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In Hamburg werden immer noch mehr Straßenbäume gefällt als neu gepflanzt.

Stephan Jersch

Der Baumschwund in Hamburg geht weiter

Die Geschwindigkeit, mit der Hamburgs Straßenbäume, Luft-Verbesserer Nr. 1, weniger werden, habe abgenommen: Beschönigende Worte aus der zuständigen Umweltbehörde verschleiern die Lage, die tatsächlich alles andere als gut ist.

Wieder einmal hat die Umweltbehörde schlechte Nachrichten in rosa Papier verpackt: Der Baumschwund wird geringer, verkündet Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) stolz. Aber trotzdem sinkt die Zahl der Bäume in der Stadt Jahr für Jahr. „Das ist schon erstaunlich: Der Umweltsenator verkauft es als Erfolg, dass die Bäume weniger schnell aus der Stadt verschwinden“, sagt Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion. „Für diesen Rechentrick muss dann auch noch ein Nebenhaushalt wie das Budget des städtischen Betriebs Hamburg Energie herhalten. Das ist höchst unseriös!“

Hier zeigt sich recht deutlich, dass die Mittel der Umweltbehörde offensichtlich nicht ausreichen, um ihre Aufgaben zu erfüllen – nämlich die Erhaltung und den Ausbau des Stadtgrüns.. „Kerstan war wieder nicht in der Lage, ausreichende Haushaltsmittel für seine Behörde zu allokieren“, folgert Stephan Jersch. „Das lässt auf den Stellenwert der Ökologie in dieser Stadt schließen und um die Zukunft unserer Metropole und ihrer Ökologie fürchten. Es ist leider nicht die erste Meldung dieser Art aus dem Hause Kerstan. Es wäre gut gewesen, wenn es zumindest eine Meldung wäre, in der ein konkreter Termin zum Stopp des Baumschwunds verkündet wird.“