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Hamburgs Perle liegt trocken: Linksfraktion fordert Sofortmittel für Planten un Blomen

Hamburgs berühmtester Park liegt auf dem Trockenen: Die Wasserspiele in Planten un Blomen liegen still – keine Bachläufe, keine Fontänen, keine Wasserkaskaden. Der Hintergrund: Die Pumpenanlage ist defekt – und das bereits seit Mai. Für eine Reparatur fehlen aber die Mittel. Abhilfe plant der Senat erst im Haushalt 2023/2024 – damit droht auch im kommenden Sommer der Ausfall in dem beliebten Hamburger Park. Die Linksfraktion beantragt daher in der morgigen Bürgerschaftssitzung, für die Reparatur der defekten Pumpen, für die Behebung von Schwachstellen in der elektrischen Pumpenanlage und undichten Becken noch im Haushaltsjahr 2021 insgesamt bis zu 100.000 Euro bereitzustellen.

  • Der Antrag "Sanierungsfonds Hamburg 2030: „Wasserkunst“ Planten un Blomen endlich umfassend fertigstellen: Finanzielle Mittel für dringend notwendiges Ersetzen von Pumpen und Becken bereitstellen" (Drs. 22/5947) ist hier als PDF online.

Dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Planten un Blomen ist eine berühmte Hamburger Attraktion. Damit der nächste Sommer dort kein arg trauriger Sommer wird und die Wasserfontänen und -kaskaden als eines der prägenden Elemente des Parks wieder sprudeln, stellen wir den  Antrag, aus dem Sanierungsfond Geld bereitzustellen. Das Warten auf eine unsichere Finanzierung über den nächsten Doppelhaushalt ist für diese Perle Hamburgs keine Option. 

Die Hamburgerinnen und Hamburger brauchen keine halbherzigen Lösungsversuche des Senats - Planten un Blomen muss als Naherholungsgebiet mit hoher Aufenthaltsqualität erhalten bleiben.“

Und Theresa Jakob, Abgeordnete in der Bezirksfraktion der LINKEN in Hamburg-Mitte, ergänzt: "Mehrfach haben wir darauf hingewiesen, dass Planten un Blomen seit Jahrzehnten mit rund 2,5 Millionen Euro annähernd denselben Betrag für die Parkunterhaltung bekommt. Die Bezirksämter sind seit Jahren unterfinanziert und leiden unter einem erheblichen Personalmangel. Der Senat muss endlich die Pflege und Unterhaltung von Planten un Blomen auskömmlich finanzieren.“

Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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