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Foto: wikimedia, CC BY-SA 2.0

Stephan Jersch

DIE LINKE beantragt Hamburger Dom ohne Pony-Quälerei

Bereits in mehreren Orten Deutschlands sind die Präsentation von Wildtieren und auch so genannte Pony-Karussells eingeschränkt, untersagt oder durch freiwilligen Verzicht aufgegeben worden. Diesen Tierschutz fordert Die LINKE nun auch für den Hamburger Dom.

Bereits in mehreren Orten Deutschlands sind die Präsentation von Wildtieren und auch so genannte Pony-Karussells eingeschränkt, untersagt oder durch freiwilligen Verzicht aufgegeben worden. Nun fordert die Fraktion DIE LINKE in einem Antrag (Drs. 21/7429) zur Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am Mittwoch, durch eine Änderung der Dom-Verordnung Pony-Karussells auch vom größten Volksfest Norddeutschlands zu verbannen. „Hamburg muss im Sinne des Tierschutzes endlich handeln“, erklärt dazu Stephan Jersch, tierschutzpolitischer Sprecher der Fraktion. „Bisher werden durch die Dom-Verordnung Genehmigungen für Schaustellerbetriebe zwar versagt, wenn sie übermäßig hohe Stromanschlusswerte oder übermäßigen Platzbedarf haben, aber nicht bei antiquierten und nicht tiergerechten Vorführungen von Tieren.“

In der Kritik steht das Ponyreiten unter anderem, weil das ständige Im-Kreis-Laufen bei den Tieren chronische Haltungsschäden hervorruft und Kindern ein falsches Bild vom Umgang mit Tieren vermittelt. „Die Stadt muss mit ihrem bekanntesten Volksfest, dem Hamburger Dom, ein Zeichen für den Tierschutz setzen und solche schädlichen Zurschaustellungen von Tieren unterbinden“, fordert daher Jersch.

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