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Der Senat spart und weiß nichts über die Wälder in Hamburg

Der Waldzustand in Deutschland ist weiter auf Talfahrt. Ein Grund einmal nachzufragen, wie es um die Wälder in Hamburg steht. Auf die Anfrage „Zustand der Wälder“ (Drs. 22/433) kam nun die ernüchternde Antwort.

  • Die Schriftliche Kleine Anfrage „Zustand der Wälder“ (Drs. 22/433) hier als PDF.

Einen eigenen Waldzustandsbericht spart sich der Senat – wortwörtlich. Und das obwohl er aus Kostengründen und vermuteten Stichprobenfehlern schon 2002 aus der Erhebung für den bundesweiten Waldzustandsbericht ausgestiegen ist. Neben Bremen, wo der Bericht nicht veröffentlicht wird, ist Hamburg damit die einzige Insel der Unwissenheit.

Deshalb kann der Senat weder etwas zu den Schadensklassen unserer Wälder sagen, noch weiß er, wie viele Waldbäume in Hamburg eigentlich gefällt werden. Und auch ein Trend über Veränderungen bei den Baumschäden ist für den Senat nicht erkennbar.

Wälder sind nicht nur hervorragende CO2-Speicher, sie bieten auch eine vielfältige Lebensgrundlage für die Flora und Fauna. Der Senat besitzt allerdings kein Kataster mit Kleinbiotopen in Hamburgs Wäldern. Also „beste Voraussetzungen“, um den Auftrag Hamburgs, Wälder für das Klima und die Erholung zu pflegen, in den Sand zu setzen. Selbst beim 2018 beschlossenen Erhaltungsmanagement für die Wälder kommt der Senat nicht richtig voran. Bisher ist noch nicht einmal das Projekt zur Vorbereitung eingesetzt worden.

Der Senat gibt hier ein klägliches Bild ab. Von jeder Tischlerei in Hamburg hat der Senat mehr und bessere Daten als von seinen Wäldern.


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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