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Gute Neuigkeiten für die Hamburger Wärmeversorgung

Heiße Luft ist momentan zwar nicht gerade knapp an einigen Stellen in Hamburg, aber ihr Nutzen war doch sehr beschränkt. Seit Jahren wurde über die Nutzung der Abwärme großer Industriebetriebe, vor allem die der Aurubis AG in Hamburg, gesprochen. Allerdings kam man in Hamburg über die Nutzung von einem Drittel des Abwärmepotenzials von Aurubis seit 2018 bisher nicht hinaus.

  • Die Schriftliche Kleine Anfrage „Wann will Hamburg endlich die industrielle Abwärme von Aurubis nutzen?“ (Drs. 22/6638) ist hier als PDF online.

„Wann will Hamburg endlich die industrielle Abwärme von Aurubis nutzen?“ wollte ich daher mit einer Anfrage (Drs. 22/6638) wissen. Sieht man von der jahrelangen Verzögerung ab, dann ist das Ergebnis positiv. Die Vereinbarung mit Aurubis steht pünktlich zur Anfrage und 40 Megawatt stehen für Hamburgs Wärmeversorgung ab der Heizsaison 2024/25 zur Verfügung. Derzeit werden mit drei weiteren Industriebetrieben Gespräche über die Nutzung ihrer Abwärme für Hamburgs Wärmeversorgung geführt.

Auch wenn das alles mit sehr viel Verzögerung passiert und für die Ablösung des Heizkraftwerks Wedel wohl zu spät kommt, ist es dennoch eine positive Entwicklung. Die Senatsantwort kann nach meinem Verständnis auch bedeuten, dass das Kohlekraftwerk in Tiefstack zumindest weniger Wärme produzieren muss, auch wenn der Senat darauf verweist, dass die industrielle Abwärme keine gesicherte Leistung darstellt.

Der Senat mag nicht sagen, warum die Gespräche über die Nutzung der Abwärme so lange gedauert haben. Aber einer der Gründe ist sicherlich die Blockade durch Vattenfall bis zum Rückkauf auch des Fernwärmenetzes. Es ist wieder ein Beweis dafür, dass öffentliche Daseinsvorsorge und die Energienetze in öffentliche Hand gehören.

Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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