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Nächtlicher Fluglärm stört den Schlaf und ist schadet der Gesundheit.
Landendes Flugzeug vor Nachthimmel

Stephan Jersch

SPD und Grüne sind verantwortlich für immer mehr Fluglärm

Der Versuch, den Flughafen als ÖPP-Projekt zu führen, ist gescheitert. Profitmaximierung lässt sich nicht mit dem Schutz der Bevölkerung vereinbaren, solange der Senat zögert und zaudert und die körperliche Unversehrtheit der Menschen nicht voranstellt.

Die Volkspetition für eine konsequente Nachtruhe am Hamburger Flughafen ist auf Antrag der Fraktion DIE LINKE heute Thema in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Das Hoffen des Senats auf leisere Flugzeuge oder auf die Einsicht der Fluggesellschaften, die Nachtruhe doch einzuhalten, hat nichts gebracht“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion. „Immer noch setzt er auf mehr Flugverkehr und hohe Gewinne. Damit wird zwar der Kundschaft des Mitanteilseigners des Flughafens, eines kanadischen Pensionsfonds, ein ruhiger Lebensabend ermöglicht, aber den Hamburgerinnen und Hamburger wird dafür die Ruhe genommen, vor allem nachts.“

Mit seinem gerade vorgelegten Bericht zur Entwicklung des Fluglärms in Hamburg (Drs. 21/10688) hat der Senat eine Sammlung von Fakten und Argumenten zugunsten der gerade mit mehr als 12.500 gültigen Unterschriften erfolgreich abgeschlossenen Volkspetition für ein echtes Nachtflugverbot vorgelegt, so Jersch: „Senat und Flughafen haben es nach wie vor nicht geschafft, die Zahl der Flugbewegungen zu reduzieren, den Lärmteppich über Hamburg und dem Umland zu verkleinern oder die Anzahl der nächtlichen Flüge zu beschränken. In der Praxis steigt die Zahl der Flugbewegungen auch nach 23 Uhr weiter, langsam aber kontinuierlich. Der Versuch, den Flughafen als ÖPP-Projekt zu führen, ist gescheitert. Profitmaximierung lässt sich nicht mit dem Schutz der Bevölkerung vereinbaren, solange der Senat zögert und zaudert und die körperliche Unversehrtheit der Menschen nicht voranstellt.“


Stephan Jersch ist Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher für Wirtschaft, Umwelt und Technologie, Medien- und Netzpolitik, Landwirtschaft, Bezirke, Tierschutz. Er vertritt seine Fraktion in den Ausschüssen für Umwelt sowie Wirtschaft, Innovation, Medien. 

So erreichen Sie Stephan Jersch: 

Büro: Weidenbaumsweg 19, 21029 Bergedorf (Bahnhofsvorplatz)

E-Mal:  stephan.jersch
Telefon: 040 / 71 18 90 90

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