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            <title>DIE LINKE. Stephan Jersch: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Stephan Jersch</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 00:38:41 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2026 00:38:41 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-441566</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 22:25:38 +0200</pubDate>
                <title>Hamburgs Wälder: Arbeitsverweigerung der Umweltbehörde</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/hamburgs-waelder-arbeitsverweigerung-der-umweltbehoerde/</link>
                
                <description>Im Jahr 2016 haben SPD und Grüne einen Waldfunktionenplan beantragt – neun Jahre danach liegt der immer noch nicht vor. Im Gegenteil: Eine Unterrichtung und Anhörung zu einem Waldfunktionenplan wird erst für das Jahr 2027 angestrebt. Das ergibt eine Große Anfrage der Linksfraktion. Der Waldfunktionenplan soll die vielfältigen Funktionen des Waldes berücksichtigen und Zielkonflikte darstellen. Das Thema ist auf Initiative von Stephan Jersch und der Linksfraktion jetzt auf der Tagesordnung der Bürgerschaft.  </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Hier online als PDF:&nbsp;<a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/90862/23_00252_datenchaos_bei_hamburgs_waeldern#navpanes=0" target="_blank" rel="noreferrer">Große Anfrage "Datenchaos bei Hamburgs Wäldern"&nbsp; </a>von Stephan&nbsp;Jersch und der Linksfraktion (Drucksache 23/252). </em></li> </ul><p>Auch das Naturwaldstrukturprojekt scheint stillzuliegen. Zwar sind die Bannwälder als Teil des Projektes ausgewiesen worden. Allerdings wurden, nachdem das Projekt 2019 ins Leben gerufen wurde, die Kleinodflächen und die Altholzinseln immer noch nicht endgültig festgelegt.</p>
<p><strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>„Gemäß des alten Sprichwortes – was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen – grenzen die beiden zentralen Waldprojekte Hamburgs an Arbeitsverweigerung. Nach so langer Zeit muss die Behörde unverzüglich liefern. Dass dies notwendig ist, zeigt sich in der fortschreitenden Inanspruchnahme von Waldflächen. Seit 2016 haben wir 2,5% der Waldfläche verloren und das, obwohl die Koalition immer von Erhalt des Waldes und Aufforstung spricht.“</em>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441109</guid>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 20:58:01 +0200</pubDate>
                <title>Gemeinsamer Bürger:innen-Brief Mai 2025 ist jetzt online</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/gemeinsamer-buergerinnen-brief-mai-2025-ist-jetzt-online/</link>
                
                <description>Der neue Bürger:innen-Brief ist fertig. Gemeinsam berichten Heike Sudmann und Stephan Jersch über ihre politischen Handlungsfelder in der Linksfraktion und in der Hamburger Politik. Es ist der zweite gemeinsame Rundbrief der beiden Abgeordneten in dieser Legislatur. Der Brief kann kostenlos per E-Mail abonniert werden. Einen Überblick über die Inhalte gibt es gleich hier ...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"><li>Der Bürger:innen-Brief ist <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Briefe/BB_Sudmann_Jersch_2025-05_web.pdf" class="link-download" title="download link">hier direkt als PDF zum download</a>.</li></ul><p>Unsere Themen im Monat Mai:</p><ul class="list-normal"><li>&nbsp;Liebe Leserinnen und Leser</li><li>»Schweigen ist keine Option« – eine jüdische Einlassung</li><li>Gestatten: Stephan Jersch</li><li>Teure Energiewende, aber wer zahlt die Zeche?</li><li>Quo vadis, Tierschutz?</li><li>Erfolge der Mietwucher-App</li><li>Hohe Mieten und Wucher: Gutachten des Senats belegt eigenes Versagen</li><li>Hamburgs Mieten steigen ungebremst weiter</li><li>Verfassungsschutzbericht über die AfD: Völkisch, demokratie- und muslimfeindlich</li><li>Tipps und Termine</li><li>Quorum nicht erreicht – doch »Hamburg Werbefrei« will weiterkämpfen</li><li>»Hamburg werbefrei gescheitert« – nur für die Konzerne ein Grund zum Feiern</li><li>Nachruf auf Peggy Parnass – Eine kleine radikale Minderheit ist gegangen</li><li>Lesetipp: Eine Jahrhundertgeschichte – Zwei Peggy-Parnass-Bücher</li></ul><p>Mit dem Bürger*innenbrief informieren wir über das Parlamentsgeschehen sowie die politischen Auseinandersetzungen in der Stadt, in den Bezirken und über unsere Arbeitsgebiete.</p>
<p>Falls Sie an dem regelmäßigen Bezug dieses Bürger*innenbriefes interessiert sind oder ihn nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie eine kurze Mail an: <a target="Eine" title="–" class="Jahrhundertgeschichte">heike.sudmann@linksfraktion-hamburg.de</a>.</p>
<p>Ansonsten können Sie diese Information gern weiterreichen.</p>
<p>Wir freuen uns auch darüber, wenn Sie andere Bürgerinnen und Bürger auf diese Informationsquelle aufmerksam machen.<br>Gern nehmen wir weitere Interessenten in den Verteiler auf.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br>Heike Sudmann &amp; Stephan Jersch</p>]]></content:encoded>
                <category>Bergedorf</category><category>Bürger*innen-Brief</category><category>Landwirtschaft</category><category>Tierschutz</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-436967</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 13:59:58 +0100</pubDate>
                <title>12.12. - Gute Nahrung - Sichere Landwirtschaft</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/1212/</link>
                
                <description>Die Ansprüche an (gesunde) Ernährung wachsen stetig. Bio und/oder regional und vor allem günstig soll es sein. Die Leidtragenden sind diejenigen, die am Anfang der Kette dafür sorgen, dass was auf dem Teller landet. Die Proteste der Landwirtinnen und Landwirte zu Beginn des Jahres waren nicht die ersten sicht- und hörbaren Unmutsbekundungen. Wie können die verschiedenen Ansprüche von gesunder Ernährung, gesunden Lebensmittel und ein auskömmliches Einkommen für die Landwirtinnen und Landwirte vereint werden? </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Sie/Dich herzlich einladen, mit Ina Latendorf, agrarpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, zu diskutieren.</p><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Wann: Donnerstag, den 12. Dezember 2024 um 18 Uhr </strong></li> 	<li><strong>Wo: Körberhaus, Holzhude 1, Raum 213/214, in Bergedorf</strong></li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Bergedorf</category><category>Bezirke</category><category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-433070</guid>
                <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 20:07:00 +0200</pubDate>
                <title>Debatte zur Fortschreibung des agrarpolitischen Konzeptes 2025 und Erarbeitung einer Hamburger Ernährungsstrategie</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/debatte-zur-fortschreibung-des-agrarpolitischen-konzeptes-2025-und-erarbeitung-einer-hamburger-ernaehrungsstrategie/</link>
                
                <description>Am 29. Mai 2024 debattierte die Bürgerschaft auf Antrag der SPD- und Grünen-Fraktion den Antrag zum Thema &quot;Fortschreibung des agrarpolitischen Konzeptes 2025 und Erarbeitung einer Hamburger Ernährungsstrategie&quot;. Für die Linksfraktion nahm der Abgeordnete Stephan Jersch Stellung. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Der Antrag zur "Fortschreibung des Agrarpolitischen Konzeptes 2025 und Erarbeitung einer Hamburger Ernährungsstrategie" kommt von den der GRÜNEN und SPD-Fraktion (<a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/22/art/Drucksache/num/15281" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Drucksache 22/15281) </strong></a></li> </ul><p>Die Reden von Stephan Jersch ist <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/88/#rede-cab6ab62-f55d-41ce-89c1-0f24f93e00c1" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als Video</a> in der Mediathek der Bürgerschaft online und <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/88/#rede-13bc70dc-73e8-4273-a067-b18adb246a87" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a>. Die gesamte Debatte ist <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/88/#top-27a054bc-ba3e-4af6-89c6-3bf3a9d550ad" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier online</a>.</p>
<p><strong>Die Rede ist hier im Wortlaut: </strong></p>
<p>Fortschreibung des Agrarpolitischen Konzeptes 2025 und Erarbeitung einer Hamburger Ernährungsstrategie</p>
<p>Rede 1.</p>
<p>Stephan Jersch DIE LINKE:<br> Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren! Die<br> Situation in Hamburg für die Landwirtschaft und<br> für die Ernährung ist nicht einfach. Wir haben ei-<br> ne stetig sinkende Zahl an landwirtschaftlichen Be-<br> trieben, wir haben teilweise eine sehr dürftige Da-<br> tenbasis, um zu beurteilen, was so passiert. Es<br> gibt natürlich einen besonderen Druck, der auf der<br> Landwirtschaft in der Metropole liegt. Und letztend-<br> lich haben wir den Bioanteil, der seit Jahren vor<br> sich hindümpelt. Dabei hat Hamburg wirklich An-<br> sprüche: Hamburg ist Biostadt, Hamburg hat die<br> Charta von Florenz unterschrieben. Deswegen wä-<br> re eine umfangreiche Darstellung vor Erarbeitung<br> dieser neuen Konzepte durchaus angebracht gewe-<br> sen: Wie kommt die Bioquote endlich aus dem<br> Knick? 1 250 Hektar Biolandwirtschaft sind weni-<br> ger als 9 Prozent. Die Hälfte davon ist Grünland,<br> 38 Betriebe sind gerade einmal Biobetriebe, das<br> sind 6,3 Prozent, und rechnen wir dann noch den<br> Obstanbau raus, wird es richtig lausig.</p>
<p>Aber dennoch, nach dem Wechsel der Landwirt-<br> schaft von der Wirtschaftsbehörde in die BUKEA<br> ist diese Auftragsarbeit der BUKEA durchaus ange-<br> bracht, denn sie zeigt in einem sicherlich überlade-<br> nen Antrag den Handlungsdruck, der sich über Jah-<br> re angesammelt hat, den wir in Hamburg tatsäch-<br> lich abarbeiten müssen.</p>
<p>Zu einigen Punkten: Die Ernährungsstrategie ist gut<br> gemeint, wenn Geld dafür da ist. Die Drucksache<br> plündert hier augenscheinlich nur noch den Haus-<br> haltstitel der BUKEA, auch wenn von Einzelplänen<br> die Rede ist. Aber wir haben das unwürdige Gesto-<br> chere für den Masterplan "Bildung für nachhaltige<br> Entwicklung" noch in Erinnerung, wo es auch da-<br> rum ging, wer die Zeche zahlen muss. Letztendlich<br> hat die BUKEA dann ihre Töpfchen geöffnet. So<br> kann es hier nicht gehen, das muss anders gestal-<br> tet werden.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Auf jeden Fall ist die Ernährungsstrategie überfäl-<br> lig, sie muss Antworten, und sie muss konkretes<br> Handeln aufzeigen, denn Ernährungsarmut ist ein<br> Fakt in dieser Zeit. Denn wenn im Durchschnitt<br> 4,6 Prozent monatliches Haushaltsnettoeinkommen<br> für Nahrung, Getränke und Tabak aufgewendet<br> werden, dann ist das bei geringer verdienenden<br> Familien noch deutlich höher. Weniger ist mehr, we-<br> niger ungesund heißt mehr Kosten in dieser Gesell-<br> schaft. Hier muss eine Antwort gegeben werden.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Was ich gänzlich vermisse in der Drucksache,<br> ist natürlich der Leitfaden für nachhaltige Beschaf-<br> fung. Der muss angepackt werden, denn er muss<br> kongruent mit den hier gemachten Eckpunkten ge-<br> macht werden, damit auch die Beschaffung der<br> Stadt entsprechend funktioniert. Letztendlich reicht<br> die öffentliche Verpflegung nach DGE-Standards<br> nicht wirklich aus. Wir brauchen auch die tatsäch-<br> liche Absatzförderung. Da sind wir bisher in Ham-<br> burg über Marketingkampagnen nicht wirklich hi-<br> nausgekommen. Das ist nichts, was die Landwirt-<br> schaft fördert, hier müssen die öffentlichen Unter-<br> nehmen, die Betriebe, die Kantinen wirklich han-<br> deln und müssen regionale Landwirtschaft als Be-<br> standteil ihrer Wertschöpfungskette betrachten.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Der Kollege Gamm hat es gesagt: Die gentech-<br> nisch veränderten Organismen fehlen hier. Im Ge-<br> gensatz zum Kollegen Gamm sehe ich es aber<br> ganz anders: Wir müssen eine sehr klare Nullquote<br> für solche Organismen in den Leitfaden mit einfüh-<br> ren. Wir wollen hier keine Gentechnik. Hamburg hat<br> die Charta von Florenz unterschrieben, und dabei<br> muss es bleiben.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Um noch einmal kurz den Food Cluster anzuspre-<br> chen – er ist nur kurz erwähnt in der Drucksache –,<br> ich hatte es schon in der damaligen Diskussion<br> gesagt: Dieser Food Cluster muss eigentlich die<br> gesamte Wertschöpfungskette enthalten, das heißt,<br> vom Feld bis zum Teller. Das Feld fehlt hier noch,<br> das muss unbedingt ausgebaut werden, dann hat<br> man es durchgängig.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Wir brauchen natürlich für Landwirtschaft in der Me-<br> tropolregion auch eine Metropolförderung. Was wir<br> für die Angestellten der Stadt verlangen, weil es<br> hier teuer ist, das müssen wir auch für die Landwirt-<br> schaft umsetzen. Hier ist es teuer für die Landwirt-<br> schaft. Wir erwarten eine langfristige Investitionshil-<br> fe und langfristige Pachtverträge, wir erwarten ein<br> Grundstücksverkehrsgesetz, das die Betriebe auch<br> wirklich sichert – ich sage nur, gucken Sie in Rissen<br> einmal kurz vorbei. Wir erwarten eine Struktursiche-<br> rung der Landwirtschaft mit all ihren Facetten, da-<br> mit auch andere Sparten erhalten werden.<br> Wir werden hier zustimmen, aber wir haben viele<br> Erwartungen daran und freuen uns auf eine Diskus-<br> sion, die möglichst schnell stattfindet. – Danke.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Rede 2.</p>
<p>Stephan Jersch DIE LINKE:<br> – Einen habe ich noch.<br> Herr Präsident, meine Damen und Herren! Ich neh-<br> me die Ausführungen sehr positiv zur Kenntnis,<br> auch von Senator Kerstan zum Bekenntnis zur<br> Landwirtschaft. 20 Prozent landwirtschaftliche Nutz-<br> fläche sind tatsächlich ein wichtiges Bekenntnis,<br> nichtsdestotrotz steht in diesem Antrag eine relativ<br> nebulöse Formulierung:</p>
<p>"ausreichend wirtschaftlich nutzbare Flä-<br> chen".</p>
<p>Da hätte ich mir dann schon im Rahmen von, wie<br> viele Naturschutzgebiete wollen wir, wie viele Land-<br> schaftsschutzgebiete wollen wir, eine konkretere<br> Zahl zur Erhaltung der Landwirtschaft gewünscht.<br> Denn wenn ich gleichzeitig nach Oberbillwerder gu-<br> cke, wo 100 und irgendwas Hektar versiegelt wer-<br> den trotz vieler grüner Andeutungen, dann ist das<br> auch passiert mit der Bemerkung, das sei eine öko-<br> logisch nicht wertvolle Fläche. Wer landwirtschaftli-<br> che Flächen unter diesem Aspekt dann doch wie-<br> der auf den Markt wirft, hat kein klares Bekenntnis<br> zum Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Hier erwarte ich also einen deutlichen Paradigmen-<br> wechsel. Auch das agrarpolitische Konzept 2020<br> hatte damals vorgesehen, dass es ein Gremium<br> gibt, das sich über Konflikte in der Flächennutzung<br> zusammensetzt. Dieses Gremium ist nach einer<br> Anfrage von mir in der letzten Legislatur nie zusam-<br> mengetreten. Da, denke ich, brauchen wir ganz<br> deutlich ein bisschen mehr Biss dahinter.<br> Beim Bekenntnis für die Agrarwirtschaft in der Me-<br> tropole sollte es, das geht durchaus aus den Eck-<br> punkten hervor, letztendlich ein Bekenntnis zur Viel-<br> fältigkeit sein. Wir haben nichts davon, wenn wir<br> zwar die Agrarflächen haben, weiterhin die Betriebe<br> haben, aber keine wirklich produzierenden Betriebe<br> mehr haben, es sei denn, wir setzen Pferdefleisch<br> wieder stärker in der Ernährung ein.</p>
<p>Es geht also um richtige Ernährung, richtige Nah-<br> rungsmittelproduktion und nicht um Pferdepensio-<br> nen, und das, hoffe ich, wird mit angenommen. –<br> Danke.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Reden</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-417777</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 17:30:29 +0100</pubDate>
                <title>Bauernproteste: Agrarbetriebe fördern statt sabotieren!</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/bauernproteste-agrarbetriebe-foerdern-statt-sabotieren/</link>
                
                <description>Heute beginnt eine Aktionswoche der Landwirt*innen gegen den Versuch der Ampelregierung, die Ausgleichszahlungen für Agrardiesel und die Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Fahrzeuge zu streichen. Dazu Stephan Jersch, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>"Die beeindruckenden Treckerkolonnen, die sich auch aus den umliegenden Bundesländern auf den Weg nach Hamburg gemacht haben, machen deutlich: Die Ampel hat den Bogen überspannt. Es ist dreist, das eigene haushaltspolitische Versagen auf dem Rücken unserer Bäuerinnen und Bauern auszutragen. Die Agrarwirtschaft in der Metropole Hamburg hat seit Jahren erhebliche Kosten- und damit Wettbewerbsnachteile. Der friedliche Protest ist mehr als legitim.“</em></p><ul class="list-normal"> 	<li><em>Hier das <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Positionspapier-LINKE-Bauernproteste_final_231229-1.pdf" class="link-download" title="download link">Positionspapier der landwirtschaftspolitischen Sprecher*innen der LINKEN aus Bundestag und Landtagen</a> zum Protest der Bäuer_innen (PDF)</em></li> </ul><p>Zu den Perspektiven einer zukunftsfähigen Landwirtschaft in der Metropole Hamburg sagt <strong>Jersch</strong> weiter: <em>„Das agrarpolitische Konzept Hamburgs kaschiert nur die Defizite in der Hamburger Agrarpolitik. Landwirtschaft ist systemrelevant und muss entsprechend unterstützt werden – statt sie zu sabotieren. Auf Bundesebene bietet der Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft einen bisher ignorierten Handlungsrahmen. Aber auch Hamburg muss nachlegen. Angesichts des hohen Drucks auf die Landwirtschaftsbetriebe in der Metropole, zeigen unsere Landwirtinnen und Landwirte, dass sie veränderungsbereit sind und sich den Herausforderungen stellen. Damit ihnen nicht der Boden unter den Füßen weggezogen wird, braucht es breiten Protest!“</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Presse</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-416704</guid>
                <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 14:29:11 +0100</pubDate>
                <title>Hamburger Senat verrät das 1,5°-Ziel!</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/hamburger-senat-verraet-das-15-ziel/</link>
                
                <description>Die Klimakrise verschärft sich und Handlungsspielräume werden enger. Der rot-grüne Senat will mit einem Klimaschutzstärkungsgesetz und einem aktualisierten Klimaplan dazu beitragen, die CO2-Emissionen in Hamburg zu reduzieren, die Pariser Klimaziele und seine eigenen Zielsetzungen einzuhalten. Aber wird das reichen? Der für Klimapolitik zuständige Bürgerschaftsabgeordnete der Linksfraktion, Stephan Jersch, und die Energiereferentin der Fraktion, Janine Burkhardt, beleuchten und kritisieren die Senatspolitik.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-414680</guid>
                <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 18:09:16 +0200</pubDate>
                <title>Chance für die Landwirtschaft in Hamburg: Ein modernes Grundstücksverkehrsgesetz</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/chance-fuer-die-landwirtschaft-in-hamburg-ein-modernes-grundstuecksverkehrsgesetz/</link>
                
                <description>Seit dem Jahr 2008 können die Bundesländer das aus den 1960er Jahren stammende Grundstücksverkehrsgesetz in Landesrecht überführen. Mit Baden-Württemberg hat ein Bundesland das bereits gemacht und mehrere andere Länder sind auf dem Weg dahin. Das Gesetz regelt im Kern Grundstücksgeschäfte für Agrarflächen. Besondere Bedeutung hat das Gesetz für Share Deals, dem Aufkauf von Flächen durch außerlandwirtschaftliche Investoren. Doch der Leidensdruck ist nicht allzu groß, denn die Bodenpreise sind hoch und die Stadt selbst ist die größte Besitzerin von Agrarflächen in Hamburg. Mit dem Milchhof in Rissen, dem Moorhof, der durch einen Investor in Teilen aufgekauft wurde und nun als Pferdepension dienen soll, wurde aber deutlich, dass auch in Hamburg Handlungsbedarf besteht. Die immer weniger werdenden produzierenden Landwirtschaftsbetriebe stehen in der Metropole unter einem besonderen Druck.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Der Antrag&nbsp; „Ein modernes Grundstücksverkehrsgesetz für Hamburg zum Schutz der produzierenden Agrarbetriebe“ (Drs. 22/11294) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83158/ein_modernes_grundstuecksverkehrsgesetz_fuer_hamburg_zum_schutz_der_produzierenden_agrarbetriebe.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>. </em></li> </ul><p>Dazu hat die Linksfraktion einen Handlungsvorschlag gemacht, der durch die Bürgerschaft in den Umweltausschuss überwiesen wurde und jetzt zur Diskussion anstand.</p>
<p>Wir wollten mit dem Antrag erreichen, dass Mondpreise für landwirtschaftliche Flächen nicht zulässig sind und vor allem bei Grundstücksgeschäften die Existenz bestehender Landwirtschaftsbetriebe Priorität bei der Prüfung des Verkaufs hat. Dazu sollte u.a. auch ein Vorkaufsrecht der Stadt begründet werden sowie ein Grundstücksverkehrsausschuss, der solche Geschäfte überprüft.</p>
<p>Die einzige gute Nachricht seitens der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) an diesem Abend war, dass an einer Überführung des Gesetzes gearbeitet würde, man aber die Entwicklung in den anderen Bundesländern beobachten möchte. Grundsätzlich gab es aber Einigkeit in der Notwendigkeit eines Grundstücksverkehrsgesetzes für die Stadt Hamburg. Der Haken dabei ist, dass weder ein konkreter Entwicklungsstand noch ein auch nur grober Zeitrahmen für die Überführung in Landesrecht genannt werden konnte. Zweifelhaft, weil nicht beantwortet, ist der Stand der behördlichen Bemühungen an sich. Demzufolge bleibt noch einiges an Anschub und Drängeln zu tun, um von der Erkenntnis der Notwendigkeit zum Tun zu kommen.</p>
<p>Das Ansinnen der Linksfraktion, den Antrag bis zur Vorlage eines Gesetzesentwurfs der Behörde zu vertagen, wurde von Rot-Grün nicht mitgetragen. Daraufhin wurde der Antrag mit der Regierungsmehrheit im Ausschuss abgelehnt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
                <enclosure url="https://www.stephan-jersch.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm_2020-06-16_Oberbillwerder_02_cbb02d05c2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-412428</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Jul 2023 17:23:13 +0200</pubDate>
                <title>Milchhof in Rissen schließt: Kein guter Tag für Hamburgs Landwirtschaft</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/milchhof-in-rissen-schliesst-kein-guter-tag-fuer-hamburgs-landwirtschaft/</link>
                
                <description>Heute ist der Milchhof in Rissen Geschichte. Die Familie Jaacks hat nach langem Widerstand ihren Hof geräumt und überlässt das Anwesen einem Investor ohne nennenswerte landwirtschaftliche Expertise, der dort eine exklusive Pferdezucht und -pension bauen will.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu&nbsp;<strong>Stephan Jersch</strong>, landwirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft:&nbsp;<em>„Hamburgs Landwirtschaftsbehörde hat mit der Genehmigung für eine Pferdepension anstelle eines nahrungsmittelproduzierenden Betriebs und dem Einstieg eines Investors ein fatales Signal für die ohnehin kleine Landwirtschaft in Hamburg gesetzt. Diesen Fehler darf es nicht wieder geben.“&nbsp;</em>Die Entscheidung, die Pachtflächen des Milchhofs an einen Investor zu verkaufen, begründete die Behörde mit rechtlichen Zwängen.&nbsp;</p>
<p><strong>Stephan Jersch</strong>:&nbsp;<em>„Nach meiner Auffassung hat es nicht nur Entscheidungsspielräume, sondern auch klare Argumente gegen eine Verkaufsgenehmigung gegeben. Wenn die Behörde jetzt ihr Bedauern äußert, dann sollte zumindest für die Zukunft gehandelt werden. Leider hat Rot-Grün den Antrag der Linksfraktion für ein die Hamburger produzierende Landwirtschaft schützendes Grundstücksverkehrsgesetz abgelehnt. Jetzt werden die vielen Unterstützenden und auch die Linksfraktion genau hinschauen, was am Moorhof in Rissen passiert und inwieweit dies den Zusagen entspricht. Der Familie Jaacks gilt mein Respekt für ihren jahrelangen Kampf um die Zukunft ihres Milchhofs.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Presse</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-411292</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 11:01:22 +0200</pubDate>
                <title>Waldplanung in Hamburg: Intransparent, nichtöffentlich und ohne Beteiligung</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/waldplanung-in-hamburg-intransparent-nichtoeffentlich-und-ohne-beteiligung/</link>
                
                <description>Wie steht es eigentlich um die Planung der Waldbewirtschaftung in Hamburg? Das wollte ich mit der Schriftlichen Kleinen Anfrage „Forsteinrichtungen auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg“ (Drs. 22/12095) in Erfahrung bringen. Die Antwort des Senats auf meine Anfrage hinterlässt einige Fragezeichen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Die Schriftliche Kleine Anfrage "Forsteinrichtungen auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg" (Drs. 22/12095) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/84010/forsteinrichtungen_auf_dem_gebiet_der_freien_und_hansestadt_hamburg.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>.</em></li> </ul><p>Das Planungsinstrument für Wälder wird in der Fachsprache mit dem Begriff der „Forsteinrichtung“ beschrieben. Diese Forsteinrichtungen werden auch für Hamburg vom Niedersächsischen Forstplanungsamt (NFP) erstellt, dem der Senat die fachliche Expertise bescheinigt. Die Ergebnisse des NFP werden in einem forstfachlichen „Kosten- und Leistungsrechnungsprogramm“ erfasst und dokumentiert, das laut Angabe des Senats jedoch nicht öffentlich einsehbar sei.</p>
<p>Da es keine Verfahrensvorschriften zu einer Forsteinrichtung gibt, seien auch Beteiligungsverfahren, beispielsweise für Betroffene oder Naturschutzverbände, nicht vorgesehen. Die für den Klimaschutz wichtige Punkte wie Wasserschutz, Kühlung oder Bodenschutz werden laut dem Senat durch eine entsprechende Globalrichtlinie abgedeckt. Allerdings werden bei Erstellung von Forsteinrichtungen keine artenschutzfachlichen Daten erhoben, die über die vorhandenen Pflege- und Entwicklungspläne hinausgehen.</p>
<p>Die Erfolgskontrolle der Forsteinrichtung erfolgt nach Angabe des Senats bei der nächsten Forsteinrichtung, demnach kontrolliert das NFP sich also selbst.</p>
<p>Der Vorgang zur Erstellung von Forsteinrichtungen wirkt anachronistisch. Es werden Ziele für unsere Wälder definiert, aber weder werden diese veröffentlicht, noch über deren Umsetzungsstand informiert. Die Öffentlichkeit wird nicht beteiligt und ist von den Entscheidungen weitgehend ausgeschlossen, selbst das Fragerecht von Bürgerschaftsabgeordneten scheint hier ausgebremst zu werden – das ist nicht akzeptabel.</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-410531</guid>
                <pubDate>Tue, 16 May 2023 12:15:00 +0200</pubDate>
                <title>SKA &quot;Wie steht es um die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen für Binnenhochwasser?&quot; (Drs. 22/11811)</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/ska-wie-steht-es-um-die-umsetzung-der-hochwasserschutzmassnahmen-fuer-binnenhochwasser-drs-22-11811/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schriftliche Kleine Anfrage "Wie steht es um die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen für Binnenhochwasser?" (Drs. 22/11811) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83700/wie_steht_es_um_die_umsetzung_der_hochwasserschutzmassnahmen_fuer_binnenhochwasser.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer" title="external link">hier als PDF online</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfragen und Anträge</category><category>Bergedorf</category><category>Bezirke</category><category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-410530</guid>
                <pubDate>Mon, 15 May 2023 12:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Der gute Wille hat noch kein Hochwasser verhindert</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/der-gute-wille-hat-noch-kein-hochwasser-verhindert/</link>
                
                <description>Mehr als ein Jahr liegt das Binnenhochwasser an Schleusengraben und Dove-Elbe nun zurück. Nach dem Hochwasser gab es eine Reihe von Absichtserklärungen was zu tun sei und jetzt angegangen werden muss. Auf die Schriftliche Kleine Anfrage „Wie steht es um die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen für Binnenhochwasser?“ (Drucksache 22/11811) hat der Senat geantwortet und die Antworten zeigen, dass es noch dauern wird bis der Hochwasserschutz an der zweiten Deichlinie auch wirklich ein Schutz ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Die Schriftliche Kleine Anfrage "Wie steht es um die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen für Binnenhochwasser?" (Drs. 22/11811) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83700/wie_steht_es_um_die_umsetzung_der_hochwasserschutzmassnahmen_fuer_binnenhochwasser.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>.&nbsp;</li> </ul><p>Der Kauf der Grundstücke für das Schöpfwerk Dove-Elbe stockt seit 2020, als das letzte Grundstück erworben wurde. Stattdessen hat sich die Anzahl der Grundstücke über die verhandelt wird seit 2019 von 13 auf 17 erhöht. Der Wechsel der Verantwortlichkeit für den Kauf zur Umweltbehörde muss mit der Antwort des Senats als gescheitert angesehen werden. Von ‚fast in trockenen Tüchern‘ ist die Stadt und ihr Grundstücksbasar jedenfalls weit weg.</p>
<p>Die Planung des Senats zur Bereitstellung von Hochleistungspumpen zur Entwässerung im Hochwasserfall Kooperationsvereinbarungen abzuschließen sind stillschweigend eingestellt worden und sollen jetzt durch den Kauf eigener Hochleistungspumpen ersetzt werden. Dazu sollen u.a. die drei Millionen Euro dienen die 2022 zur schnellen Umsetzung von Maßnahmen bereitgestellt wurden. Wie viel Geld wirklich noch zur Verfügung steht sagt der Senat nicht. 2016 hatte die nordrheinwestfälische Landesregierung die Anschaffung mehrerer Hochleistungspumpen für die Feuerwehr angekündigt. Deren Stückpreis lag da in NRW noch bei ca. 900.000 Euro. Hochleistungsgartenpumpen wären zu wenig, um zu helfen.</p>
<p>Und auch die noch für 2023 angekündigte Ertüchtigung der Stromversorgung, mit der der ausfallfreie Betrieb von Pumpen sichergestellt werden soll, verzögert sich bis nach 2024.</p>
<p>Die Mühlen des Senats mahlen extrem langsam, was angesichts der jedes Jahr drohenden Überschwemmungssituation, unverantwortlich ist. Stand jetzt ist: keine gesicherte Stromversorgung, keine Pumpen sicher verfügbar und die Schöpfwerke, selbst wenn Morgen die restlichen 13 Grundstücke gekauft würden, nicht vor 2028.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bezirke</category><category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-409257</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Apr 2023 14:35:33 +0200</pubDate>
                <title>SKA „Welche planerischen Konsequenzen ergeben sich aus der Starkregenhinweiskarte?“ (Drs. 22/11465)</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/ska-welche-planerischen-konsequenzen-ergeben-sich-aus-der-starkregenhinweiskarte-drs-22-11465/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Schriftliche Kleine Anfrage „Welche planerischen Konsequenzen ergeben sich aus der Starkregenhinweiskarte?“ (Drs. 22/11465) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83342/welche_planerischen_konsequenzen_ergeben_sich_aus_der_starkregenhinweiskarte.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer" title="external link">hier als PDF online</a>.</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Anfragen und Anträge</category><category>Bezirke</category><category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-409256</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Apr 2023 14:30:49 +0200</pubDate>
                <title>Nicht jede Starkregenvorsorge bei Bauanträgen wird überprüft</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/nicht-jede-starkregenvorsorge-bei-bauantraegen-wird-ueberprueft/</link>
                
                <description>Der Klimawandel schlägt sich auch in vermehrten Starkregenereignissen nieder. Die Stadt Hamburg hat dazu eine Starkregenhinweiskarte veröffentlich, aus der man die Gefährdung einzelner Gebiete durch Starkregenereignisse entnehmen kann. Bei der Bauplanung scheint es aber Lücken in der Umsetzung zu Lasten von Anwohnerinnen und Anwohnern zu geben. Das ergab die Anfrage „Welche planerischen Konsequenzen ergeben sich aus der Starkregenhinweiskarte?“ (Drs. 22/11465).</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Die Schriftliche Kleine Anfrage „Welche planerischen Konsequenzen ergeben sich aus der Starkregenhinweiskarte?“ (Drs. 22/11465) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83342/welche_planerischen_konsequenzen_ergeben_sich_aus_der_starkregenhinweiskarte.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>.</em></li> </ul><p>Die Stadt hat eine Reihe von Projekten zur Starkregenvorsorge angeschoben. Bei großen Bauprojekten werden laut der Senatsantwort die Erkenntnisse der Hinweiskarte regelhaft mit einbezogen, aber im kleinen Maßstab sind Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer für eigene Maßnahmen auf sich selbst und die Hotline der Umweltbehörde gestellt. Eine Förderung von Vorsorgemaßnahmen findet nicht statt.</p>
<p>Kritisch zu hinterfragen sind Geländeaufschüttungen, die das eigene Starkregenrisiko vermindern sollen, aber auf umliegendem Gelände im Starkregenfall zu negativen Auswirkungen führen. Zwar sind Starkregenvorsorgemaßnahmen nur zulässig „wenn durch sie weder Unter- noch Oberlieger nachteilig beeinflusst werden“ und „die Veränderung des natürlichen Wasserabflusses zum Nachteil benachbarter Flurstücke“ ist nicht zulässig, aber bei Bauanträgen nach §61 der Hamburgischen Bauordnung (HBauO) erfolgt keine Überprüfung durch das jeweilige Bezirksamt, das nur auf Beschwerden reagiert. Die Frage der Entwässerung liegt in der Eigenverantwortung der Bauleute. Das hat das Potenzial für ein böses Erwachen der sogenannten „Ober- und Unterlieger“.</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-410704</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Apr 2023 15:49:00 +0200</pubDate>
                <title>Debatte: Hamburger Qualitätssiegels &quot;Insektenfrei&quot; und weitere Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher vor Insekten in Lebensmitteln</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/einfuehrung-eines-hamburger-qualitaetssiegels-insektenfrei-und-weitere-massnahmen-zum-schutz-der-verbraucher-vor-insekten-in-lebensmitteln/</link>
                
                <description>Die AfD-Fraktion hatte den Antrag zur &quot;Einführung eines Hamburger Qualitätssiegels &quot;Insektenfrei&quot; und weitere Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher vor Insekten in Lebensmitteln&quot; gestellt, auf den Stephan Jersch für die Linksfraktion in der kurzen Debatte 13. April 2023 reagierte. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Der Tagesordnungspunkt ist hier in der Mediathek der Bürgerschaft <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/65/#top-5371" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">als Video online</a>. Die Rede von Stephan Jersch ist hier online: <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/65/?rede=26297#top-5371" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/65/?rede=26297#top-5371online.</a></li> </ul><p>Stephan Jersch DIE LINKE:<br> Ich bin etwas über die Reihenfolge erstaunt.</p>
<p>Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Ein spannendes Thema, wie das überhaupt auf die Tagesordnung kommen kann<br> (Dirk Nockemann AfD: Das frage ich mich bei vielen Dingen auch!)</p>
<p>bei zwei Milliarden Menschen, die weltweit tatsächlich Insekten essen, und noch dazu, ehe der Ausweis der Inhaltsstoffe festgelegt wird. 250 Millionen Menschen hingegen leiden unter Lebensmittelallergien: Hühnereier, Milch, Meeresfrüchte, Sellerie oder auch Nüsse in den verschiedensten Formen sind da die Hauptauslöser.<br> (Dirk Nockemann AfD: Muss ja keiner essen!)</p>
<p>Die haben sogar gesundheitliche Auswirkungen. Wie wäre es denn dann allerdings, da sie auf den Verpackungen bereits als Inhaltsstoff ausgewiesen werden, einfach sich nur mal dafür einzusetzen, dass die Inhaltsstoffliste ein bisschen größer gedruckt wird, sodass jeder und jede etwas davon hat, was da hinten auf den Verpackungen steht? Das nutzt allen. Warum also diese Extrawurst, die Sie hier beantragen?<br> (Michael Gwosdz GRÜNE: Extrakäfer!)</p>
<p>Wenn es einen Vorteil hätte, würde dieser Hinweis ganz schnell von den Produzentinnen und Produzenten auf die Verpackungen wandern; das nennt man Marktwirtschaft. Also, wozu hier an dieser Stelle die neue Bevormundung ohne weiteren Nutzen, höchstens einen Inselnutzen? Diese Anträge sind völlig überflüssig und abzulehnen. – Danke.<br> (Beifall bei der LINKEN – Dirk Nockemann AfD: Gucken Sie mal Ihre Anträge an!)</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Reden</category><category>Tierschutz</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 29 Mar 2023 21:02:48 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion fordert Maßnahmen zum Schutz der Hamburger Agrarbetriebe</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/linksfraktion-fordert-massnahmen-zum-schutz-der-hamburger-agrarbetriebe/</link>
                
                <description>Die Linksfraktion bringt am heutigen 29. März einen Antrag zur Bestandssicherung der Agrarwirtschaft in die Bürgerschaft ein und fordert den Senat auf, durch seine Gestaltungsmöglichkeit auf Landesebene das Grundstückverkehrsgesetz mit Inhalten zu füllen. Dazu Stephan Jersch, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Hier ist der Antrag als PDF online: <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83158/ein_modernes_grundstuecksverkehrsgesetz_fuer_hamburg_zum_schutz_der_produzierenden_agrarbetriebe.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="PDF Dokument öffnen (21,1 KB)">Ein modernes Grundstücksverkehrsgesetz für Hamburg zum Schutz der produzierenden Agrarbetriebe</a>, Drucksache: 22/11294</em></li> </ul><p><em>„Für Hamburgs Landwirt:innen steht immer die Sorge um ein existenzsicherndes Einkommen im Raum. Doch diese kleinen landwirtschaftlichen Unternehmen tragen mit ihren Produkten zur regionalen Versorgung der Menschen in unserer Stadt bei - wir wollen erreichen, dass sie vor landwirtschaftsfremden Investoren sicher sind.“</em></p>
<p>Die bisherigen Bemühungen der Stadt in dieser Sache gipfelten im „Agrarpolitischen Konzept 2025“, von dem sich jedoch nichts Verbindliches zur Sicherung der Agrarwirtschaft ableiten lässt. <strong>Stephan Jersch</strong>: <em>„Das bisherige ‚Agrarpolitische Konzept 2025‘ reicht nicht, um die Landwirtschaft in Hamburg gegen den Verdrängungswettbewerb zu schützen. Hier muss der Senat erheblich nachlegen und die Übernahme und Anpassung des Grundstücksverkehrsgesetzes ist ein erster Schritt dahin.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-407471</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Mar 2023 22:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Schutz der produzierenden Agrarbetriebe: Hamburg braucht ein modernes Grundstücksverkehrsgesetz</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/schutz-der-produzierenden-agrarbetriebe-hamburg-braucht-ein-modernes-grundstuecksverkehrsgesetz/</link>
                
                <description>Die produzierende Landwirtschaft in der Stadt steht immer mehr an einem Scheideweg. Die Fraktion DIE LINKE wird dazu am 29. März einen entsprechenden Antrag zur Bestandssicherung der Agrarwirtschaft in die Bürgerschaft einbringen und debattieren. In dem Antrag wird der Senat aufgefordert, durch seine Gestaltungsmöglichkeit auf Landesebene das Grundstückverkehrsgesetz mit Inhalten zu füllen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Hier ist der Antrag als PDF online: <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83158/ein_modernes_grundstuecksverkehrsgesetz_fuer_hamburg_zum_schutz_der_produzierenden_agrarbetriebe.pdf" target="_blank" title="PDF Dokument öffnen (21,1 KB)" rel="noreferrer">Ein modernes Grundstücksverkehrsgesetz für Hamburg zum Schutz der produzierenden Agrarbetriebe</a>, Drucksache: 22/11294</em></li> </ul><p>Wir wollen mit dem Antrag erreichen, dass der Betrieb von kleinen landwirtschaftlichen Unternehmen in Hamburg, die mit ihren Produkten zur regionalen Versorgung der Menschen in der Stadt beitragen, gesichert wird. Dazu gehört, dass im Falle von Verkäufen von Agrarflächen die Fortführung der landwirtschaftlichen Produktion sichergestellt bleibt und Umwandlungen beispielsweise in Pferdepensionen, die eher der Freizeitwirtschaft zuzuordnen sind, verhindert wird.</p>
<p>Die bisherigen Bemühungen der Stadt in dieser Sache gipfelten in dem „Agrarpolitischen Konzept 2025“, von dem sich jedoch nichts Verbindliches zur Sicherung der Agrarwirtschaft ableiten lässt. Das ist viel zu wenig, um der Situation der kriselnden Landwirtschaft in der Stadt zu begegnen. Hier muss der Senat erheblich nachlegen, um gerade die kleinen Agrarbetriebe in ihrer Existenz abzusichern.</p>
<p>Daher hoffen wir auf eine interessante Debatte in der Bürgerschaft und eine Mehrheit für unseren wichtigen Antrag.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-408270</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Mar 2023 13:00:01 +0200</pubDate>
                <title>Antrag &quot;Ein modernes Grundstücksverkehrsgesetz für Hamburg zum Schutz der produzierenden Agrarbetriebe&quot; (Drs: 22/11294)</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/antrag-ein-modernes-grundstuecksverkehrsgesetz-fuer-hamburg-zum-schutz-der-produzierenden-agrarbetriebe-drs-22-11294/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Antrag als PDF online: <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83158/ein_modernes_grundstuecksverkehrsgesetz_fuer_hamburg_zum_schutz_der_produzierenden_agrarbetriebe.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="PDF Dokument öffnen (21,1 KB)">Ein modernes Grundstücksverkehrsgesetz für Hamburg zum Schutz der produzierenden Agrarbetriebe</a>, Drucksache: 22/11294</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Anfragen und Anträge</category><category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-401266</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Sep 2022 17:55:34 +0200</pubDate>
                <title>Pferdepension statt Milchhof: Nachrechnen verboten, aber das Ergebnis stimmt?</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/pferdepension-statt-milchhof-nachrechnen-verboten-aber-das-ergebnis-stimmt/</link>
                
                <description>Ein landwirtschaftlicher Betrieb muss, wenn er Großvieh hält, genug Fläche besitzen um 50 Prozent des Futters selbst erzeugen zu können. Theoretisch zumindest, wie die Senatsantwort auf meine Anfrage „Flächenbedarf der Pferdepension am Rissener Moorhof“ (Drucksache 22/9355) deutlich macht. Der Betrieb muss es können, muss es aber nicht machen. Mit dieser Positionierung der Genehmigungsbehörde für das Grundstücksgeschäft, das dem Milchhof existentiell wichtige Flächen entzieht, legt die Behörde erneut die Axt an die Zukunft produzierender landwirtschaftlicher Betriebe in Hamburg. Zumal die Behörde auch nicht bereit ist darzulegen, wie auf 16 Hektar (theoretisch) die Hälfte des Futters für 45 Pferde produziert werden kann.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Die Schriftliche Kleine Anfrage „Flächenbedarf der Pferdepension am Rissener Moorhof“ (Drucksache 22/9355) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/81065/flaechenbedarf_der_pferdepension_am_rissener_moorhof.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>.</em></li> </ul><p>Der Milchhof in Rissen, einer der letzten Milchviehbetriebe in Hamburg, soll weiterhin durch eine Pferdepension ersetzt werden. Der Investor hat bereits ein Räumungsurteil erwirkt. Das vom Senat angeführte „pflichtgemäße Ermessen der Behörden in konkreten Verwaltungsentscheidungen“ erscheint angesichts der Antwort des Senats eher Investoren statt Landwirtinnen und Landwirten Hilfestellung zu leisten. Gerichtsurteile legen für die Haltung von Großvieh in landwirtschaftlichen Betrieben fest, dass diese genügend Fläche haben müssen um die Hälfte des Futters selber zu produzieren. 16 Hektar Fläche sind dabei, nach gängigem Verständnis über die Ertragslage von landwirtschaftlichen Flächen, weit unterhalb dessen was für 45 Pferde notwendig wäre. In seiner Antwort verweigert der Senat eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage wie auf 16 ha Futter für 45 Pferde gewonnen werden soll. Diese Verweigerungshaltung lässt die Entscheidung der Wirtschaftsbehörde zumindest fraglich erscheinen.</p>
<p>Der Verlust von 16 Hektar Fläche für den Milchhof führt dazu, dass nicht mehr genügend Fläche zur Fortführung des Betriebs verbleibt. Das es laut Behörde gar nicht entscheidend sein soll, ob das Futter auf der Fläche angebaut wird, sondern nur dass die Fläche dafür vorhanden ist, macht die Regelung zu einer zahnlosen Bestimmung, bei der die Produktivität der Flächen ähnlich variabel ist, wie der Wert der Immobilien von Donald Trump. Zwar gibt es laut Senatsantwort für die Pferdepension weitere Flächen außerhalb Hamburgs, die aber nicht in die Beurteilung zur Genehmigung der Pferdepension eingeflossen sind, so dass die 16 Hektar das Maß der Berechnung sind. Weitere Informationen zum möglichen Verlust eines der letzten Milchviehbetriebe Hamburgs, verweigert der Senat mit dem Hinweis auf den Datenschutz des Investors.</p>
<p>Das Beispiel des Milchhofs in Rissen macht deutlich, dass Hamburg endlich ein Grundstücksverkehrsgesetz benötigt, das den Ansprüchen einer modernen Landwirtschaft gerecht wird und dem Erhalt einer lokalen Landwirtschaft dient. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern verharrt Hamburg hier in einem Zustand aus den 1960 er Jahren, es wird Zeit daran etwas zu ändern.</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-400678</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Sep 2022 12:05:49 +0200</pubDate>
                <title>Der Antrag „Kleine Schritte zu einem angekündigten Entsiegelungsprogramm gemeinsam gehen“ (Drucksache 22/9148)</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/der-antrag-kleine-schritte-zu-einem-angekuendigten-entsiegelungsprogramm-gemeinsam-gehen-drucksache-22-9148/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Antrag „Kleine Schritte zu einem angekündigten Entsiegelungsprogramm gemeinsam gehen“ (Drucksache 22/9148) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/80852/koalitionsvertrag_2020_die_senatskoalition_beim_wort_nehmen_kleine_schritte_zu_einem_angekuendigten_entsiegelungsprogramm_gemeinsam_gehen.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>. </em></p>]]></content:encoded>
                <category>Anfragen und Anträge</category><category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-400677</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Sep 2022 12:02:29 +0200</pubDate>
                <title>Antrag der Linksfraktion zur Flächenentsiegelung in den Ausschuss überwiesen</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/antrag-der-linksfraktion-zur-flaechenentsiegelung-in-den-ausschuss-ueberwiesen/</link>
                
                <description>Die Flächenversiegelung in Hamburg muss endlich beendet werden. Der voranschreitende Klimawandel, die zunehmenden Hitzezeiten und die immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse machen deutlich wie wichtig Grüninseln und unversiegelte Flächen in einer Stadt wie Hamburg sind. Eigentlich hat das auch die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg erkannt und in ihrem Koalitionsvertrag ein Entsiegelungsprogramm versprochen. Was dazu bisher in den stillen Kämmerlein der Hamburger Behörden passiert ist, entzieht sich der Sichtbarkeit. Sichtbar ist aber, das ist immer noch kein Entsiegelungsprogramm für Hamburg gibt wohl aber große Bauprojekte wie z. B. Oberbillwerder. mit denen großflächige weitere Versiegelungen von bisher unbebautem Boden stattfinden. die Linksfraktion ist der Meinung, dass, wenn es schon kein vollwertiges Entsiegelungsprogramm gibt, Zumindest mit kleinen Schritten angefangen werden muss.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Der Antrag „Kleine Schritte zu einem angekündigten Entsiegelungsprogramm gemeinsam gehen“ (Drucksache 22/9148) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/80852/koalitionsvertrag_2020_die_senatskoalition_beim_wort_nehmen_kleine_schritte_zu_einem_angekuendigten_entsiegelungsprogramm_gemeinsam_gehen.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>. </em></li> </ul><p>Mit unserem Antrag „Kleine Schritte zu einem angekündigten Entsiegelungsprogramm gemeinsam gehen“ (Drucksache 22/9148) haben wir unsere Ideen in die Bürgerschaft eingebracht. Kleine Schritte heißt, große versiegelte Flächen in den Fokus zu nehmen, vor allem zumeist ungenutzte Parkplatzflächen in Hamburg, Bei Verpachtungen städtischer Grundstücke immer auch den Gedanken von Entsiegelungsmaßnahmen mit einbeziehen und vor allem die Klimagerechte Gestaltung des Wohnumfeldes zu einem Mitmachprojekt für die Know How-Träger und Trägerinnen in den Quartieren und Stadtteilen werden zu lassen. Deshalb hat die Linksfraktion die Einbeziehung von Stadtteil und Quartiersbeiräte als Trägerinnen des örtlichen Wissens an einem zukünftigen Entwicklungsprogramm mit beantragt.</p>
<p>In der von der Linksfraktion in der Bürgerschaft angemeldeten Debatte Kam zu unser aller Überraschung jedoch von den Rednerinnen und Rednern der Regierungskoalition die Aussage, dass das Entsiegelungsprogramm auf einem guten Weg sei und man gerne darüber im Fachausschuss sich von der Umweltbehörde Bericht erstatten ließe. wir sind gespannt, was die Umweltbehörde im Umweltausschuss als Fortschritte in Richtung eines Entsiegelungsprogramms in Hamburg vorstellen wird. der tägliche Eindruck der Hamburgerinnen und Hamburger ist jedenfalls ein völlig anderer: Asphalt und Beton statt Wiese und Weide. Dabei wäre es, wenn in den Bezirken die Finanzen vorhanden wären, ein leichtes kleine Flächen wieder zu entsiegeln und damit einen Beitrag für eine resiliente Stadt im Klimawandel zu leisten.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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