Wärmeplanung: ungenügend, unsicher, unverbindlich
Heute hat Umweltsenatorin Katharina Fegebank die Hamburger Wärmeplanung vorgestellt. Demnach soll die Wärmenutzung, die größte Quelle von CO2, bis 2040 klimaneutral umgestellt werden. Dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion:
„Die Zahlen des Senats lassen wenig hoffen: Der hochgelobte Ausbau der Wärmepumpen liegt immer noch bei weniger als 30 Prozent der für die Umsetzung der Ziele monatlich notwendigen Anschlusszahlen – die Lücke zwischen Theorie und Realität wird immer größer. Der verzückte Blick auf eine ansteigende Kurve der Anschlüsse ersetzt keine wirksamen Maßnahmen. Angesichts der Unsicherheiten, die aus Berlin mit dem Gebäudemodernisierungs-gesetz kommen, wäre es notwendig, die städtischen Ambitionen beim Ausbau der Wärmenetze zu verstärken. Stattdessen beklagt sich der Senat in Richtung Berlin und in Hamburg bleibt es bei Planungen, die von Berlin torpediert werden. Es ist einfach zu unverbindlich und zu wenig, was von der Senatsbank kommt. Entschiedene Klimapolitik geht anders.“

