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Der Klimawandel wird bedrohlich hohe Wasserstände (hier AKW Krümmel im Sommer 2013) immer häufiger auftreten lassen.
AKW Krümmel bei Elbe-Hochwasser

Stephan Jersch

Klimanotstand erklären – oder endlich wirksam handeln

Ein Weckruf für den Senat, aus seiner Lethargie beim Klimaschutz zu kommen

Der BUND hat die Bürgerschaft aufgefordert, den Klimanotstand für Hamburg zu erklären. „Angesichts der fortwährend gerissenen Klimaziele auch in Hamburg, angesichts der völlig unzureichenden Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und der unendlichen Kette von Verzögerungen bei der Dekarbonisierung ist diese Forderung nur mehr als folgerichtig“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. „Als eine der reichsten Städte Europas und ehemalige Umwelthauptstadt hat Hamburg eine ganz besondere Verantwortung für die Klimarettung. Das Lamentieren über Bremser auf dem Weg zur Klimarettung in Berlin hilft nicht weiter – das ist nur Zeitspiel und verdient die rote Karte.“

Wenn die Hamburger Regierungskoalition nicht handle, werde die Fraktion DIE LINKE zeitnah darüber beraten, einen Antrag im Sinne der BUND-Forderung in die Bürgerschaft einzubringen, so Jersch: „Der Ernst der Lage gebietet es, klare Zeichen zu setzen.“