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Schwefelhexafluorid – Der lange Abschied vom Super-Treibhausgas

Schwefelhexafluorid (SF6) hat hinsichtlich der Klimaschädigung die 23.500-fache Wirkung von Kohlendioxid (CO2) und ist damit Klimakillerweltmeister. Dieses Gas kommt in Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen zum Einsatz, auch durch Betriebe der Stadt Hamburg.

  • Die Schriftliche Kleine Anfrage „Vermeidung von Schwefelhexafluorid“ (Drs. 22/8700) ist hier als PDF online.

(Foto: Benjah-bmm27)

Wie sieht die Strategie der städtischen Betriebe beim Ersatz ihrer Anlagen mit SF6 aus? Die Antwort auf die Anfrage „Vermeidung von Schwefelhexafluorid“ (Drs. 22/8700) zeigt, dass die öffentlichen Betriebe (die Stromnetz Hamburg GmbH, die Hamburger Energiewerke GmbH, die Bäderland Hamburg GmbH, Hamburg Wasser, die Stadtreinigung Hamburg, die Hamburger Hochbahn AG, die HPA, das UKE und auch die DB Energie GmbH) sich ihrer Aufgabe bewusst sind und Bemühungen für den Ersatz dieses Killergases begonnen haben. Große Mengen an SF6 setzt nur die Stromnetz Hamburg GmbH ein und hat schon Pilotprojekte zum Ersatz durch SF6-freie Anlagen gestartet. Wie wichtig der Ersatz der Anlagen ist, zeigt dass der SF6-Verlust in den Anlagen durchschnittlich bei 0,064 Prozent liegt – das sind 11,84 kg pro Jahr, die in die Atmosphäre entweichen und dabei eine Klimawirkung von 278 Tonnen CO2 entfalten.

Aufgrund der langen Betriebszeiten der Anlagen zieht sich deren Austausch hin und das in Aussicht gestellte Förderprogramm zum Umstieg auf SF6-freie Hoch- und Mittelspannungsanlagen ist auch noch nicht beschlossen. Der Senat sollte auf Basis seiner Antwort auf meine Anfrage schon heute dafür sorgen, dass es Lösungen für das Problem der benötigten Flächen gibt. Die SF6-freie Anlagen benötigen mehr Platz und der ist in Hamburg bekanntermaßen hart umkämpft. Vorbereitende Regelungen der Stadt wären hier zu begrüßen.

Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

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