufschlüsseln.

Siehe Anlage 2.

 

3. Wie viele Öffnungsstunden haben die Kundenzentren jeweils pro Woche? Bitte für 2016, 2017 und das erste Quartal 2018 aufschlüsseln.

Siehe Anlage 3.

 

4. Wie hoch belaufen sich die durchschnittlichen monatlichen Wartezeiten für die Jahre 2016, 2017 und das erste Quartal 2018? Bitte jeweils pro KUZ aufschlüsseln.

Siehe Anlage 4.

 

5. Online-Termine sind oft kurzfristig, wenn überhaupt, nur in weit entfernten Kundenzentren erhältlich. Gerade für alte oder immobile Personen ist aber die standortnahe Versorgung mit Verwaltungsleistungen wichtig. Wie lange müssen Bürgerinnen und Bürger auf einen Termin in einem nahe gelegenen KUZ warten?

Aktuell sind in allen Hamburger Kundenzentren Termine im Juni frei. Somit müssten die Bürgerinnen und Bürger am 12. Juni maximal 13 Werktage auf einen Termin in einem Wunschkundenzentrum warten. Viele Kundenzentren haben auch kurzfristig Termine frei, so dass in dringenden Fällen kurzfristig Kundendienstleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger angeboten werden können.

 

6. Seit Anfang 2018 soll ein „mobiles KUZ“ die Bürgerinnen und Bürger in Volksdorf betreuen. Seit März 2018 ist auch das „mobile Kundenzentrum“ Bramfeld in Betrieb. Seit welchem Zeitpunkt sind die mobilen KUZ jeweils verfügbar?

In Volksdorf seit dem 01.03.2018; in Bramfeld seit dem 03.04.2018.

 

a) Wie viele Geschäftsfälle, Stellen und Öffnungszeiten weisen diese Kundenzentren jeweils auf?

Siehe Anlagen 1 bis 3.

 

b) Wie hoch sind Auslastung und Wartezeiten jeweils?

Eine genaue Quantifizierung ist technisch nicht möglich, da die beiden Kundenzentren organisatorisch ohne Aufrufanlagen arbeiten.

 

7. Laut Presseberichten spart die Verwaltung durch die Schließung des KUZ Walddörfer 65.000 Euro Betriebskosten im Jahr ein. Wie hoch waren die Betriebskosten des KUZ Walddörfer und wie hoch sind die Kosten des Betriebs des „mobilen KUZ“ Volksdorf? Wie stellt sich die Kostenentwicklung in Bramfeld dar?

Die Betriebskosten für das KUZ Walddörfer betrugen 65.000 Euro. Die Einsparung liegt bei rd. 55.000 Euro p.a., da das aktuelle KUZ Walddörfer (Volksdorf) rund 10.000 Euro Betriebskosten verursacht. Die Betriebskosten für das KUZ Bramfeld bleiben im Jahr 2018 konstant.

 

8. Wie sind die Planungen des Bezirksamts für die Sommermonate? Wird es eine durchgehende Öffnung aller Wandsbeker Kundenzentren geben?

Alle Wandsbeker Kundenzentren werden ohne Einschränkungen geöffnet sein.

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Stephan Jersch ist Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher für Wirtschaft, Umwelt und Technologie, Medien- und Netzpolitik, Landwirtschaft, Bezirke, Tierschutz. Er vertritt seine Fraktion in den Ausschüssen für Umwelt sowie Wirtschaft, Innovation, Medien. 

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