Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Von wegen »interim«: Die Pläne der Flughafenbetreiber zielen ganz klar auf Ausbau und Wachstum.

Stephan Jersch

Flughafenausbau in Salamitaktik: Fatal für Mensch und Umwelt

Der Flughafen Hamburg soll weiter ausgebaut, seine Kapazitäten massiv erhöht werden. Die Rechtmäßigkeit dieser Pläne ist fragwürdig und die Planung der Profitierenden nicht nur dem Bestreben nach hinreichender Nachtruhe, sondern auch den Klimazielen diametral entgegengesetzt.

Der BUND hat heute einen Ausbaustopp für den Hamburger Flughafen gefordert. „Nachdem Rot-Grün im September die Volkspetition ,Nachts ist Ruhe’ im Handstreich abgelehnt und nur einen desaströsen Kompromiss zur Fluglärmminderung zugelassen hat, lässt die Flughafengesellschaft jetzt die Katze aus dem Sack: Wie vermutet ist das so genannte Interimsgebäude nur ein Ausbauschritt neben anderen, um die Kapazitäten massiv auszubauen“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Wieder wird deutlich, dass für den Flughafen, an dem die Hansestadt ja immerhin Mehrheitsgesellschafter ist, ein anderer Rechtsrahmen gilt als für andere Hamburger_innen, die Anlagen bauen oder betreiben.“ Bereits im Mai hatte die Fraktion DIE LINKE mit ihrem Antrag 21/13073 gefordert, dass endlich eine einsehbare Version der Betriebserlaubnis des Flughafens erstellt wird – die Behandlung im Umweltausschuss der Bürgerschaft steht immer noch aus.

Jersch lehnt den Ausbau innerstädtischer Flugplätze auch mit Verweis auf die Kattowitzer Klimakonferenz klar ab. Zudem liege es auf der Hand, dass die Fluggesellschaften den auch aus ihrer Sicht unnötigen Ausbau nicht über Flughafengebühren mitfinanzieren werden: „Das wird wieder einmal das alte Spiel, die Kosten werden über die Steuerzahler_innen sozialisiert, die Gewinne aus dem hoch subventionierten Flugbetrieb streichen Fluggesellschaften aber ein.“


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

So erreichen Sie Stephan Jersch: 

Büro: Weidenbaumsweg 19, 21029 Bergedorf (Bahnhofsvorplatz)

E-Mal:  stephan.jersch
Telefon: 040 / 71 18 90 90

CORONA: Wahlkreisbüro weiterhin geschlossen

Wegen der Corona-Pandemie bin ich und mein wiss. Mitarbeiter zunächst nur telefonisch zu sprechen.

Telefonnummer: 040 / 71 18 90 90

Sprechzeiten:
Montags 15 bis 18 Uhr
Dienstags 9 bis 10:30 Uhr
Jeden zweiten Mittwoch 9 bis 10:30 Uhr (ab 25.03.2020)
Donnerstags 16 - 17 Uhr
Freitags 9 bis 12 Uhr

Bleibt / bleiben Sie gesund und bitte haltet Euch an die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Das style-Element
Stephan Jersch
Aktuelle Plenarrede
Für zukunftsträchtige Investitionen in Hamburg braucht es einen Systemwechsel

Rede in der Hamburgischen Bürgerschaft am 6. Mai 2020: AKTUELLE STUNDE: In Krisenzeiten klug in die Zukunft investieren: 20 Milliarden Euro in den nächsten 20 Jahren für den Schul- und Hochschulbau, Klimaschutz, die Mobilitätswende und Wohnungsbau