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„Wie sieht die Bilanz Hamburgs beim Erhalt von Arten und Lebensräumen aus?“

Eher schlecht, höchstens durchwachsen, wenn man die Antwort des Senats auf meine Anfrage dazu liest (Drs. 22/4845). Als Arbeitszeugnis müsste man es wohl mit einem ‚hat sich bemüht‘ einordnen. Der Schutz oder die Wiederherstellung von Moorgebieten, wie im Naturschutzgebiet Moorgürtel, wo zwar seit 2011 ein wenig passiert ist, aber immer noch keine gesicherten Erkenntnisse zum Artenerhalt der Amphibien vorliegen und der Bestand an Bodenbrütern nur stabil ist. Und weitere Maßnahmen für den Wasserhaushalt, auch nach 10 Jahren, werden noch untersucht.

  • Die Schriftliche Kleine Anfrage "Wie sieht die Bilanz der Freien und Hansestadt Hamburg beim Erhalt von Arten und Lebensräumen aus?" (Drs. 22/4845) ist hier als PDF online.

Der Senat räumt ein, dass im Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburger Elbinsel nach wie vor Pflanzenschutzmittel, auf verpachteten Flächen der Stadt, zur Anwendung kommen und auch hier kein Monitoring über den Artenerhalt der Amphibien stattfindet. Sicher ist sich der Senat aber darüber, dass der Kiebitzbestand erloschren ist.

Im Hafen steht die Natur unter besonderem Druck. Eine ganze Reihe von Baumaßnahmen haben zu Ausgleichsmaßnahmen geführt, von denen ein Teil auch weiter weg, in Bergedorf eingerichtet wurde. Die Forderung nach ortsnahen Ausgleichen ist nach wie vor nicht erfüllt.

Alles in allem hat sich, an den wenigen abgefragten Beispielen, nur geringfügig etwas geändert. Wichtige Rahmendaten um zumindest einen geringfügigen Erfolg zu messen, fehlen und lassen befürchten, dass das was nicht erfasst wird auch aus der Aufmerksamkeit verschwindet und dann den Weg des Kiebitz im LSG Wilhelmsburger Elbinsel geht und erlischt.


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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