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Stephan Jersch

Der Protest geht weiter: Tierversuchslabor LPT schließen!

Leuschners Tierquäler-Labore müssen alle drei geschlossen werden. Die LINKE unterstützt die Demonstration am morgigen Samstag und stellt eine weitere Anfrage an den Senat.

Am morgigen Sonnabend läuft die nächste Großdemonstration gegen das Tierversuchs-Labor LPT, in die Frage der Genehmigung der Versuche kommt endlich zumindest ein klein wenig Bewegung, und der Labor-Standort Mienenbüttel soll Medienberichten zufolge in Kürze schließen – doch vor klaren Aussagen zum Hauptsitz in Hamburg-Neugraben drückt sich der Senat weiterhin. „Wir behalten den Standort in Neugraben im Fokus“, erklärt Stephan Jersch, tierschutzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Auch wenn der Senat bisher durch nichtssagende ,Antworten‘ glänzt, hoffen wir nun mit einer weiteren Anfrage zumindest ein wenig mehr Klarheit darüber zu bekommen, welche Auswirkungen die skandalösen Vorgänge in Mienenbüttel auf den LPT-Hauptsitz haben.“ So soll unter anderem geklärt werden, ob sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stade wegen Tierquälerei auch gegen den Hauptsitz in Neugraben oder gegen Mitarbeiter_innen, die sowohl in Mienenbüttel wie in Neugraben eingesetzt wurden, richten.

Während sich der Hamburger Senat noch in Schweigen hüllt, denkt der Landkreis Harburg zumindest über den Entzug der Genehmigung zur Durchführung von Tierversuchen für den dortigen LPT-Standort nach. „Wir tauschen uns angesichts der Probleme mit den Standorten des LPT in mehreren Bundesländern jetzt mit den dortigen Kreistagsfraktionen der LINKEN und natürlich der Bezirksfraktion in Harburg aus“, so Jersch. „Unser Ziel kann nur die endgültige Schließung der LPT-Labore sein – und zwar an allen Standorten und so schnell wie möglich!“

Um das zu unterstützen ruft Jersch dazu auf, sich an der Demonstration am 16. November um 14 Uhr ab dem Heidi-Kabel-Platz am Hauptbahnhof zu beteiligen.