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Überstunden über Überstunden: Gesundheitsämter vor der Beatmung

Corona kam zwar relativ überraschend, aber die Entwicklung einer Pandemie ohne das Vorhandensein eines Impfstoffs war absehbar. Die Antwort des Senats auf die Anfrage „Die Lage der Gesundheitsämter am Rande der Belastungsfähigkeit – oder schon weiter?“ (Drs. 22/1965) zeigt, wie blauäugig der Senat in die Katastrophe steuerte.

  • Die Schriftliche Kleine Anfrage "Die Lage der Gesundheitsämter am Rande der Belastungsfähigkeit – Oder schon weiter?" (Drs. 22/1965) ist hier als PDF online.

Der Aufwuchs der Gesundheitsämter, der zwischen April und August praktisch pausiert hatte, wird jetzt, wo es fast zu spät ist, weiter vorangetrieben – zu spät, wie schon erwähnt.

Mittlerweile sind die Überstunden in den Gesundheitsämtern bedenklich stark angestiegen, besonders an den Wochenenden. Schuld daran ist vor allem eine kurzsichtige Politik des Senats. Der Senat setzt bei den Corona-Maßnahmen auf die Anerkenntnis der Wissenschaft und ignoriert sie auf der Seite der Personalentwicklung völlig. Das ist unglaubwürdig, zeigt aber, dass an der Forderung der LINKEN für eine deutliche personelle Stärkung der Bezirksämter kein Weg vorbeiführt.


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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