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Tierschutz in Pandemiezeiten: Weggucken geht nicht!

Die beiden Tierheime in Hamburg, besonders aber das Tierheim des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e.V. (HTV) an der Süderstraße, sind für die Stadt eine große Entlastung für ihre Arbeit rund um die Einhaltung der Tierschutzgesetze. Deswegen wird die Arbeit des HTV, da wo er öffentliche Arbeiten wahrnimmt, die die Stadt gar nicht mehr in der Lage ist wahrzunehmen, auch finanziell unterstützt.

Meine Anfrage „Tierschutz unter den Bedingungen der Pandemie“ (PDF, Drs. 22/1043) zeigt aber, dass die Stadt weitestgehend nicht über Kenntnisse oder Zahlen zu den Situationen der Tierheime verfügt.

Noch im letzten Jahr gab nach einem anonymen Hinweis Ermittlungen des Bezirksamts Mitte über einen nicht mehr eingehaltenen Betreuungsschlüssel für Tiere im Tierheim des HTV. Neben der Tatsache, dass es diesen Schlüssel nicht gibt, hat die Stadt weder über die Anzahl der untergebrachten Tiere noch über das zur Verfügung stehende Personal Informationen. Damit kann die Stadt eigentlich auch nicht davon ausgehen, dass die Aufnahme von Fund- und Verwahrtieren und Isolationstieren gewährleistet ist.

Für mich ist klar, dass es einer Intensivierung der Abstimmungen zwischen Bezirksamt und dem Tierheim des HTV bedarf, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Informationen für eine Wahrnehmung der öffentlichen Aufgaben des Tierheims auch bei der Stadt und dem Bezirk vorliegen. Weggucken geht nicht. Hinsichtlich des Tierschutzes in der Stadt muss der Senat auch hier noch nachlegen.


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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