Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Lärm belastet zunehmend die Anwohner_innen des Flughafens Hamburg-Fuhlsbüttel. (Grafik n. Chav Stabber - Ultimate Audio Destruction)
Illustration: »Die Fluglärm-Belastung für Hamburg und das Umland steigt Monat für Monat, egal wie man es rechnet.«

Stephan Jersch

Senat rechnet Belastungsplus beim Flughafen schön

Auch im August hat die Belastung von Anwohner_innen und Umwelt durch den Hamburger Stadtflughafen weiter zugenommen. Das belegt die August-Statistik des Flughafenverbands, wird aber vom rot-grünen Senat negiert und schöngeredet.

Auch im August hat die Belastung von Anwohner_innen und Umwelt durch den Hamburger Stadtflughafen weiter zugenommen. Das belegt die August-Statistik des Flughafenverbands. „Trotzdem behauptet die Wirtschaftsbehörde neuerdings, die Belastungen für Hamburg pro befördertem Passagier seien schon gesunken, und verweist auf den technischen Fortschritt, der die Belastung in Zukunft weiter reduzieren soll“, kritisiert Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Die Maschinen werden zwar größer, die Flugbewegungen aber nicht weniger – so sieht der ,Fortschritt‘ der Behörde aus. Dabei schafft sie höchstens Stillstand: Die Regierungskoalition kann immer noch kein tragfähiges Konzept für den Stadtflughafen vorweisen.“

Bei einem Passagier-Plus im August von einem Prozent gegenüber dem Vormonat ist der kommerzielle Flugverkehr um 0,6 Prozent gestiegen, bei Frachtflügen ist sogar ein Plus von 12,1 Prozent zu verzeichnen. Damit liegt Hamburg sowohl bei den Fluggastzahlen und als auch bei den kommerziellen Bewegungen erneut deutlich vor anderen deutschen Flughäfen.

„Der Senat redet immer noch Zahlen schön, die die Belastung der Menschen in der Stadt durch den Flugverkehr belegen“, so Jersch. „Die Belastung für Hamburg und das Umland steigt Monat für Monat, egal, wie man es rechnet. SPD und Grüne müssen endlich ernsthafte Maßnahmen zur Eindämmung der nachweislichen Folgen für Gesundheit und Umwelt ergreifen. Sonntagsreden und Rechentricks reichen nicht!“