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LNG, mittels Fracking gewonnen, schadet dem Klima mehr als es nützt. (Foto: DerHesse CC BY-SA 3.0)

Stephan Jersch

Fracking-Verdacht: DIE LINKE fordert Zertifizierung von LNG

LNG, als Brückentechnologie in ein fossilfreies Zeitalter hochgejubelt, schadet dem Klima mehr als manch einer denkt.

LNG (liquefied natural gas) gilt dem Senat als „umweltfreundliche Versorgung“ für Schiffe während ihrer Liegezeiten im Hamburger Hafen. Allerdings wird das Erdgas oft extrem umwelt- und klimaschädlich gefördert: durch Fracking. Bis jetzt gibt es keine Möglichkeit zu ermitteln, auf welche Weise im Hafen verwendetes Erdgas gefördert wurde. Die Fraktion DIE LINKE fordert daher in einem Antrag (Drs. 21/15588) die Einführung eines Zertifizierungssystems, mit dem erkennbar ist, ob LNG über Fracking gewonnen wurde.

„Die Klimabilanz von LNG ist gegenüber allen anderen Energieträgern eine Katastrophe. Hamburg und seine Unternehmen müssen angesichts der Erderwärmung von der Nutzung und Begünstigung von LNG aus Fracking Abstand nehmen“, sagte Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion, in der Debatte der Hamburgischen Bürgerschaft. „Bis heute gibt es außer der Anwendung für den Schiffsantrieb keine sinnvolle LNG-Nutzung. Jetzt überschlagen sich einige Lobbyist_innen der Energiewirtschaft dabei, diese neue Vermarktungsform für fossile Energieträger zu propagieren und damit den Großen der fossilen Energiewirtschaft neue Absatzmärkte für alte Produkte zu verschaffen. Eine Kennzeichnungspflicht von Erdgas aus Fracking könnte diesem Vorgehen entgegenwirken.“

Den Antrag der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang dieser Mitteilung.

Fracking-Verdacht: DIE LINKE fordert Zertifizierung von LNG

LNG (liquefied natural gas) gilt dem Senat als „umweltfreundliche Versorgung“ für Schiffe während ihrer Liegezeiten im Hamburger Hafen. Allerdings wird das Erdgas oft extrem umwelt- und klimaschädlich gefördert: durch Fracking. Bis jetzt gibt es keine Möglichkeit zu ermitteln, auf welche Weise im Hafen verwendetes Erdgas gefördert wurde. Die Fraktion DIE LINKE fordert daher in einem Antrag (Drs. 21/15588) die Einführung eines Zertifizierungssystems, mit dem erkennbar ist, ob LNG über Fracking gewonnen wurde.

„Die Klimabilanz von LNG ist gegenüber allen anderen Energieträgern eine Katastrophe. Hamburg und seine Unternehmen müssen angesichts der Erderwärmung von der Nutzung und Begünstigung von LNG aus Fracking Abstand nehmen“, sagte Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion, in der Debatte der Hamburgischen Bürgerschaft. „Bis heute gibt es außer der Anwendung für den Schiffsantrieb keine sinnvolle LNG-Nutzung. Jetzt überschlagen sich einige Lobbyist_innen der Energiewirtschaft dabei, diese neue Vermarktungsform für fossile Energieträger zu propagieren und damit den Großen der fossilen Energiewirtschaft neue Absatzmärkte für alte Produkte zu verschaffen. Eine Kennzeichnungspflicht von Erdgas aus Fracking könnte diesem Vorgehen entgegenwirken.“

Den Antrag der Fraktion DIE LINKE finden Sie anschließend verlinkt.

 


Stephan Jersch ist Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher für Wirtschaft, Umwelt und Technologie, Medien- und Netzpolitik, Landwirtschaft, Bezirke, Tierschutz. Er vertritt seine Fraktion in den Ausschüssen für Umwelt sowie Wirtschaft, Innovation, Medien. 

So erreichen Sie Stephan Jersch: 

Büro: Weidenbaumsweg 19, 21029 Bergedorf (Bahnhofsvorplatz)

E-Mal:  stephan.jersch
Telefon: 040 / 71 18 90 90

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