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Ein Kohleausstieg erst bis 2030? Das muss schneller gehen!
Gruppenfoto der Initiative "Tschüß Kohle"

Stephan Jersch

SPD und Grüne verschleppen den Kohleausstieg

Dieser Kompromiss ist faul im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Kohleausstieg bis 2030 ist für das reiche Hamburg inakzeptabel.

Laut einem NDR-Bericht haben sich die Regierungsfraktionen mit der Volksinitiative „Tschüss Kohle“ darauf geeinigt, dass Hamburg bis 2030 keine Wärme mehr aus Kohle produziert oder nutzt. „Dieser Kompromiss ist einfach zu wenig, um darüber jubeln zu können“, erklärt der energie- und umweltpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Stephan Jersch. „Der gesellschaftliche Druck hinter der Forderung der Volksini nach einem kompletten Kohleausstieg bis 2025 ist enorm, Hamburg ist eine der reichsten Städte Europas, ihr gehören die Anlagen – und trotzdem verschleppen SPD und Grüne den dringend nötigen Kohleausstieg, vertrösten die Hamburger_innen auf eine schönere Zukunft. Wir werden uns vor der Abstimmung in der Bürgerschaft wie schon bisher mit der Initiative austauschen, diesem Kompromiss in einer so existenziellen Frage aber kaum zustimmen können.“


Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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