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            <title>DIE LINKE. Stephan Jersch: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Stephan Jersch</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 01:43:40 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 23 Oct 2026 01:43:40 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-449582</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 11:45:36 +0200</pubDate>
                <title>Wildtiere im Zirkus: Keine öffentlichen Flächen für Tierquälerei!</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/wildtiere-im-zirkus-keine-oeffentlichen-flaechen-fuer-tierquaelerei/</link>
                
                <description>Vom 17. September bis 11. Oktober 2026 gastiert auf dem Heiligengeistfeld der Circus Krone. Teil des Programms sind Wildtierdressuren. Die Linksfraktion beantragt in der nächsten Bürgerschaftssitzung am 30.09.2026, Zirkusgastspiele mit Wildtierdarbietungen auf städtischen Flächen in Hamburg nicht mehr zu genehmigen. Dazu Stephan Jersch, tierschutzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"><li>Der Antrag ist <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/260612_Antrag_Wildtiere_im_Zirkus.pdf" class="link-download">hier als PDF online</a>.&nbsp;</li></ul><p>&nbsp;„<i>Wir warten seit über zwanzig Jahren auf eine bundespolitische Lösung, bisher aber ohne Ergebnis. Deutschland zählt beim Schutz von Wildtieren vor der Zirkusmanege zu den europäischen Schlusslichtern, während 30 europäische Länder längst Verbote oder Einschränkungen erlassen haben. Das muss Hamburg nicht länger hinnehmen: Wenn der Bund nicht handelt, muss die Stadt die Wildtiere schützen.“</i></p>
<p>Bereits in den rot-grünen Koalitionsverträgen der Jahre 2015, 2020 und 2025 hatte sich die Koalition von Zirkusgastspielen mit Wildtieren distanziert, bislang jedoch ohne Konsequenzen. Auch auf Bundesebene ist ein Verbot mehrfach gescheitert: Der Bundesrat forderte die Bundesregierung bereits 2003, 2011 und 2016 mit Mehrheit auf, ein Wildtierverbot im Zirkus zu erarbeiten – dreimal ohne Ergebnis.&nbsp;</p>
<p><strong>Jersch</strong><i>: „Dass ein Zirkus auch ohne Wildtiere erfolgreich sein kann, zeigen andere Zirkusbetriebe, die seit Jahren bewusst auf Wildtierdressuren verzichten. Sie begeistern das Publikum stattdessen mit Artistik, Illusionen und Hologrammen – und das künstlerisch wie wirtschaftlich mit großem Erfolg. Über 100 deutsche Städte und Kommunen, darunter Köln, München, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig, haben auf kommunaler Ebene bereits Regelungen geschaffen, die Zirkusgastspielen mit Wildtieren auf öffentlichen Flächen einen Riegel vorschieben. Sie berufen sich dabei auf ihr Recht, die Nutzung eigener Flächen zu regeln und begründen dies mit Tierschutz- und Gefahrenabwehrerwägungen. Das muss nun auch in Hamburg möglich sein.“</i></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tourismus</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449982</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 22:22:00 +0200</pubDate>
                <title>Förderung von nachhaltigen Flugkraftstoffen: ein Rohrkrepierer</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/foerderung-von-nachhaltigen-flugkraftstoffen-ein-rohrkrepierer-2/</link>
                
                <description>500.000 Euro jährlich stellt die Flughafen Hamburg GmbH für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) bereit. Und doch hat keine einzige Airline die Förderung in Anspruch genommen. Der Grund: Die Förderrichtlinie setzt die Bedingung, dass die SAF innerhalb eines Umkreises von 150 Kilometern Luftlinie um den Flughafen Hamburg „endproduziert“ sein müssen. Es gibt jedoch in diesem Umkreis keine Produktionsstätte. Dies geht aus der Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hervor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <i>„Der Flughafen kündigt eine Förderung an und knüpft sie an eine Bedingung, die nicht erfüllbar ist: Das ist eine Irreführung der Öffentlichkeit. Dass 2025 keine einzige Airline einen Antrag gestellt hat, ist keine Überraschung, sondern die logische Folge einer Richtlinie, die an der Realität vorbeigeht.“&nbsp;</i></p>
<p>Auch mit Blick auf mögliche künftige Produktionskapazitäten bleibt die Förderung fragwürdig. Für die Raffinerie Holborn in Hamburg wird eine mögliche Produktion von jährlich rund 220.000 Tonnen grünem Diesel und biobasiertem SAF in Aussicht gestellt. Ob und wann die entsprechenden Mengen tatsächlich produziert werden, ist jedoch offen.&nbsp;</p>
<p><strong>Jersch:</strong><i>„Die Förderung des Flughafens bleibt offenbar auch in Zukunft ohne reale Grundlage – und damit ein Programm, das über Jahre hinweg niemand in Anspruch nimmt. Wer nachhaltige Flugkraftstoffen zum Durchbruch verhelfen will, muss Förderbedingungen schaffen, die auch greifen. Andernfalls ist es reine Symbolpolitik auf Kosten des Klimaschutzes.“&nbsp;</i></p><ul class="list-normal"><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="e520affdd098577c657e20b6a1ab8c9f7"><i>Die Schriftliche Kleine Anfrage mit der Nummer </i><a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/lib/pdfjs/web/viewer.html?locale=de-DE&amp;file=https%3A%2F%2Fwww.buergerschaft-hh.de%2Fparldok%2Fdokument%2F105125%2F23_05228_nachhaltigerer_flugverkehr_und_privatjets#pagemode=none&amp;search=Jersch&amp;phrase=false&amp;parldokSearchResults=Jersch" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><i>23/5228 ist hier als PDF</i></a></li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446095</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 13:55:05 +0100</pubDate>
                <title>Kostenlos und informativ: Bürger*innen-Brief Februar 2026 ist online</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/kostenlos-und-informativ-buergerinnen-brief-februar-2026-ist-online/</link>
                
                <description>Die neue Ausgabe des Bürger*innenbriefs der beiden Linken-Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann und Stephan Jersch ist online. Darin berichten die beiden über aktuelle Entwicklungen und Forderungen zur Olympia-Bewerbung, zum Mietwucher und einer Studie und vieles mehr. Außerdem gibt es Veranstaltungs-Tipps und einen Bericht von ehemaligen Hamburger CO-Fraktionsvorsitzenden Cansu Özdemir, die seit einem Jahr nun für Hamburg im Bundestag arbeitet.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"><li>Der neue Rundbrief ist <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Briefe/BB_Sudmann_Jersch_2026-02_Web.pdf" class="link-download">hier als PDF online</a>. Hier ist das <a href="https://www.linksfraktion-hamburg.de/buergerinnen-briefe/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Archiv der Bürger*innen-Rundbriefe</a> (Seite der Fraktion).</li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>Hamburg, 17. Februar 2026</p>
<p>Liebe Mitbürger*innen,</p>
<p>in der Anlage übersenden wir Ihnen den neuen Bürger*innenbrief.</p>
<p>Unsere Themen in der Februarausgabe:</p><ul class="list-normal"><li>An die Leserinnen und Leser</li><li>Olympia jetzt sogar klimapositiv – Hamburger Senat antwortet auf LINKE Fragen</li><li>Mietwucher: Papiertiger helfen nichts, Personal muss her!</li><li>Schöngerechnet: Die CRES-Mietenstudie im Methoden-Check</li><li>Kritik an der angekündigten Mietrechtsreform</li><li>Steffi Wittenberg zum 100. Geburtstag</li><li>Tipps &amp; Termine</li><li>Das Dokumentationszentrum denk.mal – Hannoverscher Bahnhof darf nicht sterben!</li><li>Ein Jahr aus Hamburg im Bundestag: Cansu Özdemir</li><li>Literat und Klassenkämpfer – Willi Bredel zum 125. Geburtstag</li><li>Kulturtipp: Rathausausstellung »Kultur unter Kontrolle«</li></ul><p>Mit dem Bürger*innenbrief informieren wir über das Parlamentsgeschehen sowie die politischen Auseinandersetzungen in der Stadt, in den Bezirken und über unsere Arbeitsgebiete.</p>
<p>Falls Sie an dem regelmäßigen Bezug dieses Bürger*innenbriefes interessiert sind oder ihn nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie eine kurze Mail an: <a target="Eine" title="–" class="Jahrhundertgeschichte">heike.sudmann@linksfraktion-hamburg.de</a>.</p>
<p>Ansonsten können Sie diese Information gern weiterreichen.<br>Wir freuen uns auch darüber, wenn Sie andere Bürgerinnen und Bürger auf diese Informationsquelle aufmerksam machen.<br>Gern nehmen wir weitere Interessenten in den Verteiler auf.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br>Heike Sudmann &amp; Stephan Jersch</p>]]></content:encoded>
                <category>Bürger*innen-Brief</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-443516</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:23:04 +0100</pubDate>
                <title>Ausbaupläne für die Kunsthalle: Spannende Ideen, aber bitte nicht noch ein Prestigeobjekt für Milliardär*innen</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/ausbauplaene-fuer-die-kunsthalle-spannende-ideen-aber-bitte-nicht-noch-ein-prestigeobjekt-fuer-milliardaerinnen/</link>
                
                <description>Ein Ausbau der Hamburger Kunsthalle, ein Park, ein Freibad in der Binnenalster und die Überdeckelung des Glockengierßerwalls: Das Abendblatt berichtet über neue Pläne des Kunsthallen-Direktors Alexander Klar.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu <strong>Marie Kleinert</strong>, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: <i>„Mehr Raum für Begegnung, Kunst und gesellschaftliches Miteinander – das ist eine gute Sache. Doch entscheidend ist die Frage: Wer bezahlt das alles? Und wer redet mit bei der Gestaltung und Nutzung? Kulturentwicklung darf kein Prestigeprojekt für wenige sein – sie muss inklusiv, sozial und demokratisch gestaltet werden. Dass das &nbsp;in unserer Stadt keineswegs selbstverständlich ist, zeigt der Blick auf andere Großprojekte, bei denen Milliardäre wie Herr Kühne den Kurs diktieren. Genau das darf sich hier nicht wiederholen.“</i></p>
<p>Dazu <strong>Heike Sudmann</strong>, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion: <i>„Das sind spannende Ideen! Ein Zukunftskonzept muss sich aber auch mutig von alten Verkehrslösungen trennen. Statt jetzt hier den Autoverkehr unter die Erde zu verlegen, braucht Hamburg Visionen für eine weitestgehend autofreie Innenstadt – und das geht am besten mit einer schönen Straßenbahn!“</i></p>
<p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <i>“Ganz klar: Hamburg braucht dringend neue Schwimmflächen. Aber gebraucht werden die vorrangig für den Vereinssport - ein solches Spassbad, weit ab von den Quartieren, in denen schon so lange Schwimmmöglichkeiten fehlen: Das ist nicht der richtige Weg, um die Probleme der Stadt mit ihren Schwimmbädern zu lösen.“</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443005</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 22:31:35 +0200</pubDate>
                <title>Landstrompflicht für Kreuzfahrtschiffe: Vereinbarungen unter Verschluss</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/landstrompflicht-fuer-kreuzfahrtschiffe-vereinbarungen-unter-verschluss/</link>
                
                <description>2027 soll für landstromfähige Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen die Landstrompflicht gelten. Was vertraglich zwischen der Hamburg Port Authority AöR (HPA) und den Reedereien in Bezug auf die Nutzung von Landstrom vereinbart wurde, bleibt allerdings geheim. Das ergibt eine Anfrage der Linksfraktion. Auf die Frage nach den konkreten Vereinbarungen zur geplanten Landstrompflicht hüllt sich der Senat in Schweigen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"><li>Hier ist die <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/94998/23_01351_ueberraschender_kurswechsel_landstrompflicht_ab_2027_fuer_hamburg#navpanes=0" target="_blank" rel="noreferrer">Anfrage der Linkfraktion online. (PDF)</a></li></ul><p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: <i>„Die Antworten des Senats zur Landstrompflicht sind eine reine Arbeitsverweigerung. Sämtliche vertragliche Vereinbarungen sollen dem Betriebs- und Geschäftsgeheimnis unterliegen, dabei geht es um nichts weniger, als die Gesundheit der Menschen in dieser Stadt, die ein Recht darauf haben zu erfahren, wie die Landstrompflicht ab 2027 umgesetzt werden soll! Die Nichtantwort des Senats lässt nur den Schluss zu, dass es keine Sanktionen bei Verstößen gegen die Landstrompflicht geben wird. Das ist nicht hinnehmbar. Die Wirtschaftssenatorin Leonhard agiert frei nach dem Motto: ich sehe nichts, ich sage nichts, ich höre nichts und machen tue ich schon mal gar nichts. Diese halbgare Landstrompflicht’ soll lediglich die Tourismusakzeptanz steigern und nimmt keinerlei Rücksicht auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen.“</i></p>
<p>Wie immens die Luftverschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe ist, wird durch Messungen deutlich, die die Linksfraktion während der Cruise Days vorgenommen hat. Ergebnis: Eine Ultrafeinstaubbelastung zwischen 100.000 und 266.000 Partikeln pro Kubikzentimeter. Zur Einordnung: an Straßen in Hamburg zeigen Messungen Konzentrationen im Bereich von 15.000 bis 30.000 Partikeln pro Kubikzentimeter. &nbsp;</p>
<p><strong>Jersch</strong>: <i>„Die Belastungen durch Ultrafeinstaub sind massiv. Daher ist ein Verweis auf die Messungen in der Stadt längst nicht mehr ausreichend, denn die ultrafeinen Partikel, die massive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können, werden von dem Messnetz der Stadt gar nicht erfasst. Und gerade an Hotspots wie den Kreuzfahrtschiffen ist es eine Pflichtaufgabe des Senats für Klarheit zu sorgen.“</i>&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>Hier die <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/23-01351_Landstrompflicht.pdf" class="link-download">Anfrage (Drs. 23/1351)</a> und die Ergebnisse unserer Messungen <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Messwerte_Cruise_Days_Europa-Westfield_Grafik.pdf" class="link-download">hier</a> und <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/Messwerte_Cruise_Days_Europa-Westfield_Tabelle.pdf" class="link-download">hier</a>.</li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441205</guid>
                <pubDate>Wed, 28 May 2025 12:51:59 +0200</pubDate>
                <title>Einweg entsorgen: Linksfraktion fordert Verpackungssteuer für Hamburg</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/einweg-entsorgen-linksfraktion-fordert-verpackungssteuer-fuer-hamburg/</link>
                
                <description>Um Verpackungsmüll in der Stadt zu reduzieren, soll in Hamburg eine Verpackungssteuer eingeführt werden. Das fordert die Linksfraktion in einem Antrag für die Bürgerschaftssitzung am 4. Juni. Als Vorbild gilt die Stadt Tübingen, wo bereits im Jahr 2022 eine Verpackungssteuer einführte, deren Rechtskonformität Anfang des Jahres durch das Bundesverfassungsgericht festgestellt wurde. Vor diesem Hintergrund wollen andere Kommunen dem Beispiel Tübingens nun folgen. In Tübingen ist ein wahrnehmbarer Rückgang von Einwegmüll im öffentlichen Raum sowie ein starker Anstieg von Betrieben mit Mehrwegsystemen zu verzeichnen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Der Antrag der Linksfraktion in der Bürgerschaft Hamburg "Einführung Verpackungssteuer" (Drucksache 23/458) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/91079/23_00458_einfuehrung_verpackungssteuer#navpanes=0" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>.</li> </ul><p>Zur Zahlung verpflichtet sind gastronomische Betriebe und Händler*innen nur, wenn sie Getränke oder Mahlzeiten zum unmittelbaren Verzehr in Einwegverpackungen verkaufen. Für die Umstellung von Einweg- auf Mehrwegverpackungen soll ein Förderprogramm aufgesetzt werden, um die Betriebe dabei zu unterstützen, sodass sie künftig keine Steuer mehr zahlen müssen.</p>
<p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: <em>„Um Einwegverpackungen zu verdrängen, ist die Verpackungssteuer das richtige Instrument. Die positiven Effekte, die in Tübingen mit einer solchen Steuer erreicht wurden, lassen sich auch in Hamburg erzielen. Die Steuer ist vor allem sozial gerecht, da hier das Verursacherprinzip greift, denn nur wer Einwegverpackungen nutzt, muss auch zahlen. Die Entsorgungskosten werden so umverteilt. Saubere öffentlichen Flächen sind vor allem für die Lebensqualität jener Menschen wichtig, die auf Aufenthaltsflächen angewiesen sind.“ </em></p>
<p>Dazu <strong>Marie Kleinert</strong>, Fachsprecherin für Nachhaltigkeit der Linksfraktion: <em>„Mit nachhaltigen Verpackungssystemen sparen wir nicht nur Ressourcen, sondern tun auch Gutes für die Umwelt. Die Steuer soll hierzu einen Anreiz liefern. Uns ist bewusst, dass damit eine Umstellung verbunden ist. Deshalb sollen die gastronomischen Betriebe hierbei nicht allein gelassen, sondern über ein Förderprogramm bei der Umstellung von Einweg- auf Mehrwegverpackungen unterstützt werden.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-438669</guid>
                <pubDate>Mon, 30 Dec 2024 11:26:00 +0100</pubDate>
                <title>Debatte: Antrag Linksfraktion &quot;Überlastete Stadtteile vor zu viel Tourismus schützen!&quot;</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/debatte-antrag-linksfraktion-ueberlastete-stadtteile-vor-zu-viel-tourismus-schuetzen/</link>
                
                <description>Immer mehr werden die Auswirkungen des wachsenden Tourismus in Hamburg auch in den Bezirken spürbar. Auch andere große Städte haben mit diesen Belastungen zu kämpfen. Deshalb hat die Linke einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht. Stephan Jersch erläuterte den Antrag der Linksfraktion in seiner Rede am 27. November, sprach über die Hintergründe und die Möglichkeiten, wie man in den Stadtteilen mit den Folgen besser umgehen könnte. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Überlastete Stadtteile vor zu viel Tourismus schützen!&nbsp; - Antrag der Fraktion DIE LINKE - <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/22/art/Drucksache/num/16836" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Drucksache 22/16836</strong> </a></li> 	<li>Die gesamte Debatte ist <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/97/#top-085fbdb3-a55f-4e32-b2af-5b139f00de53" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als Video</a> in der Mediathek der Bürgerschaft. Hier sind die beiden Redebeiträge von Stephan Jersch <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/97/#rede-bca7bfad-ed01-47aa-8138-a1f6886d6d50" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">zum Beginn</a> und <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/97/#rede-2b4cc762-4130-445f-a68a-df9e91e62763" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">zum Abschluss</a> der Debatte.</li> 	<li>Foto: M. Zapf, Bürgerschaft HH.</li> </ul><p><strong>Beide Reden von Stephan Jersch im Wortlaut: </strong></p>
<p><strong><em>Überlastete Stadtteile vor zu viel Tourismus schützen!</em></strong></p>
<p>Stephan Jersch DIE LINKE:</p>
<p>Herr Präsident, meine Damen und Herren! Touris-<br> mus in Hamburg kennt nur den Weg nach oben,<br> ohne nach links oder rechts zu schauen. Das wird<br> begleitet von intransparenten Studien, die, wie zu-<br> letzt, auch noch mit Steuergeldern bezuschusst<br> worden sind. Es gibt aber Kennzahlen – die wir<br> uns als Fraktion mühsam erarbeiten mussten –, die<br> zeigen, dass es in Hamburg ein Missverhältnis zwi-<br> schen Stadtplanung und Tourismusexpansion gibt.<br> An der Stelle lassen Sie mich einfach vier Zahlen<br> in den Raum werfen: sechs, 54, 1,9 und 1,7. Das<br> macht deutlich: In sechs Stadtteilen ballen sich<br> 54 Prozent der Hotelbetten Hamburgs. In diesen<br> sechs Stadtteilen leben 1,9 Prozent der Bevölke-<br> rung Hamburgs, und diese sechs Stadtteile machen<br> 1,7 Prozent der Fläche aus. Auf 1,7 Prozent der<br> Fläche, in sechs Stadtteilen haben wir 54 Prozent<br> der Hotelbettenkapazität in Hamburg: Das verän-<br> dert die Stadt – nicht in Gänze, aber zumindest<br> die Stadtteile, die davon besonders betroffen sind.<br> Und: Hamburg ist kein Disneyland – in Hamburg<br> leben und arbeiten die Menschen über die ganze<br> Stadt hinweg. Es ist ihr Lebensumfeld, und das gilt<br> es zu erhalten.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Ich bin sicher, Hamburg hat mehr Platz für Men-<br> schen, für Touristinnen und Touristen, aber es<br> braucht ein Konzept, das nicht von den Wirtschafts-<br> interessen ausgeht, sondern ein Konzept, das von<br> sozialer Stadtplanung, von sozialen Zielen für diese<br> Stadt ausgeht. Deswegen wollen wir endlich valide<br> Zahlen auf dem Tisch haben. Hotelbetten ersetzen<br> keinen Wohnungsbau und sind keine Nachverdich-<br> tung – hier brauchen wir ein neues Konzept, und<br> wir wollen eine Fokussierung der Tourismuspolitik<br> auf die Hotspots in Hamburg. – Herzlichen Dank.<br> (Beifall bei der LINKEN)</p>
<p><strong>Zweite Rede von Stephan Jersch</strong></p>
<p>Stephan Jersch DIE LINKE:</p>
<p>Herr Präsident, meine Damen und Herren! Auf ei-<br> niges muss ich dann doch noch eingehen. Zuerst<br> möchte ich mich nach rechts außen wenden: Wenn<br> Herr Walczak aufgepasst hätte, wüsste er, dass<br> ich gesagt habe: Hamburg hat Platz für mehr Men-<br> schen und mehr Touristinnen und Touristen.<br> (Krzysztof Walczak AfD: Ach so!)</p>
<p>Das wäre Ihnen durchaus aufgefallen, würde Ihr<br> Hörvermögen nicht augenscheinlich durch nationa-<br> le Klingeltöne übertönt.<br> (Beifall bei der LINKEN – Krzysztof Walczak<br> AfD: Obergrenze!)</p>
<p>Zum Kollegen Platzbecker möchte ich an dieser<br> Stelle sagen: Sie waren der Einzige, der es dann<br> doch fertiggebracht hat, das Wort Übertourismus zu<br> gebrauchen, das ich nicht in den Mund genommen<br> habe, weil ich durchaus Unterschiede dazu sehe,<br> auch wenn ich bestimmte Quartiere dieser Stadt<br> auf dem Weg dorthin sehe. Die Registrierungs-<br> pflicht für Airbnb-Wohnungen hat aber grundlegend<br> überhaupt nichts daran geändert, dass wir einen<br> Verdrängungswettbewerb bei der Raumnutzung in<br> unseren sechs besonders betroffenen Stadtteilen<br> haben.</p>
<p>Das muss eigentlich stadtplanerisch angegangen<br> werden, vor allem zusammen mit den Quartiers-<br> und Stadtteilbeiräten, die wissen, wo ihre Probleme<br> sind und wo die Probleme entstehen: Mit 111 Mil-<br> lionen Tagesgästen in Hamburg haben wir tatsäch-<br> lich viel – und die Tagesgäste habe ich bisher gar<br> nicht erwähnt, lieber Kollege Platzbecker; das sei<br> hiermit nachgetragen. Mit der Zahl von 15,9 Millio-<br> nen Übernachtungen, die immer auf dem Weg nach<br> oben ist – einzelne Monate sicherlich ausgenom-<br> men –, muss aber gehandelt werden. Ich verweise<br> an dieser Stelle noch einmal auf das sogenannte<br> Hotelmoratorium in Mitte für St. Pauli. Es gibt diese<br> Tendenz, und es war eine schwarz-rot-gelbe Koaliti-<br> on, die dieses Moratorium beschlossen hat.</p>
<p>Wir sehen das Problem nicht nur, sondern wir<br> sehen es auch gesamtstädtisch. Frau Stoffel hat<br> recht: Es ist eine Querschnittsaufgabe, die wir end-<br> lich angehen müssen. – Danke.</p>
<p>(Beifall bei der LINKEN – Jennifer Jasberg<br> GRÜNE: Und, Stephan: Wir mögen Berge</p>]]></content:encoded>
                <category>Reden</category><category>Tourismus</category>
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                <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 17:27:00 +0100</pubDate>
                <title>Debatte: Überlastete Stadtteile vor zu viel Tourismus schützen! - Antrag Linksfraktion</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/debatte-ueberlastete-stadtteile-vor-zu-viel-tourismus-schuetzen-antrag-linksfraktion/</link>
                
                <description>Der Tourismus führt auch in Hamburg immer mehr dazu, dass es zu Belastungen für die Anwohnenden kommt. Das trifft natürlich vor allem die Innenstadt, den Hafen und die angrenzenden Viertel. Die Linksfraktion hat daher am 27. November 2024 einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, um gegenzusteuern und Entlastungen zu erreichen. Stephan Jersch stellte den Antrag in der Bürgerschaft vor. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Überlastete Stadtteile vor zu viel Tourismus schützen! - Antrag der Fraktion DIE LINKE - <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/22/art/Drucksache/num/16836" target="_blank" rel="noreferrer">Drucksache 22/16836<em> (PDF)</em> </a></li> 	<li>Die gesamte Debatte ist <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/97/#top-085fbdb3-a55f-4e32-b2af-5b139f00de53" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als Video</a> in der Mediathek der Bürgerschafts online. Die Beiträge von Stephan Jersch sind als Video <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/97/#rede-bca7bfad-ed01-47aa-8138-a1f6886d6d50" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a> und <a href="https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/97/#rede-2b4cc762-4130-445f-a68a-df9e91e62763" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a> online.</li> </ul><p>Rede im Wortlaut folgt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Bezirke</category><category>Reden</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-436340</guid>
                <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 11:33:24 +0100</pubDate>
                <title>Antrag: Überlastung durch Tourismus: Hamburg muss den Boom in den Griff bekommen</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/ueberlastung-durch-tourismus-hamburg-muss-den-boom-in-den-griff-bekommen/</link>
                
                <description>Der Tourismus in Hamburg boomt – die Zahlen erreichen von Jahr zu Jahr neue Spitzenwerte. Bei fast 80.000 Hotelbetten – Tendenz stetig steigend – gab es 2023 mehr als 15,9 Millionen touristische Übernachtungen in Hamburg. In der kommenden Bürgerschaftssitzung beantragt die Linksfraktion nun, touristische Hotspots in der Stadt zu definieren und hier die Zahl der Hotelbetten zu begrenzen, mit Hilfe einer Studie zu ermitteln, wie sich die Errichtung immer neuer Hotelkapazitäten auf Mieten, Grundstückswerte, Kleingewerbe und Nahversorgung für die Hamburger*innen auswirkt und mit Beteiligung von Quartiers- und Stadtteilbeiräten eine Tourismusstrategie für Hamburg zu entwickeln.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Der Antrag "Überlastete Stadtteile vor zu viel Tourismus schützen!" als Drs. 22/16836 ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/89083/ueberlastete_stadtteile_vor_zu_viel_tourismus_schuetzen" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF zu finden</a>.</em></li> </ul><p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: <em>„Die Tourismus-Zahlen sind wirtschaftlich erfreulich. Aber sie verkennen, dass sich mehr als 50 Prozent der Hotelbetten in Hamburg auf nur sechs Stadtteile verteilen, in denen gerade einmal 3,5 Prozent der Hamburger*innen leben. </em></p>
<p><em>Dieses Ungleichgewicht hat negative Folgen für die lokale Infrastruktur, die doch eigentlich erstmal für die Anwohner*innen und ihre Lebensqualität zur Verfügung stehen sollte. Tourismus wird in Hamburg nur aus der Sicht der Wirtschaft betrieben – es fehlt eine stadtplanerische Gestaltung. </em></p>
<p><em>Wir müssen uns aber vor Augen führen, dass die mehr als sieben Millionen Übernachtungstourist*innen und die 94 Millionen Tagestourist*innen im Jahr 2022 auch etwas machen mit der Stadt, den Quartieren und den Menschen, die hier leben. Wir brauchen daher erstmal valide Daten über die Effekte des Tourismus. </em></p>
<p><em>Die sollen genau wie eine städtebauliche Leitplanke sicherstellen, dass wir nicht – wie schon jetzt in der Altstadt – &nbsp;mehr Hotelbetten als Bewohner*innen in einzelnen Stadtteilen haben. Und wir brauchen – auch aufgrund der Erfahrung von Städten wie Barcelona und Amsterdam – eine Beteiligung der Bevölkerung an der touristischen Planung. </em></p>
<p><em>Über ganz Hamburg hinweg können wir noch nicht von Overtourism sprechen – aber die Entwicklung in einigen Bereichen der Stadt läuft in genau diese Richtung. Gleichzeitig ist der Tourismus der politischen Kontrolle entglitten. Diese zurückzugewinnen und ihn zu steuern ist eine gesellschaftliche Aufgabe.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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                <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 21:26:14 +0200</pubDate>
                <title>Nachtflüge: Fluglärm wieder über Vor-Corona-Niveau</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/nachtfluege-fluglaerm-wieder-ueber-vor-corona-niveau/</link>
                
                <description>Rund um den Hamburger Flughafen war es im Jahr 2023 außerhalb der Zeiten des planmäßigen Flugbetriebs zu oft zu laut. Das geht aus einer Anfrage der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hervor. So gab es im vergangenen Jahr 809 verspätete Nachtflüge zwischen 23 und 24 Uhr. Das ist im Vergleich zu 2022 mit 873 Verspätungen zwar ein leichter Rückgang. Dennoch liegen die Zahlen, obwohl die Anzahl der Flugbewegung gegenüber 2019 insgesamt gesunken ist, weit über dem Niveau des letzten Vor-Pandemie-Jahres. Auch für das Jahr 2024 wird es wohl eine ähnlich hohe Anzahl an verspäteten Nachtflügen geben. Allein im Monat Juli waren es 201. Das sind im Durchschnitt mindestens sechs Verspätungen pro Nacht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Die Schriftliche Kleine Anfrage "Privatjet- und Fluglärmbilanz" ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/88413/privatjet_und_fluglaermbilanz.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>.</em></li> </ul><p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>"Die Fluglärmsituation ist in Hamburg nach Corona völlig aus dem Ruder gelaufen. Obwohl die Zahl der Flugbewegungen gesunken ist, ist die Anzahl der Verspätungen zwischen 23 und 24 Uhr deutlich gestiegen. Insbesondere in den Sommermonaten ist die Verspätungslage gravierend. Das geht zu Lasten der Menschen, die im Bereich des Hamburger Flughafens wohnen. Die Nachtflugbeschränkungen sind für einen wirkungsvollen Fluglärmschutz völlig unzureichend.“</em></p>
<p>Dass sich hinsichtlich der Fluglärmsituation in nächster Zeit etwas zum Positiven ändern könnte, sieht <strong>Jersch</strong> nicht.<em> „Obwohl im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen die Reduzierung der Verspätungen erklärtes Ziel war, macht der Senat praktisch nichts. Hier wird es wohl erst zu den Wahlen wieder neue Versprechungen geben. Das geht zulasten der Betroffenen.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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                <pubDate>Wed, 31 Jul 2024 23:23:40 +0200</pubDate>
                <title>SKA &quot;Versorgungsnot „nachhaltiger“ Flugtreibstoffe – der Markt versagt, muss jetzt der Staat ran&quot; (Drs.22/15673)</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/ska-versorgungsnot-nachhaltiger-flugtreibstoffe-der-markt-versagt-muss-jetzt-der-staat-ran-drs22-15673/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die SKA "Versorgungsnot „nachhaltiger“ Flugtreibstoffe – der Markt versagt, muss jetzt der Staat ran" (Drs.22/15673) ist <a href="https://www.stephan-jersch.de/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/15673_versorgungsnot_nachhaltiger_flugtreibstoffe_der_markt_versagt_muss_jetzt_der_staat_ran.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link">hier als PDF online</a>.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfragen und Anträge</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-430350</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 11:30:55 +0200</pubDate>
                <title>Wegen Spritmangel: Fehlstart beim nachhaltigen Luftverkehr</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/wegen-spritmangel-fehlstart-beim-nachhaltigen-luftverkehr/</link>
                
                <description>Laut EU-Regelungen besteht ab 2025 eine Verpflichtung, bei Flugtreibstoffen zwei Prozent nachhaltige Kraftstoffe (sogenannte Sustainable Aviation Fuels, SAF) beizumischen. Aus einer Anfrage der Linksfraktion geht nun hervor, dass völlig offen ist, wie dieser Bedarf an SAF am Hamburger Flughafen gedeckt werden kann. Der Treibstoffverbrauch für den Flugverkehr in Hamburg liegt im Jahr 2025 bei rund 350.000 Tonnen, darin enthalten sind dann nach der EU-Vorgabe 7.000 Tonnen SAF, der Rest ist normales Kerosin.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: <em>„Plan und Wirklichkeit könnten kaum weiter auseinander(f)liegen – es leidet das Klima! Die ab 2025 vorgeschriebene Beimischung von SAFs zur Linderung der Klimaschäden durch den Luftverkehr ist auch in Hamburg überhaupt&nbsp; nicht möglich. Über die dem Senat bekannte Produktion von 200 Tonnen E-Fuels hinaus zeichnen sich nirgends Lieferanten für die 7.000 Tonnen ab, die ab 2025 benötigt werden. Auch die geplante Produktionsanlage unter Beteiligung von Airbus in Billbrook/Rothenburgsort ist laut Senat gescheitert.“</em></p>
<p><strong>Stephan Jersch</strong> zur Transformation des Luftverkehrs: <em>„Statt den Flugverkehr billiger zu machen, wie es Flughafenchef Christian Kunsch verlangt, muss der Luftverkehr die Klimakosten endlich vollständig tragen – und wenn die EU-Klimaziele durch fehlende SAF nicht erreicht werden können, bedeutet das möglicherweise auch eine Begrenzung der Zahl der Flüge.“</em></p><ul class="list-normal"> 	<li>Unsere Anfrage ist hier <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/Artikelbilder/ab_06-2020/pdf/15673_versorgungsnot_nachhaltiger_flugtreibstoffe_der_markt_versagt_muss_jetzt_der_staat_ran.pdf" class="link-download" title="download link">Drs.22/15673</a>.</li> 	<li>Sie auch in der taz: <a href="https://taz.de/Klimaschutz-im-Flugverkehr/!6023856/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Klimaschutz im Flugverkehr: Fliegen wird erst mal nicht öko</a> - Ein Projekt zur Herstellung von CO2-neutralem Flugbenzin in Hamburg ist aufgegeben worden. Klimaschutzziele einzuhalten wird schwierig.</li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 22 Jul 2024 21:41:27 +0200</pubDate>
                <title>Wackelkontakt beim Landstrom: Senat ringt weiter mit Unlust der Reedereien</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/wackelkontakt-beim-landstrom-senat-ringt-weiter-mit-unlust-der-reedereien/</link>
                
                <description>Die Nutzung von Landstrom durch die Kreuzfahrtbranche ist in Hamburg weiterhin überschaubar. Dies geht aus einer Anfrage der Linksfraktion hervor. Zwar sind mehr Schiffe landstromfähig, doch die Zahlen bleiben hinter den Ankündigungen des Senats zurück. Von den landstromfähigen Schiffen wurden im vergangenen Halbjahr gerade einmal knapp 44 Prozent mit Landstrom versorgt – noch im Dezember hatte der Senat angekündigt, dass drei Viertel der Anläufe mit Landstrom versorgt werden sollten. Im kommenden Halbjahr sollen von den 151 geplanten Anläufen von Kreuzfahrtschiffen 85-mal Landstrom bezogen werden. Ob dies so kommt, ist jedoch angesichts der Zahlen aus dem ersten Halbjahr fraglich - so konnten die technischen Schwierigkeiten der Landstromanlage in Steinwerder noch nicht vollständig beseitigt werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu <strong>Stephan J</strong>ersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: <em>„Alles steht und fällt mit der Nutzung der Anlage in Steinwerder. Keine Ahnung, wie sich der Senat zu der Ankündigung hinreißen lassen konnte, dass drei Viertel der Anläufe von Kreuzfahrtschiffen in diesem Jahr mit Landstrom versorgt werden – tatsächlich werden es höchstens 47 Prozent. Zudem ist auch die Dauer des Landstrombezuges entscheidend, der mitunter trotz langer Liegezeit nur wenige Stunden beträgt. Nur eine Landstrompflicht würde hier einen Riegel vorschieben. Es kann doch nicht sein, dass Umweltkosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, weil Reedereien sich weigern, Landstrom zu nutzen.“</em></p>
<p>Dazu <strong>Norbert Hackbusch</strong>, hafenpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>„Der Senat betont geradezu gebetsmühlenartig die Vorreiterrolle Hamburgs bei der Landstromnutzung. Die Zahlen zeigen ein anderes Bild. Vor diesem Hintergrund ist es enttäuschend, dass der Senat mit einer Landstrompflicht bis 2030 warten will.“</em></p><ul class="list-normal"> 	<li>Unsere Anfrage (Drs.22/15727) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/87889/halbjahresbilanz_wie_steht_es_um_die_landstromversorgung_der_kreuz_und_containerschiffe.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier in der Parlamantsdokumentation</a> (PDF) und <a href="/fileadmin/lcmsstephanjersch/user/upload/22-15727-Landstrom-SKA.pdf" class="link-download" title="download link">hier direkt mit den Antworten</a>.</li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 15 May 2024 12:32:02 +0200</pubDate>
                <title>Kreuzfahrt vs. Klima: Viel Ehrgeiz aber nichts dahinter</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/kreuzfahrt-vs-klima-viel-ehrgeiz-aber-nichts-dahinter/</link>
                
                <description>Still und leise, sang- und klanglos haben sich AIDA und Tui Cruises von ihren „freiwilligen“ Klimazielen verabschiedet. Statt 2040 wollen beide Unternehmen nun erst ab dem Jahr 2050 klimaneutral mit ihren Schiffen unterwegs sein. Damit würden sie jedoch gerade einmal die Vorgaben der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) erfüllen. Beide Unternehmen machen unter anderem die fehlende Verfügbarkeit von alternativen Kraftstoffen und die Corona Pandemie für das Kippen der Ziele verantwortlich. Für die Linksfraktion der Hamburgischen Bürgerschaft kommt diese Meldung alles andere als überraschend. So ist die Kreuzfahrtbranche in den vergangenen Jahren regelrecht gehätschelt worden, ganz besonders in Hamburg. Seit Jahren wurde durch die Linksfraktion und auch von Umweltverbänden der unzureichende Klima- und Umweltschutz der Kreuzfahrtbranche kritisiert worden. Deutlich wird dies durch das Kreuzfahrtranking vom NABU, der aufzeigt, dass die Bemühungen der nachhaltigen und klimafreundlichen Kreuzschifffahrt mehr als ausbaufähig sind.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Handelsschifffahrt, die in diesen Fragen früher hinter der Kreuzfahrtbranche lag, zeigt, wie es funktioniert. Nun tut die Kreuzfahrtbranche so, als müsse sie gar nicht so schnell sein. Dabei war sie in der Vergangenheit nicht müde zu betonen, wie wichtig ihr die Pariser Klimaziele seien.</p>
<p>Was wir brauchen, sind Taten und nicht irgendwelche lautmalerischen Lippenbekenntnisse. Mehrheitlich werden Kreuzfahrtschiffe auf hoher See immer noch mit Schweröl betrieben. Weltweit haben Kreuzfahrtschiffe rund 9 Prozent mehr Schwefeloxide, 18 Prozent mehr Stickoxide und 25 Prozent mehr Feinstaub im Jahr 2022 im Vergleich zu 2019 emittiert. Umso ärgerlicher ist es, wenn zum Kippen der Klimaziele unter anderem Corona angeführt wird. Das ist nicht nachvollziehbar, gerade vor dem Hintergrund des brummenden Kreuzfahrtgeschäfts, wo wieder fleißig Gewinne eingefahren werden. Letztes Jahr wurden 1,2 Mi. Passagiere allein in Hamburg registriert – dies ist ein neuer Rekord. Bereits bei der Landstromnutzung wird deutlich, wie hoch der Klima- und Umweltschutz gewichtet wird. Die Ankündigung des Senats, dass dieses Jahr bei ¾ der Kreuzfahrtanläufe Landstrom bezogen wird, entbehrt jeder Grundlage ( siehe dazu: <a href="https://www.linksfraktion-hamburg.de/landstrom-fuer-kreuzfahrtschiffe-senat-betreibt-greenwashing/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">https://www.linksfraktion-hamburg.de/landstrom-fuer-kreuzfahrtschiffe-senat-betreibt-greenwashing/</a>).</p>
<p>Hamburg, unsere Stadt, ist eine Stadt mit Hafen und kein Hafen mit Stadt. Während die Kreuzfahrtbranche ihre Umwelt- und Klimaziele bis zum unbedingt Notwendigen abspeckt, rücken Wohnbebauungen immer näher an die schwimmenden Kleinstädte und ihre Schadstoffe heran.</p>
<p>Wir werden parlamentarisch bei den Kreuzfahrtheiligen des Senats nachfragen, wie die Bilanz der Kreuzfahrtbranche in Sachen Klima- und Umweltschutz in Hamburg ist. Wir werden weiterhin Druck machen, dass es Vorgaben für die Branche, zumindest in Hamburg, gibt, so wie die Linksfraktion dies vor kurzem beantragt hat</p><ul class="list-normal"> 	<li>Siehe auch: <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/87042/kreuzschifffahrt_in_hamburg_fuer_klima_und_gesundheitsschutz_verpflichten.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/87042/kreuzschifffahrt_in_hamburg_fuer_klima_und_gesundheitsschutz_verpflichten.pdf</a>)</li> 	<li>Außerdem: <a href="https://www.stephan-jersch.de/index.php?id=71376&amp;no_cache=1&amp;tx_news_pi1[news]=429211&amp;tx_news_pi1[controller]=News&amp;tx_news_pi1[action]=detail" target="_blank">Abgelehnt: Beschleunigung für Klima- und Gesundheitsschutz</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-429177</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Apr 2024 22:19:13 +0200</pubDate>
                <title>Schluss mit der Luftverpestung im Hafen!</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/schluss-mit-der-luftverpestung-im-hafen/</link>
                
                <description>Emissionen von Kreuzfahrtschiffen belasten die Luft rund um den Hamburger Hafen. Angebote, Landstrom zu nutzen wie z.B. in Altona, basieren auf Freiwilligkeit und werden oft nicht wahrgenommen. Für die heutige Bürgerschaftssitzung beantragt die Fraktion DIE LINKE zumindest für Events wie den Hafengeburtstag oder die Cruise Days Vorgaben zur Nutzung von Stickoxidkatalysatoren und Landstrom für die teilnehmenden Schiffe zu machen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>„Der Senat blieb bisher, was die Regelungen zur Schadstoffregulierung im Hafen anbelangt, gegenüber der Kreuzfahrtbranche kreuzbrav. In Sachen Landstrom ist von der einstigen Vorreiterrolle Hamburgs nichts mehr zu merken. Wir wollen die Menschen im und am Hafen schützen. Unser Antrag ist nur ein erster Schritt. Städte wie Dubrovnik, Amsterdam oder Venedig sind viel weiter und machen vor, wie es mit den Beschränkungen von Kreuzfahrtschiffen gehen kann. Kreuzfahrtschiffe, die in anderen Häfen Europas nicht mehr unterkommen, finden in Hamburg ihr Schadstoffasyl, dank des Senats. Langfristig braucht es ein Umdenken in der Kreuzschifffahrtsbranche um die Schadstoffe zu reduzieren – insbesondere auch bei Ruß, der massive gesundheitliche Schäden für die Menschen mit sich bringt. Das Ziel muss sein: Null Emissionen! Wenn Kreuzfahrtschiffe nicht entsprechend ausgerüstet sind, sollen sie den Hafen in Hamburg auch nicht mehr anfahren können.“</em></p><ul class="list-normal"> 	<li>Hier der Antrag "Kreuzschifffahrt in Hamburg für Klima- und Gesundheitsschutz verpflichten" als PDF, <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/87042/kreuzschifffahrt_in_hamburg_fuer_klima_und_gesundheitsschutz_verpflichten.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Drs. 22/14922</a></li> 	<li>Siehe auch: <a href="https://www.stephan-jersch.de/politik/detail/kreuzfahrtschiffe-senat-bricht-landstrom-versprechen/" target="_blank">Kreuzfahrtschiffe: Senat bricht Landstrom-Versprechen</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-429134</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 14:56:11 +0200</pubDate>
                <title>Kreuzfahrtschiffe: Senat bricht Landstrom-Versprechen</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/kreuzfahrtschiffe-senat-bricht-landstrom-versprechen/</link>
                
                <description>Die Landstromversorgung der Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen kommt entgegen der Ankündigungen des Senats weiterhin nicht in Gang. Nachdem 2017 die Landstromanlage in Altona in den Betrieb ging, sollte nun die Anlage in Steinwerder folgen. Doch hier ergeben sich technische Schwierigkeiten, wodurch die Anlage noch nicht an die Hamburg Port Authority übergeben werden konnte. Bisher wurden erst drei Schiffe an die Anlage in Steinwerder angeschlossen, wobei diese lediglich bis zu zwei Stunden Landstrom bezogen haben, und das auch nur testweise. Weiterhin liegt die Entscheidung, welche Schiffe an die Landstromanlage angeschlossen werden, allein bei den Reedereien. Dies geht aus einer Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft hervor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu&nbsp;<strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion:&nbsp;<em>„Technische Schwierigkeiten sollen jetzt darüber hinwegtäuschen, dass der Senat sich mit seinen Versprechungen beim Landstrom total verhoben hat. Dass er Ende vergangenen Jahres großspurig angekündigt hat, dass drei Viertel der Anläufe von Kreuzfahrtschiffen mit Landstrom versorgt werden, war ein Fehler. Anfragen von uns zeigen, dass das hinten und vorne nicht stimmt. Hamburg hat in Sachen Landstrom seine Vorreiterrolle längst abgegeben.“</em></p>
<p><strong>Norbert Hackbusch</strong>, hafenpolitischer Sprecher der Linksfraktion, ergänzt:&nbsp;<em>„Es darf nicht sein, dass die Entscheidung über den Landstrombezug den Reedereien, die natürlich auf Profite aus sind, überlassen wird und die Kosten für die Umweltschäden der Allgemeinheit aufgedrückt werden. Wir können nicht weiter mit der Landstrompflicht bis 2030 warten.“</em></p><ul class="list-normal"> 	<li><a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/87005/landstromversorgung_terminal_steinwerder.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">22/14883 SKA: Landstromversorgung Terminal Steinwerder (buergerschaft-hh.de)</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-428128</guid>
                <pubDate>Tue, 20 Feb 2024 16:27:47 +0100</pubDate>
                <title>Landstrom für Kreuzfahrtschiffe: Senat betreibt Greenwashing</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/landstrom-fuer-kreuzfahrtschiffe-senat-betreibt-greenwashing/</link>
                
                <description>Ende 2023 hat der Senat verkündet, dass drei Viertel der Kreuzfahrtanläufe dieses Jahr in Hamburg mit Landstrom versorgt werden. Anfragen der Linksfraktion zeigen, dass es sich bei dieser Ankündigung um Greenwashing handelt. 180 Anläufe sollen laut Senat in Steinwerder und Altona mit Landstrom versorgt werden. Doch insgesamt sind derzeit lediglich elf Schiffe landstromfähig und zertifiziert. Die Zahl der Anläufe dieser Schiffe im Jahr 2024 beläuft sich gerade mal auf 46. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass keine Landstrompflicht besteht und somit die Entscheidung für oder gegen eine Landstromversorgung der Reederei obliegt. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Hier sind die Schriftlichen Kleinen Anfragen <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/86277/landstromversorgung_der_kreuzschifffahrt_in_hamburg_2024_ii.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Landstromversorgung der Kreuzschifffahrt in Hamburg 2024 (II)</a> (Drs. 22/14230) und <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/86114/landstromversorgung_der_kreuzschifffahrt_in_hamburg_2024.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Landstromversorgung der Kreuzschifffahrt in Hamburg 2024</a> (Drs 22/14066).</li> </ul><p>Bereits 2023 zeigte sich, dass nicht bei jedem Anlauf eines Kreuzfahrtschiffes, welches Landstrom beziehen könnte, eine entsprechende Versorgung erfolgt. Bei 45 Anläufen der bezugsfähigen Schiffe erfolgte nur bei 28 Anläufen eine Landstromversorgung. Ungereimtheiten gibt es auch bei den Angaben zur Landstromfähigkeit der Schiffe: Im vergangenen Sommer waren mehr Schiffe zertifiziert. Wie unter diesen Umständen drei Viertel der Anläufe von Kreuzfahrtschiffen mit Landstrom versorgt werden sollen, ist offen.</p>
<p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: <em>„Meine Skepsis hat sich bestätigt. Entweder beherrscht der Senat den Dreisatz nicht oder er ist unehrlich gegenüber uns und den Hamburger*innen. Ein Bruchteil der Kreuzfahrtschiffe, die dieses Jahr geplant haben, Hamburg anzulaufen, können überhaupt - Stand jetzt - Landstrom beziehen. Die Zahlen belegen eindeutig, dass die Vorstellung des Senats weit von der Realität entfernt ist, sodass hier von einer Täuschung gesprochen werden kann. Das ist Greenwashing par excellence – zugunsten der Kreuzfahrtindustrie.“</em></p>
<p>Dazu&nbsp; <strong>Norbert Hackbusch</strong>, hafenpolitischer Sprecher der Linksfraktion: <em>„Es gibt mehrere Ungereimtheiten und falsche Angaben in der Antwort auf unsere Anfrage. Die Angaben für das Jahr 2023 und die Prognose für das Jahr 2024 stimmen hinten und vorne nicht. Und nicht einmal auf Nachfrage fanden Korrekturen statt. Die Zahl der landstromfähigen und zertifizierten Schiffe hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Es ist daher unverständlich, wie es dann gelingen soll, drei Viertel aller Kreuzfahranläufe mit Landstrom zu versorgen! Selbst wenn alle AIDA-Schiffe landstromfähig und zertifiziert sind, würden gerade mal die Hälfte der Kreuzfahrtanläufe mit Landstrom versorgt. Also werden die Anwohner*innen im Hamburger Hafen sich auch in Zukunft auf schlechte Luft einstellen müssen, obwohl der Senat sie eigentlich schützen müsste.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-417651</guid>
                <pubDate>Sat, 30 Dec 2023 14:39:07 +0100</pubDate>
                <title>Problemfall Heizpilz: Kein Klimabonus für Gastronomiebetriebe</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/problemfall-heizpilz-kein-klimabonus-fuer-gastronomiebetriebe/</link>
                
                <description>Gastronomiebetriebe, die auf das Aufstellen von Heizpilzen im Bereich der Außengastronomie im Rahmen der Corona-Pandemie verzichtet haben, sollten einen Klimabonus in Form eines Gebührenerlasses im Jahr 2022 erhalten. Aufgrund fehlender Voraussetzungen ist dies aber nicht passiert. Dies geht aus Anfragen der Linksfraktion hervor. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Die Schriftliche Kleine Anfrage "Giftpilze fürs Klima (II)" (Drs. 22/13809) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/85836/giftpilze_fuers_klima_ii.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a></em></li> </ul><p>Der Hintergrund: Im Jahr 2020 entschied der Senat, für das Jahr 2021 keine Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie zu erheben sowie bis zum 2. Mai 2021 das Aufstellen von Heizpilzen zu ermöglichen. Gäste sollten so ermuntert werden, aus Infektionsschutzgründen draußen zu speisen. Gastronomiebetriebe, die allerdings auf die Aufstellung verzichteten, würden einen sogenannten Klimabonus erhalten, indem ihre im Jahr 2022 zu zahlenden Gebühren teilweise erlassen werden. Doch dieser Klimabonus ist ersatzlos weggefallen, da die Sondernutzungsgebühren auch 2022 generell nicht erhoben wurden.</p>
<p>Dazu <strong>Stephan Jersch</strong>, energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: <em>„Es ist sehr befremdlich, wenn der Senat großspurig ein Klimabonus für Gastronomiebetriebe im Jahr 2022 verspricht, wenn sie auf klimaschädliche Heizpilze verzichten und dann die Gastronomiebetriebe auflaufen lässt. In diesem Fall wäre es klimapolitisch angebracht gewesen, den Beschluss des Senats auf 2023 auszudehnen und nicht auszusitzen. Es ist wieder ein falsches Klimasignal aus dem rot-grünen Regierungsstübchen.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-414698</guid>
                <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 13:59:18 +0200</pubDate>
                <title>Antrag &quot;Privatjets am Hamburger Flughafen&quot; (Drs. 22/12802)</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/antrag-privatjets-am-hamburger-flughafen-drs-22-12802/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Antrag "Privatjets am Hamburger Flughafen" (Drs. 22/12802) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/84758/privatjets_am_hamburger_flughafen.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer" title="external link">hier als PDF online</a>.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfragen und Anträge</category><category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-414697</guid>
                <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 13:49:41 +0200</pubDate>
                <title>Privatjets: In Hamburg bleibt mit Rot-Grün alles wie es war</title>
                <link>https://www.stephan-jersch.de/politik/landwirtschaft/detail/news/privatjets-in-hamburg-bleibt-mit-rot-gruen-alles-wie-es-war/</link>
                
                <description>Das Privatjetaufkommen in Hamburg ist immens. Zu verzeichnen sind mehr als 10.000 Starts und Landungen in nur fünf Quartalen. Davon entfällt ein erheblicher Teil zu Lustzielen wie Sylt oder Palma de Mallorca, zu Kurzstrecken wie die von und nach Düsseldorf oder Berlin. Nichts, von dem man annehmen kann, dass davon das wirtschaftliche Wohlergehen Hamburgs abhinge. Gleichzeitig verursacht jeder Privatjetpassagier im Schnitt CO2-Emissionen von mehr als 25.000 kg – in der Economy-Class sind es pro Passagier gerade mal 313 kg. Hinzu kommt, dass der Flughafen Hamburg im Stadtgebiet liegt und jeder Start sowie jede Landung zu Belastungen bei der Bevölkerung führt – in diesem Fall jeder „LmaA-Flug“, bei dem das Motto „Nach mir die Sintflut“ die Maxime ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li><em>Die Schriftliche Kleine Anfrage "Privatjets am Hamburger Flughafen – subventionierte Klimaungerechtigkeit?" (Drs. 22/12096) ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/84011/privatjets_am_hamburger_flughafen_subventionierte_klimaungerechtigkeit.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer" title="external link">hier als PDF online</a>. - Siehe auch: </em><a href="https://www.stephan-jersch.de/politik/detail/mit-dem-privatjet-nach-sylt-linksfraktion-will-klimasuender-ausbremsen/" target="_blank">Mit dem Privatjet nach Sylt? Linksfraktion will Klimasünder ausbremsen</a></li> 	<li>Der Antrag "Privatjets am Hamburger Flughafen" ist <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/84758/privatjets_am_hamburger_flughafen.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier als PDF online</a>.</li> </ul><p>Die Linksfraktion Hamburg wollte diesen Zustand nicht hinnehmen und beantragte u.a. zu prüfen, inwieweit die Flughafengebühren auch die CO<sub>2</sub>-Emissionen pro Passagier, den Zweck des Fluges und die Flugstrecke mitberücksichtigen können. Klimagerechtigkeit hört nicht bei der Gebäudeheizung auf!</p>
<p>Allein das Ansinnen einer solchen Prüfung stieß Rot-Grün sauer auf. Mit einem eigenen, schlecht gemachten Antrag ging Rot-Grün in die Bürgerschaftssitzung. Der offensichtliche Zweck war: Nichts verändern, aber Handeln simulieren. Dabei wird in drei von fünf Forderungspunkten die Bundesregierung bemüht. Diese soll die EU auffordern zu prüfen, inwieweit mehr Privatjets in den Emissionshandel einbezogen werden können, sich bei der EU für eine stärkere Regulierung von Privatjetreisen einsetzen und die Luftverkehrsabgabe auch auf Sport- und Privatflugzeuge ausdehnen.</p>
<p>Weiterhin möchte Rot-Grün prüfen, inwieweit Wasserstoff, Batterien oder synthetische Flugkraftstoffe in Hamburg eingesetzt werden können. Laut Presse wird mit den ersten Wasserstoffflugzeugen im Jahr 2035 gerechnet. Batterieantriebe haben für Privatjets keinen Nutzen und taugen (Stand heute) wohl nur für Kurzstreckenflüge, bei denen die Bahn das bessere Transportmittel wäre. Und der synthetische Flugkraftstoff? Der soll ab dem Jahr 2025 mit einer Beimischung von zwei Prozent bei Passagierflugzeugen zum Einsatz kommen. Der Anteil soll bis zum Jahr 2050 auf 70 Prozent ansteigen. Die für den Flughafen Frankfurt geplante Pilotanlage zur Produktion dieses Kraftstoffs (SAF) würde mit ihrer gesamten Produktion nicht einmal dafür reichen, alle in Hamburg im Jahr 2022 gestarteten Privatjets eine Stunde in der Luft zu halten. Für den Bedarf des Flughafens Frankfurt reicht die Jahresproduktion für fünf(!) Stunden.</p>
<p>Besser kann man nicht deutlich machen, dass Rot-Grün kein Interesse daran hat, Klimaschutz in allen Bereichen ernst zu nehmen und das bei einem Flughafen, der mehrheitlich der Stadt Hamburg gehört. Natürlich werde ich das Thema und den Fortgang der rot-grünen Anstrengungen in Sachen Privatjets weiter intensiv begleiten.</p>]]></content:encoded>
                <category>Tourismus</category><category>Umwelt Energie Klima</category>
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