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altes Postgebäude in Bergedorf

Stephan Jersch

Filialschließungen in Hamburg: Deutsche Post mauert

Die Post weigert sich Auskunft darüber zu geben, wie oft und wie lange Filialen geschlossen wurden, also, wie weit die gesetzlich verankerte Grundversorgung inzwischen ausgehöhlt ist. Das ist inakzeptabel.

Die Beschwerden der Hamburger_innen über kurzfristig geschlossene Postfilialen häufen sich. Mit einer Anfrage (21/7516) wollte DIE LINKE Informationen zu den immer öfter kurzfristig auftretenden Filialschließungen erhalten – doch mehr als Textbausteine rückt die Deutsche Post AG in ihrem Schreiben an den Senat nicht raus. „Die Post weigert sich Auskunft darüber zu geben, wie oft und wie lange Filialen geschlossen wurden“, kritisiert Stephan Jersch, bezirkspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Diese grundlegenden Daten muss die Post veröffentlichen. Sie sind Basis für die Beurteilung, wie weit die Post sich mittlerweile von einer verlässlichen Grundversorgung für Hamburg entfernt hat. Ihre Verweigerungshaltung ist völlig inakzeptabel.“

Immer wieder stehen Menschen vor geschlossenen Filialen und müssen Umwege in Kauf nehmen, um Postdienstleistungen zu nutzen. Die Deutsche Post AG ist derzeit augenscheinlich nicht in der Lage, eine valide Darstellung ihres Angebots für Hamburg zu leisten. „Jetzt ist die Politik gefragt, um die Kundenorientierung und den Auftrag der Post zur Versorgung der Menschen mit Postdienstleistungen sicherzustellen“, so Jersch. „Bevor sich die Post ihren Ambitionen als Global Player im Logistikbereich hingibt, muss sie erst mal den Grundauftrag vor Ort gewährleisten!“

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