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Klimaschutz und Erneuerbare: Pumpspeicherwerk Geesthacht für Energiewende erhalten!

Das Gelingen der Energiewende hängt auch von der Verfügbarkeit von Energiespeichern ab. Es existieren bereits viele Forschungsprojekte zur Entwicklung und Anwendung neuer Speichertechnologien. Eins davon liegt östlich von Hamburg: das Pumpspeicherwerk Geesthacht. In der Hamburgischen Bürgerschaft wurde es öfter beispielhaft als Baustein der Energiewende und für mehr erneuerbare Energie angeführt. Umso spannender ist, dass Vattenfall als Betreiberin des Pumpspeicherwerks (PSW) in letzter Zeit dazu übergegangen ist, keine Betriebsdaten mehr zu veröffentlichen. Stimmen die Gerüchte, dass das PSW nur noch sporadisch Strom erzeugt? Was könnte ein Wegfall dieser erprobten Speichertechnik für die Energiewendeprojekte in Hamburg bedeuten?

  • Die Schriftliche Kleine Anfrage „Pumpen, Speicher, Vattenfall – kein Dreiklang für die Energiewende?“ (Drs. 22/7104) ist hier als PDF online.

Mit der Antwort des Senats auf meine Anfrage „Pumpen, Speicher, Vattenfall – kein Dreiklang für die Energiewende?“ (Drs. 22/7104) wird deutlich, dass Hamburg richtigerweise weiterhin das PSW nutzen möchte.

Im Jahr 2019 gab es umfangreiche Verhandlungen zwischen der Wärme Hamburg und Vattenfall über eine Übernahme von Speicherleistung, die bisher erfolglos geblieben sind. Leider sind die steuerlichen Nachteile für die Nutzung von Pumpspeicherwerken immer noch nicht beseitigt. Deshalb sollten die Bundesländer ihre Initiative neu aufnehmen, um auch das PSW Geesthacht aktiv für die Energiewende zu halten. Dazu zählt auch, die möglicherweise belasteten Sedimente schnellstmöglich zu sanieren, denn mit einer maximalen Energiemenge von 600 Megawattstunden (MWh) liegt das Speichervolumen beispielsweise deutlich vor einer Demonstrationsanlage der Hamburger Energiewerke, die mit Vulkansteinen 130 MWh vorhalten kann.

Die Gespräche mit Vattenfall müssen seitens der Stadt auch mit dem Ziel des Kaufs des PSW Geesthacht geführt werden, damit eine möglicherweise notwendige Sanierung und eine verlässliche Einbeziehung in die Energiewendeprojekte in öffentlicher Hand erfolgen kann. Die Ampelkoalition in Berlin ist jetzt gefragt, die Wettbewerbsnachteile für Energiespeicher schnell zu beseitigen.

Stephan Jersch ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gewählter Wahlkreisabgeordneter für Bergedorf. Für die Fraktion DIE LINKE ist er Fachsprecher Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Tourismus, Tierschutz und Bezirke.

So erreichen Sie Stephan Jersch: Büro: Weidenbaumsweg 19, 21029 Bergedorf (Bahnhofsvorplatz), E-Mal:  stephan.jersch
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