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Stephan Jersch

Hamburg muss Kinder- und Jugendtourismus weiterentwickeln

Hamburg ist ein touristischer Magnet auch für Kinder und Jugendliche, der mit attraktiven Angeboten gut ausgestattet ist. Andererseits gibt es in der Hansestadt viele Kinder aus einkommensschwächeren Haushalten, denen es oft vorenthalten bleibt, im Urlaub wichtige Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln. Daher nimmt die Entwicklung des Kinder- und Jugendtourismus einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Zwar gibt es eine Reihe von einzelnen Maßnahmen und Förderungen für Reisen von Hamburger Kindern und Jugendlichen. Doch räumt der Senat in seine Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage (Drs. 21/4980) der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft ein, dass grundlegende Zahlen über die Entwicklung des Kinder- und Jugendtourismus in Hamburg fehlen

Hamburg ist ein touristischer Magnet auch für Kinder und Jugendliche, der mit attraktiven Angeboten gut ausgestattet ist. Andererseits gibt es in der Hansestadt viele Kinder aus einkommensschwächeren Haushalten, denen es oft vorenthalten bleibt, im Urlaub wichtige Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln. Daher nimmt die Entwicklung des Kinder- und Jugendtourismus einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Zwar gibt es eine Reihe von einzelnen Maßnahmen und Förderungen für Reisen von Hamburger Kindern und Jugendlichen. Doch räumt der Senat in seine Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage (Drs. 21/4980) der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft ein, dass grundlegende Zahlen über die Entwicklung des Kinder- und Jugendtourismus in Hamburg fehlen.

„Wenn der Senat sagt, dass er den Kinder- und Jugendreisen eine große Bedeutung beimisst, dann ist es höchste Zeit, dass er sich grundsätzlicher um das touristische Segment der Kinder- und Jugendreisen in Hamburg kümmert“, erklärt dazu Stephan Jersch, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion. „Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind da mit ihren Aktionsplänen Kinder- und Jugendtourismus weiter.“ Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in Hamburg jedes fünfte Kind von Hartz IV abhängig ist und so nur eingeschränkte Möglichkeiten für private Urlaubsreisen mit den Eltern oder Elternteilen bestehen, sei die Stadt gefordert, hier nachzusteuern: „Die Entwicklung eines Hamburger Aktionsplans Kinder- und Jugendreisen ist da eine Möglichkeit, den Tourismus für junge Menschen aus Hamburg strukturiert zu entwickeln und auch in die andere Richtung Kinder und Jugendliche für die Hansestadt zu begeistern."

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