Umwelt Energie Klima
Der Antrag hier "Wundertüte Wasserstoff: Großes Interesse, großes Potenzial – aber auch ein großer Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz?" (Drs.22/7812) ist hier als PDF online. Weiterlesen
"Wundertüte Wasserstoff" – unter diesem Titel hat die Linksfraktion heute ihren Antrag in die Bürgerschaft eingebracht. Der Hintergrund: Die Energie-Bilanz der Herstellung von Wasserstoff - meistens gewonnen aus Erdgas – liegt nur zwischen 60 und 90 Prozent. „Auch der Energieverlust bei der Umwandlung von 'erneuerbarem' Strom zu Wasserstoff ist hoch und deshalb kann Wasserstoff nur ein Baustein bei der Energiewende sein“, so der energiepolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Stephan Jersch. Der Antrag wurde ohne Debatte in den Umweltaususchuss verwiesen. Weiterlesen
Heute findet in Hamburg die Tagung des „LNG & Future Fuels Forum“ statt. Zwar geht es vordergründig ‚nur‘ um alternative Schiffskraftstoffe - doch die russische Invasion in der Ukraine und der dadurch beschleunigte Abschied von fossilen Energieträgern aus Russland verschiebt den Fokus hin zu einem wesentlich weitergehenden Ersatz von Erdgas durch Flüssigerdgas (LNG). Weiterlesen
Die Linksfraktion bringt heute die bisher nur aufgeschobene Verklappung des Hafenschlicks bei Scharhörn in der Bürgerschaft auf die Tagesordnung. Hamburgs Ankündigung hatte für Ärger und Irritation gesorgt. Der breite Widerstand der Nachbarländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein, der betroffenen Landkreise und der Stadt Cuxhaven und die Prozessankündigungen der Umweltverbände haben nun dazu geführt, dass bis Oktober der Hafenschlick an der Verklappungsstelle des Bundes ‚Neuer Luechtergrund‘ versenkt wird. Doch auch diese Verbringstelle ist seit Jahren nicht unumstritten. Weiterlesen
Der Antrag „Mehr Menschen an der Energiewende beteiligen: Kleinfotovoltaikanlagen fördern“ (Drucksache 22/7655) ist hier als PDF online. Weiterlesen
Der Antrag "Vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Elbschlickproblematik nicht aufs Spiel setzen – keine Verklappung von Hafenschlick vor Scharhörn ohne Einbeziehung des Bundes und der betroffenen Länder sowie der Umweltverbände" (Drucksache 22/7656neu) ist hier als PDF online. Weiterlesen
Mit einem Antrag in der Bürgerschaft fordert die Hamburger Linksfraktion, dass die Verklappung von Hafenschlick in der Nordsee nur im Einvernehmen mit Niedersachsen und Schleswig-Holstein geschehen darf und dazu ein gemeinsames Schlickmanagement erarbeitet wird. Der Hamburg Port Authority (HPA) und die Wirtschaftsbehörde steht der (Hafen)Schlick bis zum Hals. Gerade erst wurde die bisher letzte Elbvertiefung angeblich erfolgreich beendet, da verschlickt die neu eingerichtete Begegnungsbox auf der Elbe dermaßen, dass die Containerriesen hier nicht mehr genügend Tiefgang haben. Weiterlesen
Die Schriftliche Kleine Anfrage "Kohleeinsatz in der Freien und Hansestadt Hamburg" (Drucksache 22/7567) ist hier als PDF online. Weiterlesen
50 Prozent der Kohle, die in den Heizkraftwerken Wedel und Tiefstack eingesetzt werden, stammen aus Russland. Die andere Hälfte aus den USA. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleinen Anfrage des Linken-Bürgerschaftsabgeordneten Stephan Jersch hervor. Zu den Gaslieferungen für Hamburg könne der Senat keine konkreten Zahlen nennen, weil diese Lieferungen aus "liberalisierten Märkten" stammen, deren Herkunft für den Käufer nicht unmittelbar ersichtlich ist. Pläne zum LNG-Einsatz kritisierte Jersch massiv. Weiterlesen
Die Umweltverbände Nabu, BUND und WWF haben heute ihre Position zur Schaffung vollendeter Tatsachen durch Hamburg bei der Schlickverklappung in der Nordsee dargelegt. Dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Die Position der Umweltverbände trifft den Kern. Das Vorgehen der HPA und der Wirtschaftsbehörde ist inakzeptabel. Die Verklappung schadstoffbelasteten Schlicks direkt neben einem wichtigen Biotop kann verheerende Auswirkungen auf die Umwelt haben. Der Senat scheint dies in Kauf zu nehmen, um sein Schlickproblem kurzfristig zu verringern. Die mögliche Opferung von Flora und Fauna auf dem Altar einer offensichtlich gescheiterten Elbvertiefung, die eine enorme Menge zusätzlichen Baggerguts verursacht hat, ist ein umweltpolitischer Skandal." Weiterlesen







