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Große Schiffe sollen weiter freiwillig Landstrom beziehen, wenn sie im Hafen liegen - kleinen droht dagegen Fahrverbot.

Stephan Jersch

Landstromversorgung: Verursacher zur Kasse bitten!

Warum der Senat nur die kleinen, nicht aber die großen Verursacher der Luftverschmutzung im Hafen zur Kasse bitten will, bleibt ein Rätsel.

Der Hamburger Senat hat heute angekündigt, die Liegeplätze für Schiffe im Hafen weitgehend mit Landstrom zu versorgen. „Das ist ein gutes Signal“, findet Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Es ist aber unverständlich, warum hier wieder die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler den Preis aufbringen müssen und nicht die Verursacher dieser Gesundheits- und Umweltbelastung. 76 Millionen Euro Investitionskosten, wovon Hamburg ungefähr die Hälfte trägt, sind kein Pappenstiel für den Haushalt der Stadt.“

Ein Problem sei, dass nur ein Teil der Schiffe landstromfähig ist. „Über eine Quotenrelegung sollten Reedereien verpflichtet werden, ihre Schiffe anzupassen und Landstrom zu nutzen. Bei kleinen Dieselfahrzeugen setzt der Senat auf Fahrverbote – bei großen Reedereien auf Freiwilligkeit. Das macht überhaupt keinen Sinn“, so Jersch.


Stephan Jersch ist Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher für Wirtschaft, Umwelt und Technologie, Medien- und Netzpolitik, Landwirtschaft, Bezirke, Tierschutz. Er vertritt seine Fraktion in den Ausschüssen für Umwelt sowie Wirtschaft, Innovation, Medien. 

So erreichen Sie Stephan Jersch: 

Büro: Weidenbaumsweg 19, 21029 Bergedorf (Bahnhofsvorplatz)

E-Mal:  stephan.jersch
Telefon: 040 / 71 18 90 90

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