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Verkehrs- und Testflughafen Fuhlsbüttel

Das Thema „Touch and Go“, also der Anflug auf den Flughafen, ein kurzes Aufsetzen und dann ein Durchstarten, hat mich nicht losgelassen. Deshalb stellte ich noch eine Nachfrage dazu, denn die dafür zuständige Behörde für Wirtschaft und Innovation neigt in ihren Fragen zu eher oberflächlichen Antworten, die es zu hinterfragen gilt. Mit der Anfrage „‘Touch and Go‘ in Fuhlsbüttel“ (Drucksache 22/2490) habe ich das erneut gemacht und erneut kommen Sonderrechte zur Erzeugung von Belastung für die Bevölkerung ans Tageslicht.

  • Die Schriftliche Kleine Anfrage ""Touch and Go” in Fuhlsbüttel" (Drs. 22/2490) ist hier als PDF online.

Es stellt sich heraus, dass es zwischen „in Hamburg landen“, „Touch and Go“ und „einfach an Hamburg vorbeifliegen“ auch noch „Tiefanflüge“ gibt. Davon scheint besonders Airbus auf Kosten der Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner zu profitieren. Vor allem fallen Werksflüge von Airbus auf, die zwar kein „Touch an Go“, aber „Tiefanflüge“ (ohne Aufsetzen) auf dem Flughafen in Fuhlsbüttel praktizieren. Laut Behörde werden dabei technische Prüfungen für die Verkehrszulassung der Flugzeuge durchgeführt. Der Flughafen erzeugt mit dieser vermutlich kostenlosen Zurverfügungstellung des Verkehrsflughafens als Testpiste zusätzliche Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner, ohne dass diese Belastung im Zusammenhang mit der Funktion als Verkehrsflughafen steht.

Laut Senatsantwort ist der Flughafen Finkenwerder nicht mit allen technischen Systemen ausgestattet, um eine vollständige Erprobung der Flugmaschinen zu gewährleisten. Das erweckt den Anschein einer staatlichen Subvention durch die Nutzung des Flughafens Fuhlsbüttel für Testflüge, um Airbus beispielsweise die Anschaffung weiterer Navigationssysteme für den Flughafen Finkenwerder zu ersparen. Damit beweist der Senat erneut, dass Nachhaltigkeit immer noch in erster Linie als ökonomische Nachhaltigkeit gesehen wird und letztendlich auch, dass umweltverträgliches Handeln nicht die Sache des Senats ist!


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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