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Labormäuse (Foto: Aaron Logan, wikimedia)

Stephan Jersch

Alternativen zum Tierversuch: Symbolik reicht nicht!

Anlässlich der heutigen Verleihung einer kleinen Summe für die Erforschung der Forschung ohne Tierversuche kritisiert Stephan Jersch: "Das ist zu wenig!"

Wissenschaftssenatorin Fegebank und Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks zeichnen heute Entwickler_innen von Alternativmethoden zu Tierversuchen mit einem Förderpreis in Höhe von insgesamt 20.000 Euro aus. „Das ist leider nicht mehr als ein erster kleiner Schritt“, erklärt dazu Stephan Jersch, tierschutzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Es gibt mittlerweile anerkannte Testverfahren, die einen großen Teil der Tierversuche schon heute überflüssig machen. Tierversuche sofort zu unterbinden und daran zu forschen, auch den Rest der Tierquälerei zu unterbinden, ist Aufgabe des Senats. Das symbolische Beweihräuchern von Absichtserklärungen mit 20.000 Euro alle zwei Jahre hilft da nicht viel weiter.“

Jersch erinnert daran, dass im Jahr 2014 rund 2,8 Millionen Tiere in bundesdeutschen Versuchslaboren litten und starben – davon über 163.000 in Hamburg. Diese Zahlen beinhalten nicht die Dunkelziffer, die beispielsweise durch „Überschusszüchtung“ entsteht, welche absichert, dass immer genug Versuchstiere zur Verfügung stehen.


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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Büro: Weidenbaumsweg 19, 21029 Bergedorf (Bahnhofsvorplatz)

E-Mal:  stephan.jersch
Telefon: 040 / 71 18 90 90

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