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Die »Atlantic Cartier« transportierte wiederholt atomaren Brennstoff durch Hamburgs Hafen.

Stephan Jersch

Atomtransporte durch den Hafen: Jetzt auch den nächsten Schritt gehen!

Zwei Unternehmen mit Beteiligung der Hansestadt verzichten zukünftig auf einen Teils ihres Atomgeschäfts:

HHLA und Hapag-Lloyd wollen keine atomaren Brennstoffe mehr in Hamburg umschlagen. „Drei Jahre haben SPD und Grüne gebraucht, um dieses Versprechen aus ihrem Koalitionsvertrag umzusetzen. In dieser Zeit gingen hunderte hochgefährliche Atomtransporte durch den Hafen“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Anscheinend hat der Senat erst jetzt bemerkt, dass eine freiwillige Absprache zu dieser profitablen Todesfracht nichts bewirkt und unsere Forderung endlich umgesetzt, zumindest die Betriebe im öffentlichen oder teilweise öffentlichen Besitz darauf zu verpflichten.“

Medienberichten zufolge betrifft der Verzicht allerdings nur den gefährlichsten Teil atomarer Fracht, die Kernbrennstoffe. „Dieser nur teilweise Verzicht bedeutet für Hamburg das Risiko weiterer Unfälle wie auf der ,Atlantic Cartier‘, er bedeutet auch, dass die Erlaubnis zum Umschlag atomarer Güter weiter bestehen bleiben wird“, so Jersch. „Die Fraktion DIE LINKE wird weiterhin darauf hinwirken, alle Atomtransporte über den Hafen einzustellen, die nicht medizinischen Zwecken dienen. Wenn das auf freiwilliger Basis nicht gelingt ist die Bürgerschaft in der Pflicht, das gesetzlich zu regeln.“