Wirtschaft
Grüner Wasserstoff soll der Eckpfeiler einer gelungenen Energiewende für alle Bereiche sein, in denen nicht auf andere erneuerbare Energien umgestellt werden kann. Fatal ist es daher, dass sowohl die Bundesregierung wie auch der Senat daraufsetzen, dass das Wasserstoffzeitalter auch mit Wasserstoff aus nichterneuerbaren Quellen gestartet werden soll. Um die richtigen Ausgangsbedingungen für eine erfolgreiche Energiewende mit Wasserstoff zu setzen, hat die Linksfraktion im Mai einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht. Vor allem die öffentlichen Unternehmen sollen mit gutem Beispiel und der ausschließlichen Nutzung grünen Wasserstoffs voran gehen. Weiterlesen
Der Anteil des Luftverkehrs an den Treibhausgasemissionen stieg bis zum Beginn der Pandemie kontinuierlich und wird absehbar wieder die Erreichung der Klimaziele gefährden. Aus einer Antwort des Hamburger Senats auf eine Anfrage der Linksfraktion geht hervor: Der Senat arbeitet an einer neuen Berechnung zur Klimalast des Luftverkehrs. Dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: “Ein Schelm wer Böses dabei denkt: Der Luftverkehr belastet die Klimabilanz des Verkehrssektors und der Senat denkt über ein neues Bilanzierungsverfahren für den Luftverkehr im neuen Klimaplan nach.“ Weiterlesen
Die Schriftliche Kleine Anfrage "Wer „Verkehr“ meint, muss auch „Luftverkehr“ sagen: Bilanzierung der CO2-Last im Hamburger Klimaplan" (Drs. 22/8445) ist hier online und auch hier direkt mit den Antworten (PDF). Weiterlesen
Die Schriftliche Kleine Anfrage "Wie steht’s um das Kohleheizkraftwerk in Wedel?" (Drs 22/8446) ist hier oline und auch hier direkt mit den Antworten (PDF). Weiterlesen
"In Hamburg sind seit Ende 2016 keine neuen Windkraftanlagen genehmigt worden. Die letzte neue Anlage ging im April 2018 in Betrieb. Laut Statistikamt Nord stammten 2020 gerade einmal 4,7 Prozent der Hamburger Stromproduktion aus Windenergie - aber 85,1 Prozent aus fossilen Energieträgern." So fasst das Hamburger Abendblatt in einem Artikel von Jens Meyer-Wellmann den Stillstand beim Ausbau der Windenergie in Hamburg zusammen. Stephan Jersch hatte den Senat befragt, warum Vorschläge, die beim Windanlagen im Hamburger Außenbereich eine Verzehnfachung des Windstroms möglichen machen würden, nicht zügig durch entsprechende rechtliche Regelungen umgesetzt würden. Weiterlesen
Die Schriftliche Kleine Anfrage "Buschholz aus Namibia: Stand der Biomasse-Partnerschaft Hamburg - Namibia" ist hier als Drs. 20/8320 online. Hier sind die Fragen und die Antworten auch direkt online.(PDF) Weiterlesen
Ein gutes Jahr ist es her, seit die Hamburger Umwelt- und Klimabehörde (BUKEA) mitteilte, sie habe den stark beachteten Prüfprozess für die Nutzung namibischer Buschbiomasse bis auf weiteres ausgesetzt. Das städtische Unternehmen Wärme Hamburg (jetzt ein Teil der Hamburger Energiewerke HEnW) sehe kurzfristig, in den nächsten zwei bis drei Jahren, keine Möglichkeit der Nutzung von relevanten Mengen an Buschbiomasse. Der Bürgerschaftsabgeordnete Stephan Jersch hat sich jetzt nach dem Stand dieses Prüfprozesses erkundigt (Drs. 20/8320). In kargen Worten erklärte die von Grünen geführte BUKEA, der Prüfprozess sei nicht abgeschlossen. Im Austausch mit dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) lägen derzeit noch keine Ergebnisse und Schlussfolgerungen vor. Weiterlesen
Die Schriftliche Kleine Anfrage "Mehr Tempo beim Windenergieausbau in Hamburg" (Drucksache 22/8216) ist hier als PDF online. Und hier auch bereits mit den Antworten. Weiterlesen
Eine nach Angaben des Windenergie-Landesverbands Hamburg technisch bis zu zehnfache Steigerung der Windstromerzeugung bei Anlagen im Hamburger Außengebiet lässt weiter auf sich warten. „Der Senat arbeitet an der Klärung der rechtlichen Fragen“, so heißt es in der Senats-Antwort auf eine erneute Nachfrage durch den Bürgerschaftsabgeordneten Stephan Jersch (Linksfraktion Hamburg). Großen Ankündigungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energie stehen bis heute kaum Maßnahmen des rot-grünen Senats gegenüber, kommentiert Jersch: Weiterlesen
Am heutigen 26.4. jährt sich der GAU im heute auf ukrainischem Boden stehenden AKW Tschernobyl zum 36. Mal. Aber erst kurz nach der Katastrophe im japanischen AKW Fukushima vor 11 Jahren beschloss der Bundestag den Atomausstieg Deutschlands bis Ende 2022. Dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: Weiterlesen







