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Stephan Jersch

Stephan Jersch

CO2-Schleuder Wedel muss endlich heruntergefahren werden!

Die Freie und Hansestadt hat keinerlei Einfluss darauf, ob das gesundheitsgefährdende Kohlekraftwerk Wedel sukzessive heruntergefahren wird, um die Bevölkerung in Hamburg und Schleswig-Holstein zu schützen. Diesen Offenbarungseid legte die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) in der letzten Sitzung des Umweltausschusses ab. Die Entscheidung über die Abschaltung liegt bis 2019, dem Zeitpunkt des von den HamburgerInnen erzwungenen Rückkaufs des Fernwärmenetzes, beim Mehrheitsaktionär Vattenfall.

Die Freie und Hansestadt hat keinerlei Einfluss darauf, ob das gesundheitsgefährdende Kohlekraftwerk Wedel sukzessive heruntergefahren wird, um die Bevölkerung in Hamburg und Schleswig-Holstein zu schützen. Diesen Offenbarungseid legte die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) in der letzten Sitzung des Umweltausschusses ab. Die Entscheidung über die Abschaltung liegt bis 2019, dem Zeitpunkt des von den HamburgerInnen erzwungenen Rückkaufs des Fernwärmenetzes, beim Mehrheitsaktionär Vattenfall. „Hamburg muss sofort die Option des Heizwerks Haferweg in die Diskussion mit Vattenfall einbringen“, fordert daher Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Mit diesem Werk könnte Hamburg die Umwelt kurzfristig entlasten und die CO2-Schleuder Wedel schneller zur Bauruine machen. Das würde den Menschen und dem Klima gut tun. Auch wenn die am Haferweg erzeugte Fernwärme teurer wäre, sollte die Gesundheit der Menschen Vorrang haben und nicht den Versäumnissen der Hamburger Politik geopfert werden.“ Der Senat müsse endlich einmal Geld für die Gesundheit und seine Klimaziele in die Hand zu nehmen und im Sinne einer sozial gerechten Wärmeversorgung die dadurch entstehenden Mehrkosten auffangen, so der Umweltpolitiker.