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Linksfraktion fordert: Ende des Verkaufs lebender Tiere auf Hamburgs Wochenmärkten

In der Bürgerschaftssitzung am 21. April stand unser Antrag „Verkauf von lebenden Tieren auf Hamburgs Märkten stoppen!“ (Drucksache 22/3878) zur Abstimmung – ein Thema, das mich und viele andere schon längere Zeit bewegt. Vor allem auf dem Fischmarkt war das Problem vor der Pandemie deutlich zu sehen. Geflügel, Kaninchen, Teichfische oder Meerschweinchen wurden dort zum Verkauf angeboten. Laut Senat lief das tierschutzkonform, aber wer sich die Käfige morgens um 5 Uhr ansieht, kann nur mit dem Kopf schütteln, was heute immer noch im Rahmen des Tierschutzgesetzes möglich ist. In Hamburg wird hier immer wieder auf die Gewerbefreiheit verwiesen und darauf, dass man „nichts machen könne“. Ein Trugschluss, wie die Regelung in Rheinland-Pfalz deutlich macht.

  • Der Antrag "Verkauf von lebenden Tieren auf Hamburgs Märkten stoppen!" (Drs. 22/3878) ist hier als PDF online.

Immerhin fanden die Grünen und die SPD das Thema wichtig genug, einen eigenen Antrag entgegenzuhalten, um unseren Antrag dann abzulehnen. Wir wollten den Senat bewegen, auch in Hamburg eine gesetzliche Regelung für das Verbot des Verkaufs lebender Tiere auf Wochenmärkten zu schaffen. Damit würde Hamburg einen Schritt in Richtung der sich ändernden gesellschaftlichen Maßstäbe im Umgang mit Tieren machen. Rot-Grün wird das nun erst prüfen lassen und auch freiwillige Vereinbarungen mit den Marktbeschickern werden nicht ausgeschlossen. Ärgerlich ist aber, dass Rot-Grün dem Senat bis zum 31. März 2022 Zeit für eine Antwort gibt – eine Umsetzung könnte noch länger dauern. Wir wollten das bis Mitte dieses Jahres, nach Möglichkeit noch vor dem Neustart des Fischmarkts, geändert wissen. Über das persönlich und politisch irritierende Verhalten der Grünen habe ich ja bereits im Vorwort des Newsletters geschrieben. Bei aller Irritation – Hauptsache ist, dass sich die Bedingungen für die Tiere verbessern. Deshalb haben wir dem Antrag der Regierungskoalition trotz aller Schwächen zugestimmt.


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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