Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Stephan Jersch

SKA: Taubenfallen

Über die tatsächliche Verbreitung von Taubenfallen in Hamburg weiß der Senat nicht Bescheid, denn deren Aufstellung unterliegt nicht in jedem Fall der tierschutzrechtlichen Genehmigungspflicht durch Hamburgs Behörden.

29. Januar 2019

 Schriftliche Kleine Anfrage
des Abgeordneten Stephan Jersch (Fraktion DIE LINKE) vom 21.01.2019
und Antwort des Senats
- Drucksache 21/15902 -

Betr.:      Taubenfallen

In meiner Schriftlichen Kleinen Anfrage (Drs. 21/11093 Stadttauben in Hamburg) fragte ich mit Frage 5 nach Taubenfallen.
Da es nach wie vor Hinweise auf Taubenfallen in mehreren Stadtteilen der Stadt gibt frage ich nach:

Stadttauben gelten nicht per se als Schädlinge. Unter bestimmten Voraussetzungen werden Stadttauben jedoch Schädlingseigenschaften zugesprochen.
Dies vorausgeschickt, beantwortet der Senat die Fragen wie folgt:

 

1. Gibt es derzeit in der FHH von Bezirksämtern genehmigte Taubenfallen?
Wenn ja: Wo und seit wann sind diese aufgestellt und durch wen wurden sie beantragt?
Wenn nein: Gab es seit 2010 in der Stadt genehmigte Taubenfallen?
Wenn ja: Wo und in welchem Zeitraum?

2. Welche Firmen in Hamburg haben grundsätzlich eine Genehmigung nach §11 Tierschutz-gesetz Taubenfallen aufzustellen?

Im Jahr 2006 erhielt die Firma Rentokil im Rahmen einer von dem zuständigen Verbraucherschutzamt des Bezirksamts Altona erteilten Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz eine Genehmigung zur Taubenfallen-Nutzung. Im Übrigen ist bei Schädlingsbekämpfern mit Betriebssitz außerhalb Hamburgs und einer Erlaubnis zur Aufstellung von Taubenfallen durch die dort zuständige Behörde eine tierschutzrechtliche Genehmigung der Stadt Hamburg bei Tätigwerden auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) nicht vorgeschrieben. Insofern liegen den Bezirksämtern keine konkreten Kenntnisse über aufgestellte Taubenfallen vor.

 

3. Gibt es gegenüber dem Sachstand zu Taubenschlägen von November 2017 neue Erkenntnisse bzgl. deren Wirkung bzw. weiterer Standorte?

In unmittelbarer Umgebung des S-Bahnhofes Barmbek wird aktuell ein geeigneter Standort für einen Taubenschlag gesucht. Es werden Möglichkeiten geprüft, einen Taubenschlag auf einem Gebäudedach aufzustellen. Dazu werden in Absprache mit dem Bezirksamt Gespräche von der BIG Städtebau mit Anrainern geführt.
Der Taubenschlag auf dem Dach der Centrum-Moschee wird inzwischen von den Stadttauben gut besucht.

 

4. Welche Haushaltsmittel wurden 2018 für die Errichtung und/oder Betreuung der Tauben-schläge in Hamburg durch die FHH aufgewendet?

Im Jahr 2018 wurden für den Unterhalt und die Versorgung von Taubenschlägen 10.000 € durch die FHH aufgewendet.


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

So erreichen Sie Stephan Jersch: 

Büro: Weidenbaumsweg 19, 21029 Bergedorf (Bahnhofsvorplatz)

E-Mal:  stephan.jersch
Telefon: 040 / 71 18 90 90

CORONA: Wahlkreisbüro weiterhin geschlossen

Wegen der Corona-Pandemie bin ich und mein wiss. Mitarbeiter zunächst nur telefonisch zu sprechen.

Telefonnummer: 040 / 71 18 90 90

Sprechzeiten:
Montags 15 bis 18 Uhr
Dienstags 9 bis 10:30 Uhr
Jeden zweiten Mittwoch 9 bis 10:30 Uhr (ab 25.03.2020)
Donnerstags 16 - 17 Uhr
Freitags 9 bis 12 Uhr

Bleibt / bleiben Sie gesund und bitte haltet Euch an die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Das style-Element
Stephan Jersch
Aktuelle Plenarrede
Für zukunftsträchtige Investitionen in Hamburg braucht es einen Systemwechsel

Rede in der Hamburgischen Bürgerschaft am 6. Mai 2020: AKTUELLE STUNDE: In Krisenzeiten klug in die Zukunft investieren: 20 Milliarden Euro in den nächsten 20 Jahren für den Schul- und Hochschulbau, Klimaschutz, die Mobilitätswende und Wohnungsbau