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eine Flugzeugnase dicht über einem Hausdach

Stephan Jersch

Flughafen-Pachtvertrag: Schwacher Trost für Lärmgeplagte

Ein Trostpflästerchen in Wahlkampfzeiten - ausgerichtet an veralteten, viel zu lauten Grenzwerten.

Der Senat hat mit der Verlängerung des Pachtvertrages für den Hamburger Flughafen den möglichen Lärmteppich neu geregelt. „Es ist Wahlkampfzeit und da verteilt Rot-Grün gerne Placebos: Den möglichen Lärmteppich hätten sie schon als Mehrheitseigner des Flughafens neu definieren können, erklärt Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft.Viel wichtiger wäre es gewesen, die Lärmregelung generell an aktuelle Bestimmungen anzupassen. Stattdessen bestehen Senat und Flughafen auf der Nutzung einer Altfallregelung, deren Grenzwert 5 dB über den aktuell gültigen Werten liegt.“

Es dränge sich der Eindruck auf, dass der Flughafen und dessen Steuerung dem Senat völlig aus der Hand geglitten seien, so Jersch: „Statt im Tagesgeschäft wirksame Maßnahmen durchzusetzen, werden geringe Änderungen mit zweifelhafter Wirkung bejubelt – und das auch nur, weil der Pachtvertrag ausläuft. Die einzige langfristig wirksame Maßnahme für Nachhaltigkeit scheint mir da die Rekommunalisierung des Flughafens zu sein.“


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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