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Antrag: Studium, Forschung und Lehre tierversuchsfrei gestalten

Ein Antrag zur Abschaffung der Tierversuche in der Freien und Hansestadt Hamburg

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
21. Wahlperiode

Drucksache 21/17094 vom 07.05.19


Antrag
der Abgeordneten Stephan Jersch, Sabine Boeddinghaus, Cansu Özdemir, Deniz Celik, Dr. Carola Ensslen, Martin Dolzer, Norbert Hackbusch, Christiane Schneider, Heike Sudmann und Mehmet Yildiz (DIE LINKE) zu Drs. 21/16982

Betr.: Studium, Forschung und Lehre tierversuchsfrei gestalten

Mit der Drs. 21/16982 legen die Fraktionen der GRÜNEN und der SPD einen Antrag vor, in dem Wege zur Tierversuchsfreiheit in Studium, Forschung und Lehre auch in der Freien und Hansestadt Hamburg beschritten werden sollen. Jedoch können diese Schritte nur allererste Ansätze sein. Leider bleiben die Antragsteller/-innen auf halber Strecke stehen. Soll auf diesem Gebiet wirklich ein Fortschritt erreicht werden, so sind erheblich stärkere Anstrengungen zu unternehmen.

Daher beantragen wir:

Die Bürgerschaft möge beschließen:

Der Senat wird ersucht,

  1. gemeinsam mit dem UKE und anderen betroffenen Einrichtungen an den öffentlichen Hochschulen Hamburgs den Einsatz von Tierversuchen in Studium, Lehre und Forschung zu problematisieren und deren Unverzichtbarkeit zu diskutieren sowie zu klären, inwieweit tierversuchsfreie Forschung durch innovative Lern-, Prüfungs- und Forschungsformate, Versuchsaufbauten oder Ähnliches bereits verwirklicht ist und/oder weiterentwickelt werden kann und
     
  2. über die in der Drs. 21/11141 von der Bürgerschaft beschlossenen Mittel über 32 Millionen Euro für die Erweiterung der Forschungstierstation am UKE einen Haushaltsstopp zu verhängen, bis belastbare Ergebnisse zu  den unter 1. beschriebenen Maßnahmen vorliegen.

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