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            <title>DIE LINKE. Stephan Jersch: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Stephan Jersch</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 21:33:33 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 26 Aug 2026 21:33:33 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-443261</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 21:14:27 +0200</pubDate>
                <title>Zukunftsentscheid: Jetzt geht’s erst richtig los</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/zukunftsentscheid-jetzt-gehts-erst-richtig-los/</link>
                
                <description>Die Hamburger*innen haben entschieden: Hamburg muss schneller und sozial gerechter klimaneutral werden. Die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft zeigt sich erfreut über das Ergebnis und fordert vom Senat eine schnelle und konsequente Umsetzung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu <strong>David Stoop</strong>, Co-Vorsitzender der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: <i>"Als einzige Bürgerschaftsfraktion haben wir den Zukunftsentscheid konsequent und vorbehaltlos unterstützt. Unternehmerverbände, Senat, CDU, SPD und Teile der Grünen sind mit ihrer Angstkampagne krachend gescheitert – und das ist auch gut so. Die Auseinandersetzungen vor der Abstimmung haben gezeigt: Wer konsequenten Klimaschutz will, kann sich auf SPD und Grüne nicht mehr verlassen. Wir erwarten, dass der Senat seine zaudernde Haltung nun aufgibt und sofort konkrete Maßnahmen für einen besseren und sozial gerechten Klimaschutz beschließt."</i></p>
<p><strong>Stephan Jersch</strong>, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: <i>"Der Erfolg des Zukunftsentscheids ist eine entscheidende Weichenstellung für unsere Stadt. Dank des phantastischen Engagements tausender, vor allem junger Menschen ist Hamburg jetzt auf dem Weg, die Klimaneutralität schneller, verbindlicher und sozialer umzusetzen. Die Politik muss jetzt liefern und schnell in die Umsetzung kommen. Wir werden als Linke dazu unsere Vorschläge einbringen und auch in den kommenden Haushaltsberatungen Druck machen. Die Hamburger*innen haben dem Senat eine Aufgabe gestellt, die es schnell umzusetzen gilt."</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443005</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 22:31:35 +0200</pubDate>
                <title>Landstrompflicht für Kreuzfahrtschiffe: Vereinbarungen unter Verschluss</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/landstrompflicht-fuer-kreuzfahrtschiffe-vereinbarungen-unter-verschluss/</link>
                
                <description>2027 soll für landstromfähige Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen die Landstrompflicht gelten. Was vertraglich zwischen der Hamburg Port Authority AöR (HPA) und den Reedereien in Bezug auf die Nutzung von Landstrom vereinbart wurde, bleibt allerdings geheim. Das ergibt eine Anfrage der Linksfraktion. Auf die Frage nach den konkreten Vereinbarungen zur geplanten Landstrompflicht hüllt sich der Senat in Schweigen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"><li>Hier ist die <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/94998/23_01351_ueberraschender_kurswechsel_landstrompflicht_ab_2027_fuer_hamburg#navpanes=0" target="_blank" rel="noreferrer">Anfrage der Linkfraktion online. (PDF)</a></li></ul><p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: <i>„Die Antworten des Senats zur Landstrompflicht sind eine reine Arbeitsverweigerung. Sämtliche vertragliche Vereinbarungen sollen dem Betriebs- und Geschäftsgeheimnis unterliegen, dabei geht es um nichts weniger, als die Gesundheit der Menschen in dieser Stadt, die ein Recht darauf haben zu erfahren, wie die Landstrompflicht ab 2027 umgesetzt werden soll! Die Nichtantwort des Senats lässt nur den Schluss zu, dass es keine Sanktionen bei Verstößen gegen die Landstrompflicht geben wird. Das ist nicht hinnehmbar. Die Wirtschaftssenatorin Leonhard agiert frei nach dem Motto: ich sehe nichts, ich sage nichts, ich höre nichts und machen tue ich schon mal gar nichts. Diese halbgare Landstrompflicht’ soll lediglich die Tourismusakzeptanz steigern und nimmt keinerlei Rücksicht auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen.“</i></p>
<p>Wie immens die Luftverschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe ist, wird durch Messungen deutlich, die die Linksfraktion während der Cruise Days vorgenommen hat. Ergebnis: Eine Ultrafeinstaubbelastung zwischen 100.000 und 266.000 Partikeln pro Kubikzentimeter. Zur Einordnung: an Straßen in Hamburg zeigen Messungen Konzentrationen im Bereich von 15.000 bis 30.000 Partikeln pro Kubikzentimeter. &nbsp;</p>
<p><strong>Jersch</strong>: <i>„Die Belastungen durch Ultrafeinstaub sind massiv. Daher ist ein Verweis auf die Messungen in der Stadt längst nicht mehr ausreichend, denn die ultrafeinen Partikel, die massive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können, werden von dem Messnetz der Stadt gar nicht erfasst. Und gerade an Hotspots wie den Kreuzfahrtschiffen ist es eine Pflichtaufgabe des Senats für Klarheit zu sorgen.“</i>&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>Hier die <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/23-01351_Landstrompflicht.pdf" class="link-download">Anfrage (Drs. 23/1351)</a> und die Ergebnisse unserer Messungen <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Messwerte_Cruise_Days_Europa-Westfield_Grafik.pdf" class="link-download">hier</a> und <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Messwerte_Cruise_Days_Europa-Westfield_Tabelle.pdf" class="link-download">hier</a>.</li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-442795</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 12:05:40 +0200</pubDate>
                <title>Antrag: „Unser Hamburg – unser Netz“ – Rückkauf der restlichen Fernwärmenetze (Drs.23/1434) </title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/antrag-unser-hamburg-unser-netz-rueckkauf-der-restlichen-fernwaermenetze-drs23-1434/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Antrag: „Unser Hamburg – unser Netz“ – Rückkauf der restlichen Fernwärmenetze (Drs.23/1434) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/95164/23_01434_unser_hamburg_unser_netz_rueckkauf_der_restlichen_fernwaermenetze#navpanes=0" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfragen und Anträge</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-442484</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 21:49:19 +0200</pubDate>
                <title>Dreiste Preiserhöhung: Hamburger Energiewerke torpedieren Antriebswende</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/dreiste-preiserhoehung-hamburger-energiewerke-torpedieren-antriebswende/</link>
                
                <description>Aktuell erhalten E-Mobilitätskund*innen der Hamburger Energiewerke (HEnW) Kündigungsschreiben ihres Ladetarifs verbunden mit dem Angebot des Neuabschlusses zu höheren Preisen. Auf der Website der HEnW wird dies folgendermaßen begründet: „Die bisherige Tarifstruktur ist veraltet und berücksichtigt nicht das unterschiedliche Ladeverhalten unserer Kunden. Zudem waren Ladevorgänge und Rechnungen erst mit der Quartalsrechnung einsehbar. Aufgrund zahlreicher Kundenrückmeldungen haben wir ein modernes Tarifangebot und die neue App „HEnW Drive“ entwickelt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bisher zahlten HEnW-Kund*innen für das langsame (AC) und schnelle (DC) Laden einheitlich 49,9 Cent pro Kilowattstunde (kwh). Nach der Preiserhöhung steigen diese Preise auf 59 Cent für langsames und 69 Cent für schnelles Laden. Gegen eine monatliche Grundgebühr von 4,99 € ermäßigen sich diese Preise um 10 Cent/kwh. Ebenso erhalten Haushaltsstromkund*innen der HEnW die ermäßigten Preise ohne zusätzliche Grundgebühr.</p>
<p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft:<em> „Eine Preiserhöhung um bis zu 38% ist schlicht Abschreckung. E-Mobilität muss für alle Menschen bezahlbar sein, die auf ein Auto angewiesen sind. Dieses Ziel wird vom städtischen Unternehmen Hamburger Energiewerke torpediert. Konkret kostet das Vollladen eines typischen Mittelklasse-PKW plötzlich 15 Euro mehr.“</em></p>
<p>Vom Hamburger Senat verlangt <strong>Jersch</strong> in einer Kleinen Anfrage Auskunft darüber, aufgrund welcher Zahlen eine derartige Erhöhung gerechtfertigt wird. <em>„Der Senat muss durchsetzen, dass auch die städtischen Unternehmen sich den Zielen im Klimaplan verpflichtet fühlen und bezahlbare E-Mobilität sicherstellen.“</em>, so <strong>Jersch</strong> weiter.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Die Schriftliche Kleine Anfrage,&nbsp;die wir heute einreichen, <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/250821_SKA_Jersch_HEnW_Ladetarife.pdf" class="link-download" title="download link">finden Sie hier als PDF</a>.</li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-442169</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 18:08:19 +0200</pubDate>
                <title>Landstrompflicht: Warum erst so spät?</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/landstrompflicht-warum-erst-so-spaet/</link>
                
                <description>Der NDR berichtet über eine Aussage von Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard, wonach die Abnahme von Landstrom für Kreuzfahrtschiffe, die landstromfähig sind, ab 2027 im Hamburger Hafen verpflichtend sein wird. Diese Maßnahme sei für die Akzeptanz des Kreuzfahrtgeschäfts in Hamburg wichtig.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h2>&nbsp;</h2>
<p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>„Grundsätzlich ist es gut, dass eine Landstrompflicht zumindest für Kreuzfahrtschiffe nach acht Jahren der Diskussion nun kommen soll. Aber warum so spät? In diesen acht langen Jahren des Zauderns haben die Kreuzfahrtschiffe die Hamburger*innen mit einem Schadstoffteppich eingedeckt. Und wieder bleibt die Senatorin der Senatspolitik treu: Die Pflicht kommt, weil mehr Geschäft für Hamburgs Wirtschaft rausspringen soll. Wirtschaft vor Gesundheit, Klima und Umwelt: Hamburgs Politik ist nicht nachhaltig!“</em></p>
<p>Zu den weiteren Aussichten führt <strong>Jersch</strong> an:<em> „Hamburg hätte die Chance gehabt, so wie die Linksfraktion es schon seit Jahren fordert, viel früher eine stufenweise Landstrompflicht einzuführen und damit Vorreiter in Europa zu sein. Das ist verpasst worden und immer noch wird jede Dreckschleuder, die nicht landstromfähig ist, in Hamburg willkommen geheißen – bis 2030 die europaweite Landstrompflicht greift. Das ist zu wenig und zu spät – senatstypisch!“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-442134</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 15:35:14 +0200</pubDate>
                <title> Bürger*innen-Rundbrief Sommerausgabe liegt vor</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/buergerinnen-rundbrief-sommerausgabe-liegt-vor/</link>
                
                <description>Die Sommerausgabe des gemeinsamen Bürger*innen-Rundbriefs der linken Abgeordneten Heike Sudmann und Stephan Jersch ist gut durchgeregnet veröffentlicht. In einem Ritt durch einige der brisanten Themen Hamburgs mischen die beiden Abgeordneten und ihr Team die herrschende Politik auf und um. Es braucht neue und andere Perspektiven …</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"><li><i>Die neue Sommerausgabe des Bürger*innen-Briefs ist </i><a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Briefe/BB_Sudmann_Jersch_2025-07-08_web.pdf" class="link-download" title="download link"><i>hier als PDF online.</i></a></li></ul><p>Unsere Themen in dieser Sommerausgabe:</p><ul class="list-normal"><li>An die Leserinnen und Leser</li><li>Eine Rathausführung</li><li>Deckel drauf: Zur neuen Mietenkampagne der LINKEN</li><li>Die Hoffnung organisieren: Auftaktkongress zur Mietenkampagne</li><li>Aktuelle Mietendaten aus den Stadtteilen</li><li>Landstromanlagen in Hamburg – Frischer Wind für den Hafen oder doch Wackelkontakt?</li><li>Streitfall Nutria: Wie wäre es mal mit Objektivität?</li><li>Wenn Medikamente da wirken, wo es weh tut</li><li>Ein Ausstieg, kein Abschied</li><li>Tipps und Termine</li><li>Olympische Bewerbung: Risiken und Nebenwirkungen – Eine andere Seite der Medaille!</li><li>»Holsten für alle!« – Petition für ein zukunftsfähiges Holstenquartier und die Erhaltung der historischen Bestandsgebäude</li><li>Jugendliche in Hamburg: Wenn es knallt, bekommen sie Aufmerksamkeit</li><li>Clara-Zetkin-Preis – Verleihung für feministisches Engagement</li><li>Kulturtipp: »Das Herz von St. Pauli« – Oder: Kein Fußball den Faschisten!</li></ul><p>Mit dem Bürger*innenbrief informieren wir über das Parlamentsgeschehen sowie die politischen Auseinandersetzungen in der Stadt, in den Bezirken und über unsere Arbeitsgebiete.</p>
<p>Falls Sie an dem regelmäßigen Bezug dieses Bürger*innenbriefes interessiert sind oder ihn nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie eine kurze Mail an: <a target="Eine" title="–" class="Jahrhundertgeschichte">heike.sudmann@linksfraktion-hamburg.de</a>.</p>
<p>Ansonsten können Sie diese Information gern weiterreichen.<br>Wir freuen uns auch darüber, wenn Sie andere Bürgerinnen und Bürger auf diese Informationsquelle aufmerksam machen.<br>Gern nehmen wir weitere Interessenten in den Verteiler auf.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br>Heike Sudmann &amp; Stephan Jersch</p>]]></content:encoded>
                <category>Bürger*innen-Brief</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-442082</guid>
                <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 15:11:35 +0200</pubDate>
                <title>Landstrom in Hamburg: Ernüchternde Zwischenbilanz</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/landstrom-in-hamburg-ernuechternde-zwischenbilanz/</link>
                
                <description>Ende 2023 kündigte der Senat an, im Jahr 2024 würden 75% der Kreuzfahrtschiffe im Hafen Landstrom beziehen. Wie eine Anfrage der Linksfraktion nun zeigt, lässt die Einlösung des Versprechens noch immer auf sich warten. Demnach kommt die Versorgungsquote im ersten Halbjahr 2025 auf lediglich 58%. Zudem nutzen viele Schiffe den Landstrom nicht über die gesamte Liegezeit. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Berücksichtigt man die konkrete Dauer des Anschlusses und der Trennung vom Landstrom, zeigt sich, dass im ersten Halbjahr von den Kreuzfahrtschiffen 112 bis 150 Stunden lang kein Landstrom genutzt wurde. Bei 31 Anläufen scheiterte der Landstrombezug aufgrund von technischen Problemen sogar ganz.</p>
<p><strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>„Der Landstrom in Hamburg wird weiterhin nur in Trippelschritten ausgebaut – seit acht Jahren hält uns der Senat mit immer neuen Versprechungen hin. Allein am Cruise Center HafenCity werden dieses Jahr 45 Schiffe ohne Landstrom anlegen, weil die Anlage noch nicht fertig ist. So droht der Klima- und Umweltschutz im Hamburger Hafen zu versinken – und die vielbeschworene Vorreiterrolle bleibt ein bloßes Lippenbekenntnis.“</em>&nbsp;</p><ul class="list-normal"> 	<li><em>Die Schriftliche Kleine Anfrage Drs. 23/840 ist <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/23-840_Landstrom.pdf" class="link-download" title="download link">hier als PDF beigefügt</a>.</em></li> </ul><p>Auch in Bezug auf die Containerschiffe geht die Entwicklung zu langsam, kritisiert die Linksfraktion. Zwar finden am Terminal Tollerort und am Eurogate-Terminal erste Landstromnutzungen statt – sie bleiben aber nach wie vor eine Randerscheinung. Die Übergabe der Landstromanlage am Burchardkai erfolgt erst im 4. Quartal 2025.</p>
<p><strong>Kay Jäger</strong>, hafenpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>„Die Nutzung von Landstrom durch Containerschiffe steckt in Hamburg noch immer in den Kinderschuhen. Die Verzögerungen bei der Inbetriebnahme der Landstromanlagen sind ärgerlich und unverständlich. Die Reedereien sind in der Verantwortung, ihre Schiffe zügig nachzurüsten und den Strom auch zu nutzen. Für die Beschäftigten im Hafen wäre das eine deutliche Verbesserung. Abgase und Rußpartikel, die sie während ihrer Arbeit einatmen, sind eine erhebliche gesundheitliche Belastung. Allein deshalb ist eine schnellere Landstrompflicht notwendig.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441997</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 13:27:57 +0200</pubDate>
                <title>23.07: Diskussion mit Ulrich Brand: Kapitalismus am Limit</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/diskussion-mit-ulrich-brand-kapitalismus-am-limit/</link>
                
                <description>Das Buch „Kapitalismus am Limit“ von Ulrich Brand und Markus Wissen liefert eine prägnante Analyse der aktuellen ökologischen und sozialen Krisen im Kontext kapitalistischer Gesellschaftsstrukturen. Die Autoren knüpfen an ihr Konzept der „imperialen Lebensweise“ an, das sie bereits in ihrem gleichnamigen Werk vorgestellt haben, und stellen die zentrale Frage: Ist der Kapitalismus überhaupt noch zukunftsfähig? 23. Juli 2025 - 18:00 Uhr - Ort: Kaisersaal, Rathaus Hamburg - Veranstalter: Stephan Jersch</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Siehe auch <a href="https://www.linksfraktion-hamburg.de/termine/kapitalismus-am-limit-diskussion-mit-ulrich-brand-und-markus-wissen/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier online bei der Fraktion</a>.</p>
<p>Im Mittelpunkt stehen Themen wie&nbsp;<strong>grüne Kapitalismusstrategien</strong>, autoritäre Tendenzen und&nbsp;<strong>globale ökologische Ungleichheiten</strong>&nbsp;– sogenannte öko-imperiale Spannungen. Ziel des Buches ist es, dominante&nbsp;<strong>Denkmuster zu hinterfragen</strong>&nbsp;und Perspektiven für eine&nbsp;<strong>solidarische, gerechte und ökologisch nachhaltige Transformation</strong>&nbsp;aufzuzeigen.</p>
<p><strong>Ulrich Brand</strong>&nbsp;wird in einem etwa 20-minütigen Vortrag die zentralen&nbsp;<strong>Thesen und Argumente des Buches</strong>&nbsp;vorstellen. Es wird anschließend Kommentare zum Input von&nbsp;<strong>Stephan Jersch</strong>&nbsp;(Abgeordneter der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft),&nbsp;<strong>Dr. Tobias Schmitt</strong>&nbsp;(Wissenschaftlicher Mitarbeiter – Arbeitsgruppe Kritische Geographien globaler Ungleichheiten) sowie&nbsp;<strong>Janine Burkhardt</strong>&nbsp;(Referentin für Umwelt, Klima, Energie und Nachhaltigkeit bei der Linksfraktion Hamburg) geben.</p>
<p>Gemeinsam wollen wir mit euch diskutieren, was die Ausführungen&nbsp;<strong>für die parlamentarische und zivilgesellschaftliche Arbeit im Hamburg</strong>&nbsp;bedeutet. Bringt dazu gerne eure&nbsp;<strong>Fragen, Gedanken und Kommentare</strong>&nbsp;mit – und lasst uns gemeinsam über Wege in eine bessere Zukunft sprechen.</p>
<hr>
<p><strong><em>Mittwoch, 23. Juli 2025, 18 Uhr</em></strong></p>
<p><strong><em>Rathaus Hamburg, Kaisersaal</em></strong></p>
<p><strong><em>Eintritt frei!</em></strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Umwelt Energie Klima</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 12:38:00 +0200</pubDate>
                <title>»Unser Hamburg – Unser Netz« - Volksentscheid von 2013 wirklich umgesetzt?</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/unser-hamburg-unser-netz-volksentscheid-von-2013-wirklich-umgesetzt/</link>
                
                <description>Von Stephan Jersch: Am 22. September 2013 haben die Hamburger*innen sich dafür entschieden, die Energienetze in Hamburg zurückzukaufen. Hintergrund für diese Entscheidung war der Volksentscheid »Unser Hamburg – Unser Netz«, der von einem breiten Bündnis aus NGOs und Initiativen (z.B. BUND, Robin Wood, Verbraucherzentrale Hamburg etc.) ins Leben gerufen wurde. Dieses plädierte dafür, die Energieinfrastruktur Hamburgs zurück in städtische Hand zu überführen, mit dem Ziel, diese an Gemeinwohl und Nachhaltigkeit zu orientieren. Zu schlecht waren die Erfahrungen der Hamburger*innen in den nicht einmal 15 Jahren nach dem Ausverkauf der HEW durch Rot-Grün-Schwarz an die Konzerne Vattenfall und EON. Der Rückkauf sollte es der Stadt ermöglichen, Einfluss auf die Energieversorgung zu nehmen, die Wärmewende voranzutreiben und die Tarife für die Verbraucher*innen zu stabilisieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Dieser Artikel stammt aus dem Bürger:innen-Rundbrief 06/2025 von Heike Sudmann und Stephan Jersch, der monatlich kostenlos erscheint und als PDF kostenlos abonniert werden kann. <a href="https://www.stephan-jersch.de/politik/detail/buergerinnen-brief-06-2025-no-krieg-nolympia-und-bewertung-des-koalitionsvertrags/" target="_blank" class="link-extern" title="external link">Siehe hier</a>.</em></li> </ul><p>»Unser Hamburg – Unser Netz« Volksentscheid von 2013 wirklich umgesetzt?&nbsp;Der Abstimmungstext lautete wie folgt: »Senat und Bürgerschaft unternehmen fristgerecht alle notwendigen und zulässigen Schritte, um die Hamburger Strom-, Fernwärme- und Gasleitungsnetze 2015 wieder vollständig in die Öffentliche Hand zu nehmen. Verbindliches Ziel ist eine sozial gerechte, klimaverträgliche und demokratisch kontrollierte Energieversorgung aus erneuerbaren Energien.«</p>
<p>Die Umsetzung des mit 50,9% gewonnenen Volksentscheids begann mit dem Rückkauf des Stromnetzes von Vattenfall<br> 2015, der Rekommunalisierung des großen Fernwärmenetzes von Vattenfall 2018 und des Gasnetzes. Oft wird<br> vonseiten der SPD und der GRÜNEN in der Öffentlichkeit kommuniziert, dass der Volksentscheid damit erfolgreich<br> umgesetzt wurde. Insbesondere die GRÜNEN verbuchen dies als ihren Erfolg. Tatsächlich aber sind Teile des noch<br> in den 1990er-Jahren städtischen Nah- und Fernwärmenetzes der damaligen HEW weiterhin im Besitz von Hansewerk<br> Natur (früher EON), das bis heute diverse kleinere Wärmenetze weiter betreibt. Der Volksentscheid von 2013 muss daher, trotz seiner Gesetzeskraft, als nicht vollständig umgesetzt betrachtet werden.</p>
<p>Als geeigneter Termin für den Rückkauf der Wärmeverbundnetze&nbsp;von Hansewerk Natur bietet sich das Jahr 2027 an, da der wegerechtliche Sondernutzungsvertrag am 31. Dezember 2027 ausläuft. Dieser Vertrag verlängert sich jedoch um weitere fünf Jahre, wenn dieser nicht zwei Jahre vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Vor diesem Hintergrund muss die Kündigung seitens der Stadt also bereits spätestens Ende diesen Jahres erfolgen.</p>
<p>Aktuell ist Fernwärme aus den Verbundnetzen von Hansewerk Natur in Hamburg erheblich teurer als Fernwärme aus<br> dem Stadtnetz der Hamburger Energiewerke.(1) Im Zuge der Energiekrise, standen viele Menschen vor hohen Nachforderungen für den Bezug von Fernwärme. In Hamburg gab es sogar Nachzahlungsforderungen in vierstelligen Bereich. So haben insbesondere die Energieunternehmen von hohen Gewinnen im Zuge der Energiekrise profitiert. Nicht umsonst laufen nun dank der Verbraucherzentralen gegen einzelne Energieunternehmen Sammelklagen (u.a. gegen E.ON, Hanse-Werk, GASAG, Avacon etc.). Die Energiepreisklauseln, mit denen die Endverbrauchspreise der Wärme berechnet werden, sind häufig komplex und oft fehlt es an Transparenz sowie der Möglichkeit der leichten Nachvollziehbarkeit, wie sich Energiepreise im Einzelnen für die Verbraucher*innen zusammensetzen. Derweil steigt, neben dem Anteil für Miete, auch der Anteil der Energiekosten am Einkommen der Menschen. Vor allem Haushalte mit geringem Einkommen oder im Leistungsbezug haben mit immer höher werdenden Energiekosten zu kämpfen.</p>
<p>Der Senat hat auf eine Anfrage der Linksfraktion (Drs. 23/519 vom 10.6.2025) im Juni bestätigt, dass es keine Gespräche zu einem Rückkauf der (noch) nicht rekommunalisierten Wärmenetze in der Stadt gebe und er stattdessen den Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze für vollständig&nbsp;umgesetzt halte.</p>
<p>In Hamburg wird ein erheblicher Teil der Wärmeversorgung über die Fern- und Nahwärmenetze abgedeckt. Diese<br> wird vor allem durch die beiden Kohleheizkraftwerke Tiefstack und Wedel erzeugt und über das große Fernwärmenetz<br> an Haushalte und Betriebe verteilt. Bitter ist daher, wenn den Menschen in Hamburg nun eine satte Erhöhung der Fernwärmepreise um 30 % vom stadteigenen Wärmeversorger ins Haus steht. Eine zukunftsfähige, klimaneutrale und vor allem sozial gerechte Wärmeversorgung sieht anders aus, als den Menschen in Hamburg höhere Heizungskosten zu garantieren.</p>
<p>1 <a href="https://www.waermepreise.info" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">https://www.waermepreise.info</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441688</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 17:17:59 +0200</pubDate>
                <title>Bürger*innen Brief 06-2025 – No Krieg, NOlympia und Bewertung des Koalitionsvertrags</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/buergerinnen-brief-06-2025-no-krieg-nolympia-und-bewertung-des-koalitionsvertrags/</link>
                
                <description>Wider Aufrüstung und Krieg, NEIN zu Olympischen Spielen, Bewertung des rot-grünen Koalitionsvertrags in den Bereichen Verkehrswende, Mietenexplosion, Klima-, Energie- und Umweltpolitik. Klima und einiges mehr. Das sind die Themen in der Juni-Ausgabe des Bürger*innen-Briefs, gemeinsam erstellt und herausgegeben von den linken Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann und Stephan Jersch. Die neuen im BB-Team, Janine Burkhardt und Jens Schultz, stellen sich vor. Und weiterhin dabei: Michael Joho. Der Brief kann kostenlos bestellt werden oder hier gleich im Anschluss als PDF heruntergeladen werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"><li>Der aktuelle Bürger*innen-Brief ist <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Briefe/BB_Sudmann_Jersch_2025-06_web.pdf" class="link-download" title="download link">hier als PDF zum download</a>. Hier geht es <a href="https://www.linksfraktion-hamburg.de/buergerinnen-briefe/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">zum Archiv der Briefe auf der Homepage der Links-Fraktion</a></li></ul><p>Unsere Themen im Monat Juni:</p><ul class="list-normal"><li>&nbsp;Liebe Leserinnen und Leser</li><li>JA zu einem besseren Hamburg – NEIN zu Olympischen Spielen!</li><li>Veranstaltung: Olympia-Bewerbung 2.0</li><li>»Unser Hamburg – Unser Netz«. Volksentscheid von 2013 wirklich umgesetzt?</li><li>Zum rot-grünen Koalitionsvertrag in Hamburg: Alte Rezepte für aktuelle Probleme helfen nicht<br>– Wende der Mobilitätswende?<br>– Extrem steigende Mieten treffen auf Verhaltensstarre des neuen Senats<br>– Klima- und Umweltpolitik im Koalitionsvertrag</li><li>Neu im BB-Team: Gestatten – Janine Burkhardt</li><li>Mit »Hallo zusammen!«&nbsp;stellt sich Jens Schultz vor</li><li>Wir trauern um unseren Mitstreiter Günter Westphal</li><li>Tipps und Termine</li><li>Verstärkung: Das Foto-Archiv-Kollektiv</li><li>Zwischen Krieg und Frieden, Hysterie und Vernunft</li><li>Zum ersten »Veteranentag« 2025: Nein zu Militarismus und Aufrüstung!</li><li>Wider die Militarisierungs- und Aufrüstungsspirale. Oder: Warum ich verweigere … wenn ich könnte</li><li>Manifest: Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung</li><li>Kulturtipp: Zwischen Krieg und Hoffnung. Eine Fotoausstellung am Mahnmal St. Nikolai</li></ul><p>Mit dem Bürger*innenbrief informieren wir über das Parlamentsgeschehen sowie die politischen Auseinandersetzungen in der Stadt, in den Bezirken und über unsere Arbeitsgebiete.</p>
<p>Falls Sie an dem regelmäßigen Bezug dieses Bürger*innenbriefes interessiert sind oder ihn nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie eine kurze Mail an: <a target="Eine" title="–" class="Jahrhundertgeschichte">heike.sudmann@linksfraktion-hamburg.de</a>.</p>
<p>Ansonsten können Sie diese Information gern weiterreichen.<br>Wir freuen uns auch darüber, wenn Sie andere Bürgerinnen und Bürger auf diese Informationsquelle aufmerksam machen.<br>Gern nehmen wir weitere Interessenten in den Verteiler auf.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br>Heike Sudmann &amp; Stephan Jersch</p>]]></content:encoded>
                <category>Bürger*innen-Brief</category><category>Tierschutz</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-441109</guid>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 20:58:01 +0200</pubDate>
                <title>Gemeinsamer Bürger:innen-Brief Mai 2025 ist jetzt online</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/gemeinsamer-buergerinnen-brief-mai-2025-ist-jetzt-online/</link>
                
                <description>Der neue Bürger:innen-Brief ist fertig. Gemeinsam berichten Heike Sudmann und Stephan Jersch über ihre politischen Handlungsfelder in der Linksfraktion und in der Hamburger Politik. Es ist der zweite gemeinsame Rundbrief der beiden Abgeordneten in dieser Legislatur. Der Brief kann kostenlos per E-Mail abonniert werden. Einen Überblick über die Inhalte gibt es gleich hier ...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"><li>Der Bürger:innen-Brief ist <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Briefe/BB_Sudmann_Jersch_2025-05_web.pdf" class="link-download" title="download link">hier direkt als PDF zum download</a>.</li></ul><p>Unsere Themen im Monat Mai:</p><ul class="list-normal"><li>&nbsp;Liebe Leserinnen und Leser</li><li>»Schweigen ist keine Option« – eine jüdische Einlassung</li><li>Gestatten: Stephan Jersch</li><li>Teure Energiewende, aber wer zahlt die Zeche?</li><li>Quo vadis, Tierschutz?</li><li>Erfolge der Mietwucher-App</li><li>Hohe Mieten und Wucher: Gutachten des Senats belegt eigenes Versagen</li><li>Hamburgs Mieten steigen ungebremst weiter</li><li>Verfassungsschutzbericht über die AfD: Völkisch, demokratie- und muslimfeindlich</li><li>Tipps und Termine</li><li>Quorum nicht erreicht – doch »Hamburg Werbefrei« will weiterkämpfen</li><li>»Hamburg werbefrei gescheitert« – nur für die Konzerne ein Grund zum Feiern</li><li>Nachruf auf Peggy Parnass – Eine kleine radikale Minderheit ist gegangen</li><li>Lesetipp: Eine Jahrhundertgeschichte – Zwei Peggy-Parnass-Bücher</li></ul><p>Mit dem Bürger*innenbrief informieren wir über das Parlamentsgeschehen sowie die politischen Auseinandersetzungen in der Stadt, in den Bezirken und über unsere Arbeitsgebiete.</p>
<p>Falls Sie an dem regelmäßigen Bezug dieses Bürger*innenbriefes interessiert sind oder ihn nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie eine kurze Mail an: <a target="Eine" title="–" class="Jahrhundertgeschichte">heike.sudmann@linksfraktion-hamburg.de</a>.</p>
<p>Ansonsten können Sie diese Information gern weiterreichen.</p>
<p>Wir freuen uns auch darüber, wenn Sie andere Bürgerinnen und Bürger auf diese Informationsquelle aufmerksam machen.<br>Gern nehmen wir weitere Interessenten in den Verteiler auf.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br>Heike Sudmann &amp; Stephan Jersch</p>]]></content:encoded>
                <category>Bergedorf</category><category>Bürger*innen-Brief</category><category>Landwirtschaft</category><category>Tierschutz</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-440105</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 14:30:42 +0200</pubDate>
                <title>Initiativen verlassen Allianz für Fluglärmschutz: “Beruhigungspille und Therapiekreis”</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/initiativen-verlassen-allianz-fuer-fluglaermschutz-beruhigungspille-und-therapiekreis/</link>
                
                <description>Der Dachverband der Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz (BIG) hat heute erklärt, zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen die Allianz für Fluglärmschutz zu verlassen. Diese wurde 2015 gegründet, um die Umsetzung von Fluglärmschutzmaßnahmen am Hamburger Flughafen zu begleiten. Dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Entscheidung der Initiativen, die Mitarbeit in der Allianz für Fluglärmschutz zu beenden, ist verständlich und folgerichtig. Die Allianz ist längst zu einem bloßen Gesprächskreis über Fluglärm und Flugverspätungen verkommen. Wirksame Verbesserungen für den Fluglärmschutz gehen von ihm nicht aus – und scheinen bei Wirtschaft, Senat und Flughafen ohnehin nicht gewollt zu sein.“</em></p>
<p>Dem Vernehmen nach ist der Flughafen in dieser Woche auch Thema der Koalitionsgespräche zwischen SPD und Grünen in Hamburg. Dazu<strong> Jersch</strong> weiter: <em>"Umwelt- und Klimaschutz am Flughafen, die Verringerung der Verspätungen, ein wirksamer Lärmschutz stehen angeblich seit Jahren auf der Agenda von Stadt, Senat und Flughafen. Doch die Allianz für Fluglärmschutz, die dabei eine wichtige Rolle spielen könnte, wird von SPD und Grünen lediglich als Beruhigungspille und Therapiekreis verordnet, um sich vor wirksamen Maßnahmen zu drücken. Noch ist der Koalitionsvertrag nicht unterschrieben: Rot-Grün könnte handeln und nicht nur Handeln simulieren. Dann kommen die Initiativen ja vielleicht auch zurück."</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-439369</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 21:28:04 +0100</pubDate>
                <title>Anfrage der Hamburger Linksfraktion: Atomtransporte durch die Elbemetropole – Uranbrennstoff aus Lingen für schwedisches Vattenfall AKW Forsmark</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/anfrage-der-hamburger-linksfraktion-atomtransporte-durch-die-elbemetropole-uranbrennstoff-aus-lingen-fuer-schwedisches-vattenfall-akw-forsmark/</link>
                
                <description>Regelmäßig fragt die Hamburger Linksfraktion nach den Atomtransporten in und durch Hamburg. Auf diese Weise soll auf die radioaktiven Nebenwirkungen der Atomenergienutzung aufmerksam gemacht. Vor allem Unfälle im Zusammenhang mit dem hochgefährlichen Uranhexafluorid – einem Zwischenprodukt zur Herstellung von Uran-Brennstoff – könnte katastrophale Folgen haben. Von Mitte November bis Mitte Februar rollen LKW mit Uran-Brennelementen in 11 Fällen aus dem emsländischen Lingen über Hamburg nach Schweden zum Vattenfall-Atomkraftwerk in Forsmark. Vattenfall plant, die Reaktoren in Schweden bis zu 80 Jahre in Betrieb halten zu wollen. In Forsmark sind die besonders riskanten Meiler vom Typ Siedewasserreaktor in Betrieb. Weitere 23 Transporte mit radioaktivem Material wurden über den Hamburger Hafen durchgeführt, darunter sehr strahlenintensive Kobaldquellen, aber auch radioaktiv kontaminierter Stahl. (Foto: AKW Forsmark, zwei der insgesamt drei Blöcke, Vattenfall) In Deutschland hatte Vattenfall zuletzt die maroden AKWs in Brunsbüttel und Krümmel – ebenfalls Siedewasserreaktoren – betrieben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Die Schriftliche Kleine Anfrage der linken Abgeordneten Stephan Jersch und Norbert Hackbusch ist <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/22-18093_Atomtransporte_HH_Linksfraktion.pdf" class="link-download" title="download link">hier als PDF direkt online -Drucksache 22/18093</a></li> 	<li><a href="https://umweltfairaendern.de/2025/01/21/linke-sei-dank-stephan-jersch-und-die-informationen-ueber-atomtransporte-durch-hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer">Linke sei Dank – Stephan Jersch und die Informationen über Atomtransporte durch Hamburg</a></li> 	<li>Vattenfall und die Atomenergie in Schweden: <a href="https://group.vattenfall.com/press-and-media/pressreleases/2024/forsmark-and-ringhals-nuclear-power-plants-aim-for-80-years-of-operation-of-existing-reactors/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forsmark und Ringhals Kernkraftwerke streben 80 Jahre Betrieb bestehender Reaktoren an</a></li> </ul><p><strong><em>Hinweis: Als Mahnung an die mehrfache Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 rufen Anti-Atom-Gruppen zu einer Demonstration am Samstag, dem 15.03.2025 ab 14 Uhr. Siehe dazu auf der Homepage "<a href="https://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/2024/12/fukushima-mahnt-2/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Atomtransporte durch Hamburg stoppen</a>". </em></strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-436967</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 13:59:58 +0100</pubDate>
                <title>12.12. - Gute Nahrung - Sichere Landwirtschaft</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/1212/</link>
                
                <description>Die Ansprüche an (gesunde) Ernährung wachsen stetig. Bio und/oder regional und vor allem günstig soll es sein. Die Leidtragenden sind diejenigen, die am Anfang der Kette dafür sorgen, dass was auf dem Teller landet. Die Proteste der Landwirtinnen und Landwirte zu Beginn des Jahres waren nicht die ersten sicht- und hörbaren Unmutsbekundungen. Wie können die verschiedenen Ansprüche von gesunder Ernährung, gesunden Lebensmittel und ein auskömmliches Einkommen für die Landwirtinnen und Landwirte vereint werden? </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Sie/Dich herzlich einladen, mit Ina Latendorf, agrarpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, zu diskutieren.</p><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Wann: Donnerstag, den 12. Dezember 2024 um 18 Uhr </strong></li> 	<li><strong>Wo: Körberhaus, Holzhude 1, Raum 213/214, in Bergedorf</strong></li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Bergedorf</category><category>Bezirke</category><category>Landwirtschaft</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-437795</guid>
                <pubDate>Sat, 30 Nov 2024 22:27:00 +0100</pubDate>
                <title>Debatte: Hamburg braucht einen Neustart für den Wirtschaftsstandort!</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/debatte-hamburg-braucht-einen-neustart-fuer-den-wirt-schaftsstandort/</link>
                
                <description>Aktuelle Stunde in der Bürgerschaft am 16. Oktober 2024 auf Antrag der CDU-Fraktion. Für die Linksfraktion stieg neben Norbert Hackbusch und Olga Fritsche auch der umweltpolitische Sprecher Stephan Jersch in die Debatte mit ein. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Die gesamte Debatte zu der Aktuellen Stunde in der Bürgerschaftssitzung vom 16. Oktober ist <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/95/#top-a6170934-e32e-49ae-b218-7f973bca9357" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als Video in der Mediathek online</a>. Der Redebeitrag von Stephan Jersch ist <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/95/#rede-b1eb2071-9dcb-4a20-855d-2cb93c7f32a1" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als Video</a>.</li> 	<li>Foto: Michael Zapf/Hamburgische Bürgerschaft</li> </ul><p>Hier die Rede im Wortlaut:</p>
<p>Aktuelle Stunde: Hamburg braucht einen Neustart für den Wirtschaftsstandort!</p>
<p>Stephan Jersch DIE LINKE:</p>
<p>Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Hier<br> sind an einzelnen Beispielen viele Versatzstücke<br> der Hamburger Wirtschaft und darüber hinaus auf-<br> geführt worden, deswegen möchte ich bei einem<br> ansetzen: dem Flughafen. Bei den einen hat man<br> das Gefühl, sie möchten in Hamburg unbedingt ein<br> 49-Euro-Ticket für eine der sozial am schlimmsten<br> wirtschaftenden Fluglinien einführen: für Ryanair.<br> Dazu kann ich nur sagen: Auch Wirtschaftsangebo-<br> te müssen eine gewisse Qualität beinhalten. Nach-<br> haltigkeit – und dazu bekennen sich diese Stadt<br> und eigentlich fast alle Fraktionen hier – besteht<br> aus einer ökonomischen, einer ökologischen und<br> einer sozialen Komponente.<br> (Beifall bei der LINKEN, vereinzelt bei der<br> SPD und bei Zohra Mojadeddi GRÜNE)</p>
<p>Da will ich gern auf die SPD zurückkommen: In<br> der letzten Legislaturperiode haben wir kritisiert,<br> dass ein öffentliches Unternehmen dieser Stadt,<br> die AHS am Flughafen, in der Einstiegslohngrup-<br> pe tatsächlich unter Mindestlohn gezahlt hat. Dank<br> gewerkschaftlicher Kämpfe ist das mittlerweile Ge-<br> schichte. Nichtsdestotrotz hat ein Vertreter der SPD<br> damals im Ausschuss tatsächlich geäußert, dass,<br> wenn höhere Löhne gezahlt werden würden, die<br> Wettbewerbsfähigkeit am Flughafen gefährdet sei.<br> Drei Säulen: Das müssen Sie sich wirklich einprä-<br> gen.</p>
<p>Was den Fachkräftemangel angeht, gerade im<br> Gastro- und Hotelgewerbe, ist auch dort die sozia-<br> le Säule eine sehr wichtige: Arbeitsschutz, Löhne,<br> Tarifbindung, all das gehört dazu. Erst wenn das<br> stimmt, wächst die Wirtschaft in einem gesunden<br> Maß und vor allem für alle sozial verantwortlich.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>In der letzten oder vorletzten Woche musste ich<br> mir beim politischen Frühstück der Bergedorfer<br> Wirtschaft die Klagen über die Beschäftigung aus-<br> ländischer Arbeitnehmer – wenn sie denn nach<br> Deutschland kommen – anhören, die gar kein Ende<br> genommen haben: über das Welcome Center, über<br> Hamburg Service. Wenn sich ein Gewerbetreiben-<br> der in Hamburg tatsächlich Schmerzen antun will,<br> dann muss er nur versuchen, eine ausländische<br> Arbeitskraft als Fachkraft bei sich im Betrieb anzu-<br> stellen. Das kann doch nicht wirklich sein, wenn<br> man auf der anderen Seite den Fachkräftemangel<br> beklagt.<br> (Beifall bei der LINKEN – Glocke)</p>
<p>Stephan Jersch DIE LINKE:<br> Natürlich.</p>
<p>Stephan Jersch DIE LINKE (fortfahrend):<br> Lieber Kollege Lorenzen, danke für den Auf-<br> schlag. Natürlich ist es gerechtfertigt, dass man<br> – wenn man tatsächlich sozial verantwortlich<br> und wirtschaftlich, auf Wachstum ausgerichtet, wirt-<br> schaftet – an dieser Stelle auch Kosten, soziale<br> Kosten hat. Diese sind aber nicht negativ zu se-<br> hen, sondern als etwas, das der Gesellschaft et-<br> was bringt und das die Menschen in einer teuren<br> Stadt wie Hamburg brauchen. Daher völlig klar: Wir<br> haben uns zu der Gebührenerhöhung nicht weiter<br> geäußert, aber ich bin der Meinung, dass Fliegen<br> seine Umwelt- und Sozialkosten dann auch wert<br> sein und diese entsprechend einspielen muss.<br> (Beifall bei der LINKEN und vereinzelt bei<br> den GRÜNEN)</p>
<p>Lassen Sie mich aber noch ein ewiges Thema<br> anführen: die OECD-Studie zu Metropolregionen.<br> Wenn man sich diese und die Zwischenbericht-<br> erstattung zu den Ergebnissen anguckt, die so ge-<br> lobt worden ist, dann muss man sagen: Bewegung<br> kann man in diesem Zusammenhang eigentlich nur<br> in Superzeitlupe feststellen, weil die Umsetzung an-<br> sonsten nach wie vor – obwohl sie wichtig für die<br> wirtschaftliche Entwicklung in der Stadt wäre, auch<br> für Forschung und Wissenschaft – arg im Nach-<br> gang ist.</p>
<p>Daher loben Sie von Rot-Grün sich nicht zu sehr;<br> sehen Sie alle Aspekte – vor allem den sozialen. –<br> Danke.<br> (Beifall bei der LINKEN – Zurufe)</p>]]></content:encoded>
                <category>Reden</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-436340</guid>
                <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 11:33:24 +0100</pubDate>
                <title>Antrag: Überlastung durch Tourismus: Hamburg muss den Boom in den Griff bekommen</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/ueberlastung-durch-tourismus-hamburg-muss-den-boom-in-den-griff-bekommen/</link>
                
                <description>Der Tourismus in Hamburg boomt – die Zahlen erreichen von Jahr zu Jahr neue Spitzenwerte. Bei fast 80.000 Hotelbetten – Tendenz stetig steigend – gab es 2023 mehr als 15,9 Millionen touristische Übernachtungen in Hamburg. In der kommenden Bürgerschaftssitzung beantragt die Linksfraktion nun, touristische Hotspots in der Stadt zu definieren und hier die Zahl der Hotelbetten zu begrenzen, mit Hilfe einer Studie zu ermitteln, wie sich die Errichtung immer neuer Hotelkapazitäten auf Mieten, Grundstückswerte, Kleingewerbe und Nahversorgung für die Hamburger*innen auswirkt und mit Beteiligung von Quartiers- und Stadtteilbeiräten eine Tourismusstrategie für Hamburg zu entwickeln.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Der Antrag "Überlastete Stadtteile vor zu viel Tourismus schützen!" als Drs. 22/16836 ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/89083/ueberlastete_stadtteile_vor_zu_viel_tourismus_schuetzen" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF zu finden</a>.</em></li> </ul><p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: <em>„Die Tourismus-Zahlen sind wirtschaftlich erfreulich. Aber sie verkennen, dass sich mehr als 50 Prozent der Hotelbetten in Hamburg auf nur sechs Stadtteile verteilen, in denen gerade einmal 3,5 Prozent der Hamburger*innen leben. </em></p>
<p><em>Dieses Ungleichgewicht hat negative Folgen für die lokale Infrastruktur, die doch eigentlich erstmal für die Anwohner*innen und ihre Lebensqualität zur Verfügung stehen sollte. Tourismus wird in Hamburg nur aus der Sicht der Wirtschaft betrieben – es fehlt eine stadtplanerische Gestaltung. </em></p>
<p><em>Wir müssen uns aber vor Augen führen, dass die mehr als sieben Millionen Übernachtungstourist*innen und die 94 Millionen Tagestourist*innen im Jahr 2022 auch etwas machen mit der Stadt, den Quartieren und den Menschen, die hier leben. Wir brauchen daher erstmal valide Daten über die Effekte des Tourismus. </em></p>
<p><em>Die sollen genau wie eine städtebauliche Leitplanke sicherstellen, dass wir nicht – wie schon jetzt in der Altstadt – &nbsp;mehr Hotelbetten als Bewohner*innen in einzelnen Stadtteilen haben. Und wir brauchen – auch aufgrund der Erfahrung von Städten wie Barcelona und Amsterdam – eine Beteiligung der Bevölkerung an der touristischen Planung. </em></p>
<p><em>Über ganz Hamburg hinweg können wir noch nicht von Overtourism sprechen – aber die Entwicklung in einigen Bereichen der Stadt läuft in genau diese Richtung. Gleichzeitig ist der Tourismus der politischen Kontrolle entglitten. Diese zurückzugewinnen und ihn zu steuern ist eine gesellschaftliche Aufgabe.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-435584</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:59:21 +0200</pubDate>
                <title>Bismarcks Waldhütte: Luxcara steckt immer tiefer im Steuer-Sumpf</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/bismarcks-waldhuette-luxcara-steckt-immer-tiefer-im-steuer-sumpf/</link>
                
                <description>Die Affäre um mögliche Steuerhinterziehung Hamburger Firmen im Bismarck’schen Sachsenwald weitet sich aus: Recherchen von “FragdenStaat” zufolge teilen sich noch mindestens zwei weitere Firmen ein Büro in der Hütte von Graf Gregor von Bismarck: Auch die „Lx Clean Energy GmbH” und die „Lx Green Energy GmbH” haben demnach am Stangenteich 2 ihren Firmensitz. Beide gehören zum Firmennetzwerk von Luxcara. Damit sind hat der Hamburger Energieinvestor insgesamt fünf Unternehmen in Bismarcks Holzhütte angesiedelt. Alleinige Geschäftsführerin dieser fünf Firmen war bis Februar 2024 Alexandra Gräfin von Bernstorff – die Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von Luxcara, Projektpartner der Hamburger Energiewerke beim geplanten Elekrolyseur zur Erzeugung von Wasserstoff.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu <strong>David Stoop</strong>, haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: <em>„Gräfin von Bernstorff tritt neben Senator Kerstan und Senatorin Leonhard als öffentliches Gesicht des Wasserstoffprojektes auf. Es kann dem Senat daher nicht egal sein, wenn jetzt schwere Vorwürfe gegen seinen Projektpartner erhoben werden. Luxcara und Gräfin von Bernstorff müssen schnellstmöglich transparent erklären, welche ihrer Firmen im Sachsenwald angesiedelt ist und ob sie sich wirklich mehrfach im Monat in dem unwegsamen Waldstück aufgehalten hat, um die Geschäfte aller ihrer dort gemeldeten Unternehmen zu führen.“</em></p>
<p><strong>Stephan Jersch</strong>, energiepolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>„Die Strategie des Senats, bei der notwendigen Energiewende auf private Investoren zu setzen, ist fehlgeschlagen. Bis zur Klärung der Vorwürfe gegen Luxcara sollten keine öffentlichen Termine mit Frau Bernstorff angesetzt werden. Die gesamte Kooperation mit ihrem Firmengeflecht gehört auf den Prüfstand: Wir fordern, dass Luxcara und der Senat uns im Umweltausschuss darlegen, wie man mit den schweren Anschuldigungen umzugehen gedenkt“.</em></p><ul class="list-normal"> 	<li>Link zur Recherche: <a href="https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2024/10/noch-mehr-unternehmen-in-steueroase-sachsenwald/" target="_blank" rel="noreferrer">https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2024/10/noch-mehr-unternehmen-in-steueroase-sachsenwald/</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Bergedorf</category><category>Bezirke</category><category>Presse</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-436806</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 13:36:00 +0200</pubDate>
                <title>Antrag: Reparieren statt wegwerfen - Einführung Reparaturbonus 1.0</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/antrag-reparieren-statt-wegwerfen-einfuehrung-reparaturbonus-10/</link>
                
                <description>Stehpan Jersch und die Linksfraktion haben den Antrag &quot;Reparieren statt wegwerfen - Einführung Reparaturbonus 1.0&quot; (Drucksache 22/16286) am 2. Oktober auf die Tagesordnung der Bürgerschaft gesetzt. In der Debatte erläuterte Stephan Jersch die ökologischen Ziele, die bei mit einer Verbesserung von Reparaturmöglichkeiten erreicht werden können.  </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Reparieren statt wegwerfen - Einführung Reparaturbonus 1.0 - Antrag der Fraktion DIE LINKE - <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/22/art/Drucksache/num/16286" target="_blank" rel="noreferrer">Drucksache 22/16286</a></li> 	<li>Foto: M. Zapf, Bürgerschaft HH.</li> </ul><p>Die Debatte ist <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/94/#top-334dabcb-5c0e-41b9-b0f1-44dc0007d91c" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als Video</a> in voller Länge zu sehen und <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/94/#rede-6a9e758b-f211-417c-9b3f-4555df3d77c1" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a> und <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/94/#rede-90c79b06-92de-4ea6-b17f-9d96f13b93d0" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a> die Beiträge von Stephan Jersch.</p>
<p><strong>Die Reden von Stephan Jersch hier im Wortlaut: </strong></p>
<p>Stephan Jersch DIE LINKE:<br> Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren! Las-<br> sen Sie mich mit ein paar Zahlen anfangen, um<br> die Notwendigkeit des Handels in Richtung eines<br> Reparaturbonus noch einmal deutlich zu machen.<br> 2011 wurden noch 1,6 Millionen Elektrogeräte in<br> Verkehr gebracht, zehn Jahre später waren es<br> 3,1 Millionen, also 85 Prozent mehr. In der EU<br> verursacht die vorzeitige Entsorgung brauchbarer<br> Güter 261 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Das<br> Nachhaltigkeitsziel der UN sagt in Ziel 12: nach-<br> haltig produzieren und konsumieren. Der Senat<br> titelt selbst: selbst reparieren oder reparieren las-<br> sen. Aber die Anreize zum verantwortungsvollen<br> Umgang mit Elektrogeräten und vor allem den ver-<br> brauchten Rohstoffen müssen in der Freien und<br> Hansestadt Hamburg deutlich gestärkt werden,<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>denn die Rücklaufquote der Elektrogeräte könnte<br> bei 65 Prozent liegen, liegt aber tatsächlich bei<br> 38,6 Prozent. Um unsere Ressourcen verantwor-<br> tungsvoll zu nutzen und zu schonen, wäre ein sol-<br> cher Anreiz für Reparaturen dringend geboten.<br> Mehrere Bundesländer haben mittlerweile schon ei-<br> nen Reparaturbonus eingeführt, Bremen wird ihn<br> künftig einführen, und damit werden Reparaturen<br> in Fachwerkstätten deutlich erschwinglicher, damit<br> lohnt sich Reparieren wieder, es werden lokale<br> Wirtschaftskreisläufe gestärkt und ein Mehrwert für<br> die städtische Wirtschaft erzeugt. Das kommt dem<br> hanseatischen Kaufmann und der Kauffrau doch<br> sehr nah.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Die EU hat gehandelt und hat das Recht auf Repa-<br> ratur verankert, und das muss bis 2026 umgesetzt<br> werden, entweder durch ein Gutscheinsystem oder<br> eben Fördergelder für die Reparatur von Geräten.<br> Vieles spricht für einen Reparaturbonus. Geben Sie<br> sich einen Ruck und sagen Sie: Ja, das ist genau<br> der Weg, den wir haben wollen für unsere Ressour-<br> cen, für die Nachhaltigkeit. – Danke.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p><strong>Zweite Rede von Stephan Jersch</strong></p>
<p>Stephan Jersch DIE LINKE:<br> Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren! Das<br> ist ein echtes Potpourri an Argumenten, warum es<br> nicht geht, was man hier hört, ein Kessel Buntes<br> sozusagen. Ich finde es ist besonders eine Verhin-<br> derungsargumentation, wenn erneut – und das hat<br> es lange genug in diesem Hause gegeben, auch<br> rund um die Klimapolitik – der Finger nach Berlin<br> geht.</p>
<p>Wir sind in der reichsten oder zumindest in einer<br> der reichsten Städte der Bundesrepublik. Wenn da-<br> für das Geld nicht da ist, die Nachhaltigkeitsziele<br> der UN zu verwirklichen, dann gute Nacht mit den<br> anderen Zielen.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Die Diskontinuität lässt sich tatsächlich wieder auf-<br> heben, liebe Kollegin Sparr. Das wäre jetzt das<br> letzte der Argumente, das mir dazu eingefallen ist.<br> Von daher, geben Sie sich einen Ruck, wenn es in<br> Ihrem Regierungsprogramm steht, Sie sind doch in<br> der Regierung – tun Sie etwas.<br> (Beifall bei der LINKEN – Zuruf)</p>
<p>Neben der Schuldenbremse jetzt noch die Perso-<br> nalbremse einzuführen – erstere wurde von der<br> CDU eingeführt, lieber Kollege Kappe –, da kann<br> ich nur sagen: Wir haben in dieser Stadt fähige Be-<br> hörden, fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in<br> den Behörden, und wir haben fähige Unternehmen<br> in dieser Stadt, die sich unter anderem mit Abfallre-<br> cycling entsprechend beschäftigen. Ich glaube, das<br> Know-how in dieser Stadt ist vorhanden, um einen<br> solchen Vorschlag, wie wir ihn bringen, umzuset-<br> zen.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Zur Verhinderungsdiskussion kann ich an dieser<br> Stelle nur noch einmal kurz auf die AfD eingehen<br> und sagen: Herr Walczak, ich glaube, Sie waren<br> noch nie in einem Repaircafé in dieser Stadt und<br> kennen tatsächlich die Praxis nicht. Bei Ihnen wird<br> lieber weggeworfen oder ganz alter Stuss aus den<br> frühen politischen Jahren dieser Republik recycelt.<br> (Zurufe)</p>
<p>Stimmen Sie zu.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>]]></content:encoded>
                <category>Reden</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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                <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 11:47:32 +0200</pubDate>
                <title>Steuerhinterziehung im Bismarck’schen Sachsenwald: Strafanzeige gegen Hamburger Unternehmen</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/steuerhinterziehung-im-bismarckschen-sachsenwald-strafanzeige-gegen-hamburger-unternehmen/</link>
                
                <description>Einer gemeinsamen Recherche des Teams vom „ZDF Magazin Royale“ und von „FragdenStaat“ haben 21 Unternehmen ihren Unternehmenssitz in einer Waldhütte im Sachsenwald bei Hamburg gemeldet. Die Gegend befindet sich im Besitz der Familie Bismarck. Die Recherchen legen den Verdacht nahe, dass die Unternehmen einen Sitz im Sachsenwald nur vortäuschen, um von der dort geltenden günstigen Gewerbesteuer zu profitieren - faktisch werden die Geschäfte an anderem Ort geführt. (Foto: Screenshot ZDF, Böhmermanns Magazin Royale)</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Unternehmen der Logistikgruppe Aves One GmbH und mit dem Energie-Investor Luxcara Energy GmbH sind zwei Firmen betroffen, deren wirkliche Geschäftstätigkeit den Recherchen zufolge in Hamburg durchgeführt werden – und nicht in Bismarcks Holzhütte. Aufgrund des bestehenden Anfangsverdachts auf Steuerhinterziehung hat David Stoop, der haushaltspolitische Sprecher der Linksfraktion ebenso wie der stellvertretende Bundesvorsitzende der LINKEN, der Schleswig-Holsteiner Lorenz Gösta Beutin, Anzeige gegen die in den Recherchen erwähnten Hamburger Firmen und Einzelpersonen erstattet.</p><ul class="list-normal"> 	<li>In der ZDF Mediathek ist das <a href="https://www.zdf.de/comedy/zdf-magazin-royale" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Video über die Recherchen zu finden</a>. Siehe auch: Frag den Staat: <a href="https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2024/10/sachsenwald/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Bismarcks Hütte im Wald - Die absurdeste Steueroase Deutschlands</a></li> </ul><p>Dazu <strong>David Stoop</strong>: <em>„Die journalistischen Recherchen legen den Verdacht nahe, dass die genannten Firmen unter Mithilfe der Familie Bismarck einen Firmensitz im Sachsenwald vortäuschen, um die Hamburger Gewerbesteuer zu umgehen. Ein solches Vorgehen wäre strafbar und die Staatsanwaltschaften sollten diesen Verdacht dringend prüfen. Darüber hinaus zeigt der konkrete Fall aber auch das grundsätzliche Problem der von Gemeinden festgelegten Gewerbesteuer auf: Das ist ein offenes Tor für Steuerhinterzieher, das dringend geschlossen werden sollte!“</em></p>
<p>Dazu<strong> Stephan Jersch</strong>, energiepolitischer Sprecher der Linksfraktion:<em> „Luxcara bildet mit den Hamburger Energiewerken ein Konsortium – und wird jetzt bei der Steuerflucht im Sachsenwald erwischt. Für die Senatspolitik bei der Energiewende, die auf private Mehrheitsbeteiligungen setzt, ist das ein Armutszeugnis!“</em></p><ul class="list-normal"> 	<li><em><strong>Die Anzeige ist <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Linksfraktion_Anzeige_Bismarck.pdf" class="link-download" title="download link">hier als PDF zum download</a>.</strong></em></li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Bergedorf</category><category>Bezirke</category><category>Presse</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-433690</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 21:26:14 +0200</pubDate>
                <title>Nachtflüge: Fluglärm wieder über Vor-Corona-Niveau</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/wirtschaft/detail/news/nachtfluege-fluglaerm-wieder-ueber-vor-corona-niveau/</link>
                
                <description>Rund um den Hamburger Flughafen war es im Jahr 2023 außerhalb der Zeiten des planmäßigen Flugbetriebs zu oft zu laut. Das geht aus einer Anfrage der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hervor. So gab es im vergangenen Jahr 809 verspätete Nachtflüge zwischen 23 und 24 Uhr. Das ist im Vergleich zu 2022 mit 873 Verspätungen zwar ein leichter Rückgang. Dennoch liegen die Zahlen, obwohl die Anzahl der Flugbewegung gegenüber 2019 insgesamt gesunken ist, weit über dem Niveau des letzten Vor-Pandemie-Jahres. Auch für das Jahr 2024 wird es wohl eine ähnlich hohe Anzahl an verspäteten Nachtflügen geben. Allein im Monat Juli waren es 201. Das sind im Durchschnitt mindestens sechs Verspätungen pro Nacht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Die Schriftliche Kleine Anfrage "Privatjet- und Fluglärmbilanz" ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/88413/privatjet_und_fluglaermbilanz.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>.</em></li> </ul><p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>"Die Fluglärmsituation ist in Hamburg nach Corona völlig aus dem Ruder gelaufen. Obwohl die Zahl der Flugbewegungen gesunken ist, ist die Anzahl der Verspätungen zwischen 23 und 24 Uhr deutlich gestiegen. Insbesondere in den Sommermonaten ist die Verspätungslage gravierend. Das geht zu Lasten der Menschen, die im Bereich des Hamburger Flughafens wohnen. Die Nachtflugbeschränkungen sind für einen wirkungsvollen Fluglärmschutz völlig unzureichend.“</em></p>
<p>Dass sich hinsichtlich der Fluglärmsituation in nächster Zeit etwas zum Positiven ändern könnte, sieht <strong>Jersch</strong> nicht.<em> „Obwohl im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen die Reduzierung der Verspätungen erklärtes Ziel war, macht der Senat praktisch nichts. Hier wird es wohl erst zu den Wahlen wieder neue Versprechungen geben. Das geht zulasten der Betroffenen.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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