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Klimaschutz: Nix ist mit Landstrom in Hamburg!

Der Landstrom wäre da. Sogar ein landstromfähiges Schiff ist da und dennoch heißt es: „Nix ist mit Landstrom!“ Während Hamburg in den nächsten Jahren mit 75 Millionen Euro die Landstromversorgung im Hafen für Container- und Kreuzfahrtschiffe ausbauen will, wird das bestehende Landstromterminal in Altona fast schon boykottiert.

  • Die Schriftliche Kleine Anfrage ""Europa 2" bezieht keinen Landstrom: Ist die Landstromanlage Altona vor allem für die Public-Relationder Wirtschaftsbehörde gebaut?" ist hier als PDF online.

Die Anfrage der Linksfraktion „“Europa 2“ bezieht keinen Landstrom: Ist die Landstromanlage Altona vor allem für die Public-Relation der Wirtschaftsbehörde gebaut?“ (Drs. 22/1963) macht deutlich, dass selbst ein Schiff wie die „Europa 2“ immer noch nicht verpflichtet ist, zugunsten der Anwohnerinnen und Anwohner und des Klimas, den Landstrom zu nutzen. Laut Senat gab es während der letzten zwei Anläufe „technische Arbeiten an der Bordanlage“ und es ist nicht absehbar, ob dies bei den nächsten Anläufen anders sein wird.

Solange es der Senat nicht für notwendig erachtet, die Landstromversorgung auch verpflichtend zu machen, wird die Linksfraktion folgerichtig dem Ausbau der Landstromversorgung im Hafen mit Steuermitteln nicht zustimmen. Die Stadt und die Hamburgerinnen und Hamburger hatten bisher praktisch nichts von den Investitionen. Mal war der Strom zu teuer, mal wurde am Schiff gearbeitet, wie in diesem Fall.

Die Liste der Entschuldigungen, warum Landstrom nicht genutzt wird, scheint unendlich verlängerbar und der Senat scheint unendlich geduldig – anders als die Anwohnerinnen und Anwohner. Verbindlichkeit heißt das Zauberwort, das die Linksfraktion einfordert.


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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